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Todesmal von Andreas Gruber

Das Wichtigste in Kürze

Zwei Jahre mussten wir auf die Fortsetzung der Todesreihe von Andreas Gruber warten, jetzt, da ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass sich jeder Tag gelohnt hat, denn der fünfte Band der Reihe ist einfach phänomenal. Da mich Sneijder und Nemez auch in der Vergangenheit schon überzeugen konnten, habe ich bereits mehrfach fünf Sterne für einen Band dieser Reihe vergeben, das lässt sich nun leider nicht mehr toppen, aber „Todesmal“ hätte auf jeden Fall mehr verdient, denn es ist einer der besten Thriller, die ich bisher gelesen habe.


Von Andreas Gruber bisher gelesen

Walter-Pulaski-Reihe:

Todes-Reihe:

Interview mit Andreas Gruber


Die Protagonisten

Maarten S. Sneijder ist Fallanalytiker, Entführungsspezialist und forensischer Kripopsychologe beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Außerdem war er Dozent an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs. Er ist sehr eigen, es hat fast zwei Bände gedauert, bis ich mich mit diesem Protagonisten anfreunden konnte, heute halte ich ihn für unverzichtbar. Falls ihr den niederländischen Profiler noch nicht kennt, lege ich euch ein Interview mit ihm ans Herz, das der Verlag veröffentlicht hat.

Sabine Nemez war ursprünglich beim Kriminaldauerdienst in München und wurde nach ihrem ersten gemeinsamen Fall von Sneijder für eine Ausbildung zum BKA geholt. Sie hat etwas geschafft, was Sneijders Vorgesetzte bis dahin für unmöglich hielten, sie ist die erste, die der Profiler als Partner an seiner Seite akzeptiert hat.


Die Handlung

Im BKA taucht eine Nonne auf, die behauptet, dass sie  in den nächsten sieben Tagen sieben Menschen umbringen wird. Doch sie will nur mit Maarten S. Sneijder kooperieren. Dumm nur, dass der gerade seine Marke zurückgegeben hat, weil das BKA sich weigert, ihn ein Team unter seiner Leitung aufbauen zu lassen, das besondere Freiheiten genießt. Doch als es den ersten Toten  gibt, bekommt der Profiler seinen Willen. Zusammen mit  seinen früheren Studentinnen Nemez und Martinelli, einem ehemaligen Kriminellen und einem Ex-Ermittler im Rolli muss Sneijder quer durch Europa jagen, um herauszufinden, welches dunkle Geheimnis die Nonne mit sich trägt.


Meine Gedanken zum Buch

Zwei Jahre mussten wir auf die Fortsetzung der Todesreihe von Andreas Gruber warten, jetzt, da ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass sich jeder Tag gelohnt hat, denn der fünfte Band der Reihe ist einfach phänomenal. Da mich Sneijder und Nemez auch in der Vergangenheit schon überzeugen konnten, habe ich bereits mehrfach fünf Eulen für einen Band dieser Reihe vergeben, das lässt sich nun leider nicht mehr toppen, aber „Todesmal“ hätte auf jeden Fall mehr verdient, denn es ist einer der besten Thriller, die ich bisher gelesen habe.
Die Handlung ist durchweg spannend aufgebaut. Es gibt neben der Geschichte um die Nonne einen zweiten Handlungsstrang und natürlich war von Anfang an klar, dass beide zusammenhängen müssen, nur das WIE galt es herauszufinden. Was dabei ans Tageslicht kommt ist Menschen verachtend und entsetzlich, aber vom Autoren grandios aufgebaut. Da die Handlung Schlag auf Schlag vorangetrieben wird, bietet dieser Thriller keine Zeit zum Durchatmen.
In dieser Geschichte trifft der Stammleser viele alte Bekannte wieder und die Tatsache, dass sie zu Sneijders Team werden, lässt mich darauf hoffen, dass es noch viele weitere Bände dieser Reihe geben wird.

Bewertung

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Eckdaten
Todesmal
Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez, Band 5
von Andreas Gruber
erschienen am 19. August 2019
bei Goldmann


Weitere Meinungen zum Buch

Sterne sieht man nur im Dunkeln von Meike Werkmeister

Das Wichtigste in Kürze

Den Schreibstil von Meike Werkmeister fand ich sehr angenehm, die Geschichte lässt sich leicht lesen. Die Idee zur Haupthandlung hat mir gut gefallen. Doch die Autorin hat viele kleinere Nebenhandlungen aufgemacht, die mir dann doch zuviel des Guten waren. Die Geschichte wurde dadurch stellenweise etwas langatmig. Trotz kleinerer Schwächen vergebe ich vier von fünf Eulen.

Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Anni ist Spiele-Designerin und lebt mit ihrem Freund Thies in Bremen. Gerade als sie vor einer schwierigen Entscheidung steht, nimmt ihre Jugendfreundin Maria Kontakt zu ihr auf. Um in Ruhe entscheiden zu können, wie es für sie weitergehen soll, ergreift Anni die Chance und fährt für sechs Wochen zu Maria auf die Insel Norderney.

Doch sie bringt nicht nur ihre Probleme von zuhause mit auf die Insel. Noch immer steht ein Vorfall aus ihrer Jugend, den sie nie ausgeräumt haben zwischen Maria und Anni. Und auch wenn Anni froh ist, die Chance zu haben, sich mit Maria auszusöhnen, kommt es viel schlimmer, als sie erwartet hat.

