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Herzschlagfinale von Genovefa Adams

Herzschlagfinale von Genovefa Adams

Das Wichtigste in Kürze

Insgesamt hat mir auch dieser Band gut gefallen, aber drei Beziehungsgeschichten auf 200 Seiten unterzubringen war schon sehr sportlich. Ich hatte zwar nicht das Gefühl, dass irgendwas fehlt, was aber nicht heißt, dass jede Geschichte für sich ruhig etwas ausführlicher hätte sein dürfen.


Von Genovefa Adams bereits gelesen


Meine Gedanken zum Buch

Die Geschichten um den FC Düsseldorf sind in sich abgeschlossen und können daher auch jede für sich gelesen werden. Da Genovefa Adams aber über ein ganzes Fußball-Team samt Betreuer- und Trainer-Stab und Vereinsführung schreibt, tauchen immer wieder Personen auf, die Stammleser schon aus vorhergehenden Bänden kenne, so dass es natürlich Sinn macht, sie der Reihe nach zu lesen. Aber auch ich bin „Quereinsteiger“ und habe mich bisher in den von mir gelesenen Bänden gut zurecht gefunden.

Was mir an der Reihe gut gefällt ist, dass Genovefa Adams überwiegend starke Protagonistinnen schafft, die mitten im Leben stehen. Diese Frauen hatten nie die Absicht, eine Spielerfrau zu werden und entsprechen auch nicht dem gängigen Klischee.

Dieser Band handelt von Franziska, der Schwester des FCD-Spielers Dominik. Ihr Ex-Freund hat sie während der Schwangerschaft sitzen lassen. Seither geht Franziska Männern gegenüber auf Abstand. Dominiks Mannschaftskollege Don versucht, den Schutzwall, den Franziska um sich herum aufgebaut, einzureißen.

Sein Mannschaftskollege Paul engagiert sich eher weniger freiwillig für eine Obdachlosen-Organisation. Dort lernt er Britta kennen, die sich für die von ihr betreuten Menschen einsetzt. Auf Paul könnte sie gut verzichten, denn der hat eine vorgefertigte Meinung über die Menschen, die ihr am Herzen liegen.

Der wortkarge Jonas ist aus Schweden zum FCD gewechselt und hält sich innerhalb der Mannschaft gerne aus allem heraus. Durch ein kleines Missgeschick begegnet er dem Menschen, der sein komplettes Leben aus den Angeln heben wird.

Bei diesem Roman handelt es sich um Band 3 der Reihe und da ich schon einige der folgenden Bände gelesen habe, kannte ich Jonas  und seinen Background bereits, aber die Geschichten von Franzi, Don, Britta und Paul waren für mich neu.

Neu war auch, dass das Buch sich um mehr als ein Paar dreht. Insgesamt hat mir auch dieser Band gut gefallen, aber drei Beziehungsgeschichten auf 200 Seiten unterzubringen war schon sehr sportlich. Ich hatte zwar nicht das Gefühl, dass irgendwas fehlt, was aber nicht heißt, dass jede Geschichte für sich ruhig etwas ausführlicher hätte sein dürfen.


Bewertung

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Eckdaten

Herzschlagfinale
von Genovefa Adams
erschienen am 27. Juli 2014
CreateSpace Independent Publishing Platform

Gefühle kann man nicht auswechseln von Genovefa Adams

Gefühle kann man nicht auswechseln; Genovefa Adams

Das Wichtigste in Kürze

„Gefühle kann man nicht auswechseln“ hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Die Handlung war ein emotionales Auf und Ab, hin und wieder etwas tiefgründig, aber immer in sich stimmig.


Von Genovefa Adams bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Der 28-jährige Fußballprofi Arian Munteanu ist gerade zum FC Düsseldorf gewechselt und erhält Besuch von seinem Bruder Gregor. Der macht sich Sorgen um Arians Liebesleben, nachdem dieser und seine Freundin Eleonora sich getrennt haben. Als Gregor im  Fernsehen einen Bericht über eine Partnervermittlung sieht, ruft er dort unter falschem Namen an und bittet um einen Termin am nächsten Abend, natürlich ohne zu erwähnen, dass es nicht um ihn, sondern um seinen Bruder geht.

