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Die Coolen Blogbeiträge zu Weiberfastnacht

Fasching, Fastnacht, Fasnacht, Karneval

Heute ist Weiberfastnacht, andernorts beispielsweise auch schlicht Altweiber genannt. Waren bisher die Sitzungen an der Tagesordnung, wird die Fastnacht, der Fasching, der Karneval ab heute auf die Straße verlegt.

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich die ersten 27 meines Lebens in Südbaden verbracht habe und mit der schwäbisch-alemannischen Fastnacht groß geworden bin. Typisch für diese Region sind die vielfältigen Gruppen, von denen jede ein individuelles Kostüm („Häs“) trägt, zu dem auch eine „Larve“ oder „Scheme“ (Maske) gehört, damit der „Aktive“ nicht erkannt wird.

Mit diesen Hexen, Geistern und Teufelsbräuten hat sich Anhora beschäftigt. Dort könnt ihr vielfältige Fotos zu einem der zahlreichen Narrensprünge finden, das ist die Bezeichnung für Umzüge in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Über die regionalen Unterschiede hat auch Angelina auf Zimtblume in ihrem Beitrag über Badische Scherben, ein traditionelles Fastnachtsgebäck, verwiesen.

Typisch für die schwäbisch-alemannische Fastnacht sind Guggenmusiken. Guggenmusiken kennt Ihr, oder? Das sind Musikgruppen, die (meist bekannte) Melodien „falsch“ spielen, was dann wild klingt, aber die Zuhörer mitreisst und zum tanzen und mitschunkeln animiert.

Fasching, Fastnacht, Fasnacht, Karneval

Hanspeter von Bodeständix hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob die Guggenmusiken ihren Ursprung in der heidnischen Winteraustreibung haben.

Spätestens mit dem Umzug in die Westpfalz, die für mich vergleichsweise eher eine Fastnachts-Diaspora ist, ist mein aktives Fastnachter-Leben zum Erliegen gekommen. Erst durch meine Kinder habe ich mich wieder für Fasching, wie es hier heißt, interessiert und umgeschaut. Ähnlich ist es auch Sarah Maria von Life is good baby gegangen, die durch ihre Tochter wieder mit Fasching in Kontakt gekommen ist. In ihrem Beitrag findet ihr auch eine Anleitung für ein Katzenkostüm, dass man mit wenig Handarbeitsgeschick selber herstellen kann.

Fasching, Fastnacht, Fasnacht, Karneval

Dieses Bild stammt übrigens vom Westricher Faschingsumzug, dem Höhepunkt des westpfälzer Fasching, der in diesem Jahr zum 68. Mal stattfindet. Wesentlich bekannter ist natürlich der Rosenmontagsumzug in Mainz. Dass die Landeshauptstadt aber rund um das Faschingswochenende noch viel mehr zu bieten hat, hat Liane, die Reiseeule, zusammengetragen.

Wer am Aschermittwoch noch nicht genug hat, dem empfehle ich wieder eine Reise in den Süden der Republik. In Südbaden, genauer im Wiesental, feiert man von Donnerstag (nach Aschermittwoch wohlgemerkt) bis Sonntag die „Buurefasnacht“ und direkt im Anschluss kann man nach Basel weiterziehen. Dort beginnt am Montag nach dem Rosenmontag um 4 Uhr morgens die Fastnacht mit dem „Morgestraich“ und endet nach genau 72 Stunden. Leider habe ich keinen aktuellen Blogartikel dazu gefunden, aber auf der Seite des TV-Senders TeleBasel wird erklärt, was da in Basel passiert und es gibt sogar ein Video.

Nach dem Lesen des Artikels dort wisst ihr, was es mit den Pfeifern, Trommlern und Laternen auf sich hat, dann könnt ihr mit den eindrucksvollen Bildern auf Never stop traveling bestimmt mehr anfangen.

Fasching, Fastnacht, Fasnacht, Karneval

Gehört ihr eher zu denen, die mit Fastnacht, Fasching, Karneval so gar nichts am Hut haben und die närrischen Tage lieber auf der heimischen Couch verbringen. Wenn ihr dann noch gerne lest, schließt euch doch Kerstin von Wörterkatze an, die zum Fastnachtslesen von heute bis Faschingsdienstag aufgerufen hat.

Egal, ob und wann und wo ihr feiert, wenn es vorbei ist, sind wir in der Fastenzeit angekommen. Auch viele Menschen, die nichts oder nicht viel mit der Kirche am Hut haben, nutzen die 40 Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern, um ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Mein ehemaliger Chef hat in dieser Zeit zum Beispiel auf Kaffee verzichtet und nur Tee getrunken, andere lassen die Süßigkeiten weg.