Minka Viktorin ist 24 Jahre alt und Partnervermittlerin bei „Very Important Partner“. Sie hat einen Termin bei einem Kunden zuhause, doch nachdem der Anruf etwas seltsam verlaufen ist, nimmt sie ihre beste Freundin Nadine mit zu dem Kundenbesuch. Eigentlich müsste Minka den Termin direkt abbrechen, nachdem Gregor zugibt, dass sein Bruder von nichts weiß. Doch als Arian überraschend in der Tür steht, hat sie Schmetterlinge im Bauch.

Arian ist erstmal gar nicht begeistert von der Idee seines Bruders, sich vermitteln zu lassen, aber die Aussicht, Minka wiederzusehen, lässt ihn den Vertrag unterschreiben. Doch mit seinen Flirt-Versuchen scheint er bei Minka auf Granit zu beißen.


Meine Gedanken zum Buch

Mittlerweile habe ich zehn Bände aus der Reihe um den FCD gelesen und man könnte meinen, irgendwann sind alle Geschichten erzählt und alle Klischees abgeklopft. Doch Genovefa Adams schafft es immer wieder, mich zu überraschen.

Natürlich geht es auch in diesem Band wieder um einen Profifußballer und die Liebe, aber die Autorin hat auch einen kleinen Jungen in die Handlung mit aufgenommen, dessen Geschichten nicht nur Arian, sondern auch mich berührt hat. Viel mehr, als dass der sehr genau weiß, was gut ist für Arian, möchte ich hier auch gar nicht verraten.

„Gefühle kann man nicht auswechseln“ hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Die Handlung war ein emotionales Auf und Ab, hin und wieder etwas tiefgründig, aber immer in sich stimmig. Die Geschichten von Genovefa Adams sind mit einer guten Prise Erotik versehen, das hätte ich dieses Mal gar nicht gebraucht, vor allem nicht an der Stelle, an der es passierte. Allerdings hat mich das auch nicht weiter gestört, daher vergebe ich die volle Punktzahl.


Bewertung

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Eckdaten

Gefühle kann man nicht auswechseln
von Genovefa Adams
Independently published
am 01. November 2018


Challenges

  • Deutschland

Blutgrätsche ins Herz mit Genovefa Adams

Blutgrätsche ins Herz; Genovefa Adams

Von Genovefa Adams bereits gelesen


Kurzfazit

Es gab schon Bücher in dieser Reihe, die mich mehr berührt haben, aber es reicht dennoch für vier von fünf Eulen.


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Sonja und Tristan sind zusammen in die Schule gegangen. Sonja war damals ins Tristan verliebt, doch dann hat der sich etwas geleistet, was dazu geführt hat, dass Sonja noch als erwachsene Frau an mangelndem Selbstbewusstsein leidet.

Zwischenzeitlich ist Tristan Profi beim FCD. Als sich die beiden auf einer privaten Feier wiedersehen, weiß Sonja zwar genau, dass sie sich von Tristan fernhalten solle, aber ihr Herz spricht eine andere Sprache und auch wenn Tristan Interesse zeigt und sich scheinbar geändert hat, bleiben die Spuren, die sein Vertrauensbruch vor Jahren hinterlassen hat.


Meine Gedanken zum Buch

Die Autorin deutet zunächst nur an, was Tristan sich während der gemeinsamen Schulzeit geleistet hat, dass sich das Geschehene aber sehr schlimm auf Sonja ausgewirkt hat, ist sofort klar. Tristan hat also von vorneherein einen schweren Stand und muss sich die Sympathien der Leser zunächst erkämpfen … bevor er es direkt wieder verbockt.

Die Geschichte war eine wahre Achterbahn der Gefühle, hat mich aber nicht so berührt, wie andere Bücher der Autorin es schon getan haben. Im Vergleich mit den anderen Bänden um den FCD und die Liebe vergebe ich daher vier von fünf Eulen.


Bewertung

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Eckdaten

Blutgrätsche ins Herz
von Genovefa Adams
CreateSpace Independent Publishing Platform
erschienen am 25. Juli 2015


-> Deutschland

Freistoß ins Herz von Genovefa Adams

In aller Kürze

Mir gefällt, dass die Autorin nicht die klischeehaften Spielerfrauen zeichnet, sondern sich starker weiblicher Charaktere bedient. Und auch wenn Liebesgeschichten oft nach dem selben Schema ablaufen, konnte Genovefa Adams mich überraschen.


Von Genovefa Adams bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte

Samira ist an einem Tiefpunkt angelangt. Nicht nur, dass sie ihre Selbständigkeit aufgeben muss, sie hat auch jede Menge Schulden angehäuft, auf denen sie nun sitzen bleibt. Fußballprofi Cesaro beißt sich zunächst die Zähne an ihr aus, denn eine Beziehung ist das Letzte, nach was Samira gerade sucht.

Doch Cesaro will die Segel nicht streichen und tatsächlich ist Samira bereit, sich auf ihn einzulassen. Um sich helfen zu lassen, dazu ist sie aber zu stolz und auch wenn es für Cesaro kein Problem wäre, ihre Schulden zu tilgen, muss sie verhindern, dass er davon erfährt.


Meine Gedanken zum Buch

Die Romane um den FC Düsseldorf sind in sich abgeschlossen und können daher auch jeder für sich gelesen werden. Doch da Genovefa Adams über ein ganzes Fußball-Team samt Betreuer- und Trainer-Stab und Vereinsführung schreibt, tauchen immer wieder Personen auf, die Stammleser schon aus vorhergehenden Bänden kennen, so dass es natürlich Sinn macht, sie der Reihe nach zu lesen. Obwohl ich „Quereinsteiger“ bin, habe ich mich aber in den bisher gelesenen Bänden schnell und gut zurecht gefunden.

Ich habe schon mehrfach zu den Büchern dieser Autorin geschrieben, dass ich es mag, dass Genovefa Adams nicht die klischeehaften Spielerfrauen zeichnet, sondern sich starker weiblicher Charaktere bedient. Samira ist ein Paradebeispiel dafür. Ihre Schulden würde Cesaro mit einem müden Lächeln begleichen, schließlich verdient er als Profisportler ein mehrfaches des Betrages im Jahr. Doch das kommt für diese Protagonistin überhaupt nicht in Frage.

Nun laufen ja die meisten Liebesgeschichten nach dem selben Schema ab: zwei Menschen lernen sich kennen, verlieben sich, es kommt zu einem großen Knall und im besten Fall hinterher zum Happyend. Demnach ist vieles vorhersehbar und natürlich hatte ich mir bereits gedacht, dass Cesaro von Samiras finanziellen Schwierigkeiten erfährt und was liegt näher, als zu vermuten, dass er dann denkt, sie wäre nur wegen seines Geldes mit ihm zusammen – doch hier kommt die Autorin mich wirklich überraschen.

Der Roman hat mich insgesamt gut unterhalten, auch wenn es zwei Punkte gab, an denen ich mich gestört habe, weil sie mir zu unrealistisch erschienen sind. Nun kann ich leider nicht mehr verraten, denn sonst würde ich spoilern, aber das war mit ein Grund, warum ich nicht die volle Punktzahl für dieses Buch gebe, daher erscheint es mir wichtig, es zu erwähnen.


Eckdaten

Freistoß ins Herz
von Genovefa Adams
CreateSpace Independent Publishing Platform
erschienen am 5. September 2018


Bewertung

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Challenges

-> Deutschland

Rote Karte für Traumprinzen von Genovefa Adams

Rote Karte für Traumprinzen
von Genovefa Adams
erschienen am 14. November 2016
CreateSpace Independent Publishing Platform



  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Nando, Fußballprofi beim FC Düsseldorf, wird an der Tankstelle durch einen Anruf abgelenkt, vergisst zu bezahlen und fährt in seinem teuren Sportwagen davon. Caro ist sowieso schon am Boden zerstört, weil ihre Tankstelle vor dem Aus steht, dass der Sportwagenfahrer ohne zu bezahlen abhaut, macht sie rasend und sie ruft die Polizei.

Nando ist dankbar, dass er ausgerechnet von Nina, der Frau seines Mitspielers angehalten wird, doch die Polizistin kennt kein Pardon, seinen Führerschein ist er erstmal los. Sie ist es auch, die die Idee hat, dass Caro die Chaffeurin für Nandon spielt, bis dieser seinen Sportwagen wieder selbst fahren darf. Gegen Bezahlung natürlich.