Am 1. März ist es genau ein Jahr her, dass ich mich Alex von Selbstexperiment angeschlossen habe. Wir wollten einen Monat lang intervallfasten und ich bin dabei geblieben. Natürlich klappt es nicht immer optimal, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Wenn ihr euch für das Intervallfasten interessiert, empfehle ich euch einen Artikel auf Wer ist Luisa. Luisa hat Ernährungspädagogik studiert und setzt sich mit dem Intervallfasten auseinander.

Ich würde mich freuen, wenn ich euch auf den einen oder anderen Artikel neugierig machen konnte und wünsche euch viel Spaß beim Stöbern. Kommenden Donnerstag findet ihr die Coolen Blogbeiträge wieder bei Sabienes.

Die Geister des Winters vertreiben

Punkt 2

Ich bin mit der schwäbisch-alemannischen Fastnacht groß geworden und in meiner Heimat gehören Guggenmusiken zu typischen Fastnachtsveranstaltungen.

Ursprünglich wurde in Kuhhörner geblasen, um die Wintergeister mit viel

Krach

 

auszutreiben. Das hat sich weiterentwickelt, so dass Gruppen mit Rasseln, Trommeln, Kuhglocken und Pfeifen umhergezogen sind. Verkleidet mit Tüchern sollten die Geister erschreckt werden. Heute spielen Guggenmusiken sehr viel professioneller zusammen und bereiten sich über Monate auf die Fastnachtszeit vor.

2016 haben mein Bruder und seine Freundin mit ihrer Guggenmusik an einem großen Open Air Konzert mit 15 Guggenmusiken teilgenommen. Dabei wurden auf einem großen Platz zwei gegenüberliegende Bühnen aufgestellt, auf denen die Gruppen abwechselnd aufgetreten sind, während die Besucher mitten drin standen und sich nur hin und her drehen mussten, um auf beide Bühnen sehen zu können.

Fotos von diesem Event hat eine regionale Tageszeitung online gestellt.


Punkt Punkt Punkt ist eine Art Themen-Wunsch-Parade. Punkt Punkt Punkt steht für das Wort, das in der jeweiligen Woche in einem Foto umgesetzt werden soll. Alle Infos gibt es bei Sandra auf Always-Sunny.

Pro abgegebenem Bild/Beitrag werden 5 Cent auf das Spendenkonto gerechnet. Das Geld bekommt in 2017 stellvertretend für viele Stiftungen dieser Art Ärzte ohne Grenzen.

… PUNKT, PUNKT, PUNKT #7

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Das Punkt Punkt Punkt steht in dieser Woche für den Begriff

Heimat

 

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Die Heimat ist ja nie schöner, als wenn man in der Fremde von ihr spricht. (Hans Wolfram Geißler)

Tatsächlich habe ich meine Heimat, die Region, in der meine Wurzeln liegen, erst richtig zu schätzen gelernt, nachdem es mich in die Pfalz verschlagen hat. Früher habe ich gar nicht richtig wahrgenommen, in was für einer schönen Umgebung ich aufgewachsen bin. Aber seit ich meinen Kindern meine Heimat näher bringe, habe ich viele tolle Plätze (wieder-) entdeckt.

Das obere Foto zeigt den Blick vom deutschen Ufer des Rheins auf die schweizer Seite.

Ich mag den Südschwarzwald mit seinen Wäldern und Seen

Ski

und natürlich die vielen Wintersportmöglichkeiten.

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Was meine Heimat am Hochrhein auch von der Pfalz unterscheidet, ist die schwäbisch-alemannische Fastnacht mit seinen vielfältigen Gruppen, von denen jede ein individuelles Kostüm („Häs“) trägt, zu dem auch eine „Larve“ oder „Scheme“ (Maske) gehört, damit der „Aktive“ nicht erkannt wird.

Typisch sind auch die Guggenmusiken. Ursprünglich wurde in Kuhhörner geblasen, um die Wintergeister auszutreiben. Dies hat sich so weiter entwickelt, dass Gruppen mit Rasseln, Trommeln, Kuhglocken und Pfeifern umhergezogen sind. Verkleidet mit Tüchern sollten die Wintergeister erschreckt werden. Heute spielen Guggenmusiken sehr viel professioneller zusammen und bereiten sich über Monate auf die Fastnachtszeit vor.

Mit dem Aschermittwoch ist aber noch nicht alles vorbei, denn in dieser Region wird auch noch die „Buurefastnacht“ am Wochenende nach dem Aschermittwoch gefeiert. Und auch in Basel startet die Fastnacht mit dem sogenannten Morgenstraich erst am Montag nach dem Aschermittwoch.

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Hier noch einige Eindrücke von einem Umzug, den ich Ende Januar besucht habe:

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PPP ist ein Projekt von Sandra auf always-sunny.de. Jeden Sonntag wird ein Begriff online gestellt und die teilnehmenden Blogger veröffentlichen ein dazu passendes Foto.

Bereits traditionell spendet Sandra für jedes Bild 5 Cent für eine emeinnützige Sache.

Bisher sind aus diesen Aktionen eBooks und Geschichten entstanden, Ende 2016 soll nun eine Auswahl der Bilder zu einem Fotobuch verarbeitet werden.

Helau, Kalau, Ralau

positiv

gegessen:

In den vergangenen 14 Tagen hatte ich viel zu viele Termine, bei denen Essen im Spiel war. Ich habe immer versucht, auf Kohlenhydrate zu verzichten, um meine Ambitionen, abzunehmen, nicht vollkommen zunichte zu machen und vor allem, auch genießen zu können. Das hat verhältnismäßig gut geklappt.

gewogen

Erfreulicherweise konnte ich trotz Durchhänger und vieler Genüsse mein Gewicht halten.

gefreut: 

Meine erste Kurzgeschichte ist veröffentlicht :)

 

gegönnt:

reichlich Essen und auch etwas Alkohol

geschafft:

Die neue Homepage, an der ich mitgearbeitet habe, ist online und ich konnte bisher alle mir übertragenen Aufgaben fristgerecht erledigen.

gefunden: 

einen Hut für mein Kostüm

geplant: 

den Besuch eines Faschingsgottesdienstes und eines Faschingsumzuges

gelacht

über tolle Beiträge bei der Prunksitzung

gekriegt:

einen Gutschein, der auch schon eingelöst ist

gelesen:

die ersten Kurzgeschichten unseres Sammelbandes, der derzeit bereits über neobooks erhältlich ist und in Kürze auch über die anderen Online-Händler bezogen werden kann

gesehen:

die neue Show von Guido Maria Kretschmer (hat jemand den Sinn der Show erfasst, mir sind nur lästernde Frauen in Erinnerung geblieben)

gehört: 

die ersten Kapitel von Das Rosenholzzimmer von Anna Romer

12von12 im Februar 2013

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Wie einige von Euch sicher gelesen haben, war ich in den letzten Tagen unterwegs. Einige Artikel konnte ich am Wochenende vorbereiten, aber alles, was auf meinem Plan stand, habe ich nicht geschafft.

Deshalb bin ich auch mit meinen 12 von 12 in Verzug, ich habe es gerstern Abend nicht mehr geschafft, sie einzustellen.

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Nach dem Frühstück habe ich ein eBook zu Ende gelesen.

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Dann habe ich eine Karte entdeckt, die mich daran erinnert hat, dass ich Euch noch darüber informieren wollte, dass die Anmeldung zur Oster-Postkarten-Parade 2013 bei Nasch freigeschalten ist.

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Die Tasse blieb zunächst leer, denn während meiner Abwesenheit hatte mein Mann die Kaffeebohnen leer gemacht und wir hatten keinen neuen Pack im Haus ;(

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Gegen 12 Uhr haben wir uns für den Westricher Fastnachtsumzug fertig gemacht und sind nach Ramstein gefahren.

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Dort angekommen, wurde uns gleich die obligatorische Plakette angeboten, durch deren Verkauf der Umzug mitfinanziert wird.

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Veranstalter sind die Bruchkatzen, die auch den Eröffnungswagen geziert hat.

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Die Gesellen waren schon öfters (immer?) dabei, ich vermute, dass es sich um eine Gruppe Amis handelt, da auch viele Kindergärten und Klassen von der Airbase am Umzug teilnehmen.

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Hier ein Wagen, der am Umzug mitgefahren ist.

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Auch verschiedene Musikgruppen, wie hier die NeckarFurzer haben am Umzug teilgenommen.

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Die Flughafen-Feuerwehr von der Airbase Ramstein war mit einem Fahrzeug vertreten.

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Zum Abschluss der „fetten Tage“ haben wir uns einen Döner gegönnt, denn nun beginnt bekanntlich die Fastenzeit :)

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Abends habe ich mit der Großen noch eine Runde fürs Diktat gelernt.

Das waren meine 12 von 12 vom 12. Febraur 2013. Die Links vieler anderer Blogger, die zu ihren 12 Fotos vom 12. Februar 2013 führen, findet Ihr bei Nasch.