Eine Frau am Steuer seines Sportwagens? Für Nando eine katastrophale Vorstellung. Doch wenn er auch künftig rechtzeitig zum Training kommen will, muss er auf den Vorschlag eingehen. Nachdem Nando und Caro erstmal ihre Feindseligkeiten ausgetauscht haben, finden sie Gefallen daran, sich gegenseitig zu piesacken … und plötzlich ist alles gar nicht mehr so schlimm, wie es auf den ersten Blick aussah.


  • Meine Gedanken zum Buch

Die Geschichten um den FC Düsseldorf sind in sich abgeschlossen und können daher auch jede für sich gelesen werden. Da Genovefa Adams aber über ein ganzes Fußball-Team samt Betreuer- und Trainer-Stab und Vereinsführung schreibt, tauchen immer wieder Personen auf, die Stammleser schon aus vorhergehenden Bänden kenne, so dass es natürlich Sinn macht, sie der Reihe nach zu lesen. Aber auch ich bin „Quereinsteiger“ und habe mich bisher in den von mir gelesenen Bänden gut zurecht gefunden.

Genovefa Adams hat immer starke Protagonistinnen. Sie stehen mit beiden Beinen im Leben und hatten nie die Absicht, Spielerfrau zu werden. Daher bedienen sie auch keines der üblichen Klischees, im Gegenteil.

Auch dieser Band konnte mich wieder mit einer gelungen Mischung aus Kribbeln im Bauch, Erotik und Humor überzeugen. Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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-> Deutschland

Aus dem Abseits ins Herz von Genovefa Adams

Aus dem Abseits ins Herz
von Genovefa Adams
erschienen am 14. November 2015
CreateSpace Independent Publishing Platform


bisher von dieser Autorin gelesen


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Celal, Profi beim FC Düsseldorf, erliegt der Verlockung von Koks, um seine Probleme wenigstens kurzfristig zu vergessen. Bei einem überraschend anberaumten vereinsinternen Drogentest fliegt er auf, doch die Vereinsführung bietet ihm eine Chance. Der Verein engagiert die Psychotherapeutin Marie, die ihm helfen soll.

Der Fußballprofi versucht gar nicht erst, vor Marie zu verstecken, wie wenig er von den Gesprächen mit ihr hält, doch davon lässt Marie sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Flirtversuche von Celal hingegen prallen nicht ohne Weiteres von ihr ab, was dazu führt, dass Marie Celals Vertrauen gewinnen kann. Doch im Hintergrund werden Strippen gezogen, die alles, was Marie und Celal aufgebaut haben, zum Einbruch bringen.


  • Meine Gedanken zum Buch

Die Geschichten um den FC Düsseldorf sind in sich abgeschlossen und können daher auch jede für sich gelesen werden. Da Genovefa Adams aber über ein ganzes Fußball-Team samt Betreuer- und Trainer-Stab und Vereinsführung schreibt, tauchen immer wieder Personen auf, die Stammleser schon aus vorhergehenden Bänden kenne, so dass es natürlich Sinn macht, sie der Reihe nach zu lesen. Aber auch ich bin „Quereinsteiger“ und habe mich bisher in den von mir gelesenen Bänden gut zurecht gefunden.

Generell mag ich es, dass die Protagonistinnen von Genovefa Adams nicht als die klischeehaften Spielerfrauen gezeichnet sind. Es handelt sich um selbständige Frauen, die mit beiden Beinen mitten im Leben stehen und nie die Absicht hatten, sich einen Profifußballer an Land zu ziehen. Doch mit Marie bin ich nicht ganz warm geworden, ich war schon sehr überrascht, wie schnell sie mit Celal intim geworden ist.

Womit mich die Autorin überraschen konnte, war die Person, die die beiden Protagonisten zu Fall bringt, ich gebe zu, diese Person hatte ich als „Gegenspieler“ gar nicht auf dem Schirm.

Insgesamt konnte mich die Geschichte nicht so überzeugen, wie andere Bände dieser Reihe, deswegen vergebe ich „nur“ 3,5 von fünf Eulen.

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-> Deutschland