An Aschermittwoch ist alles vorbei

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Am Wochenende hat mein Mann festgestellt, dass ich dieses Jahr gar nicht so übertreiben würde mit Fasching, wie die Jahre zuvor. Dazu muss ich sagen, dass in meiner Heimat am Hochrhein viele unterschiedliche Veranstaltungen statt finden und ich früher, auch durch meine Mitgliedschaft in einer Narrenzunft, sehr oft unterwegs war. Da gibt es große Umzüge, Nachtumzüge, Hemdglunkiumzüge und -bälle, Mottobälle, Guggenmusiktreffen, Straßenfasnacht, Fasnachtsmärkte, Fasnachtsverbrennung und vieles mehr.

Hier in der Pfalz gibt es überwiegend Prunksitzungen, wie man sie aus dem TV kennt und bei jeder Sitzung tanzen mehrere Garden, die es wiederum in meiner Heimat gar nicht gibt. Mit meinem Umzug in die Pfalz bin ich automatisch kürzer getreten, weil mich die Prunksitzungen nicht wirklich angesprochen haben.

Zwischenzeitlich sieht das wieder anders aus :-)

  • Ich war vergangenes Wochenende auf der Prunksitzung der Narrensänger, die Witze waren zum Teil schon älter, aber Spaß hatten wir trotzdem.
  • Am Sonntag waren wir an einer Kinderfaschingsfeier, die im Filou statt fand. Das Filou ist eine Disco, die es seit 20 Jahren gibt, die aber dieses Jahr zum ersten Mal eine solche Veranstaltung für Kinder organisiert hat. Denjeningen, mit denen ich gesprochen habe, hat es gut gefallen. Die Musik war gemischt, es wurden Kinderstücke und aktuelle Hits gespielt, also von Biene Maja und dem Fliegerlied, über das Rote Pferd bis zu Waka-Waka, Nossa und Gangnam Style und das Team hat sich viel Mühe mit Spielen gegeben.
  • Am Freitag feiern die Kinder in der Schule und mit dem Hort Fasching.
  • Am Samstag Abend gehe ich zum „Schnitzelbanksingen“, einer Sitzung in der regionale Begebenheiten zum Besten gegeben werden, bei der aber auch getanzt und gesungen wird.
  • Am Sonntag wollen wir, wenn das Wetter passt, einen mittelgroßen Umzug besuchen, der in einer Stadt stattfindet, in der ich auch schon gewohnt habe. Da werde ich hoffentlich alte Freunde treffen.
  • Am Rosenmontag findet ein Kinderumzug statt, an dem die Kinder mit einem eigenen Wagen oder als Gruppe teilnehmen können, nach dem Umzug gibt es einen Kinderball und die besten Wagen und Gruppen werden prämiert. Früher haben wir selbst jedes Jahr mit einem kleinen Wagen teilgenommen, den wir mit unseren Eltern selbst gestaltet haben, dieses Jahr würde ich gerne einen Wagen für die Mädels bauen, aber ich weiss nicht, ob ich das zeitlich schaffe (Ihr erinnert Euch vielleicht, ich „muss“ noch einen Skikurs machen kommendes Wochenende ;) ).
  • Am Dienstag findet dann der Westricher Fastnachtsumzug statt, der grösste Umzug in der Westpfalz. Auch hier ist wieder wetterabhängig, ob wir nach Ramstein fahren werden, aber vorgenommen haben wir es uns.

An dieser Stelle erinnere ich nochmal an die Aussage meines Mannes, dass ich dieses Jahr gar nicht so übertreiben würde mit Fasching :D Ihr fragt Euch nun vielleicht, wie mein Faschingswochenende aussieht, wenn ich übertreibe… aber ich kann Euch beruhigen. Mein Mann hatte schlichtweg keinen Durchblick, weil er die Tage nämlich daheim verbringen und für seine nächsten Klausuren lernen wird, während ich mich mit den Mädels ins Getümmel stürze.

Und wo wir schon beim Thema sind, die Testfamilie würde gerne wissen, wie unsere Verkleidung aussieht. Da will ich Euch doch mal mein Outfit der letzten beiden Veranstaltungen zeigen, wer es nicht erkennt, ich war eine Zigeunerin ;)

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Beim Schnitzelbanksingen gibt es ein Motto, weswegen wir im Schlafanzug auftauchen werden. Momentan denke ich noch darüber nach, ob ich mir Lockenwickler in die Haare drehe, oder doch eine Schlafmütze auf den Kopf ziehe.

Beim Rosenmontagsumzug gibt es auch ein Thema, da hatten die Mädels eine tolle Idee für Kostüme (für sich) und wie wir den Wagen gestalten könnten. Was ich anziehen werde, weiss ich aber noch gar nicht.