Meine Gedanken zum Buch

Den Schreibstil von Meike Werkmeister fand ich sehr angenehm, die Geschichte lässt sich leicht lesen. Die Idee zur Haupthandlung hat mir gut gefallen. Anni steht vor Entscheidungen, die ihr Leben verändern wird, weswegen sie sich eine Auszeit nimmt. Dass die dabei ausgerechnet zu der Freundin reist, mit der sie in ihrer Jugend gebrochen hat, ist ein weiterer Handlungsstrang, mit dem ich gut leben konnte. Doch die Autorin hat viele kleinere Nebenhandlungen aufgemacht, die mir dann doch zuviel des Guten waren. Die Geschichte wurde dadurch stellenweise etwas langatmig.

Durch die vielen Handlungsstränge war Anni immer gut beschäftigt. Stellenweise hätte ich ihr gerne mal in den Hintern getreten, weil sie sich nicht entscheiden konnte oder es jedem recht machen wollte, insgesamt fand ich sie aber von Anfang an sehr sympathisch. Das kann man von Thies nicht behaupten, es hat lange gebraucht, bis er mich von sich überzeugen konnte, aber das war – denke ich – von Meike Werkmeister zumindest teilweise auch beabsichtigt.

Das Buch spielt auf der Insel Norderney, die Landschaft ist sehr plastisch beschrieben, auch das hat mir gut gefallen. Toll fand ich außerdem die Idee, dass die Spruch-Postkarten, die Anni in der Geschichte gestaltet, als Illustrationen im Buch zu finden sind, die Postkarten sind darüber hinaus auch im Anhang eingefügt.

Trotz kleinerer Schwächen vergebe ich vier von fünf Eulen.


Bewertung

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Eckdaten

Sterne sieht man nur im Dunkeln
von Meike Werkmeister
erschienen am 8. April 2019
bei Goldmann
320 Seiten

Weitere Meinungen zum Buch

[Gewinnspiel] Todesreigen von Andreas Gruber

Meine Bücherverlosung geht in die nächste Runde.

Am 19. August 2019 erscheint „Todesmal“, der fünfte Band der Reihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Diese Woche habt ihr die Chance, den Vorgängerband zu gewinnen. Ich verlose „Todesreigen“ von Andreas Gruber. Es handelt sich um ein gelesenes Rezensionsexemplar.


Wer Maarten S. Sneijder noch nicht kennt, dem empfehle ich das Interview mit Maarten S. Sneijder auf randomhouse.de. Wer sich dieses Interview zu Gemüte geführt hat, kann den niederländischen Profiler schon sehr gut einschätzen.

Dieser Thriller konnte mich erneut von der ersten Seite an fesseln und hat sich zu einem Pageturner entwickelt hat. Marteen S. Sneijder nimmt in diesem Band eine etwas kleinere Rolle als bisher ein, doch Andreas Gruber zeigt am Ende dieses Thrillers auf, dass er konkrete Vorstellungen hat, wie es mit dem Duo Nemez – Sneijder weiter gehen soll.


Teilnahmebedingungen:

  • Durch einen Kommentar unter diesem Blogartikel nehmt ihr an der Verlosung teil.
  • Ich freue mich, wenn ihr den Beitrag teilt. Das ist keine Pflicht, wird aber natürlich gerne gesehen.
  • Die Teilnahme ist bis kommenden Freitag, den 14. Juni 2019 um 23.59 Uhr möglich.
  • Das Gewinnspiel läuft zeitgleich auch bei Instagram und auf Facebook. Unter allen die bei Facebook, Instagram oder auf meinem Blog kommentieren, wird ein Gewinner ausgelost.
  • Natürlich dürft ihr euch mehrere Gewinnchancen sichern, indem ihr nicht nur hier, sondern auch auf Instagram oder auf Facebook teilnehmt.
  • Bitte beachtet, dass ich für den Versand keine Haftung übernehme und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.

Viel Glück!


Es ist ausgelost

(Über Instagram)

Essen ohne Kolhlenhydrate von Alexander Grimme

Essen ohne Kolhlenhydrate
55 köstliche Low-Carb-Rezepte
auch vegan und vegetarisch
schnell und einfach
von Alexander Grimme
erschienen am 18. Juli 2016
bei Goldmann


Seit einigen Monaten verzichte ich fast vollständig auf Kohlenhydrate und habe auch ordentlich abgenommen. Aber mittlerweile sieht der Speiseplan jede Woche ähnlich aus und ich habe mir durch das Kochbuch etwas Inspiration erhofft.

Das Buch beinhaltet 55 Rezepte, die auf  Frühstück, Mittag, Abend, Backen und Vegan aufgeteilt sind. Vegetarische Gerichte sind gesondert gekennzeichnet, außerdem sind jeweils Vorbereitungszeit, Kochzeit, Schwierigkeitsgrad und die Nährstofftabelle angegeben.

Nein, auch Alexander Grimme hat das Rad nicht neu erfunden, aber er hat mir das geliefert, was ich wollte, nämlich neue Ideen.

Ob das nun beispielsweise

  • Rührei mit Radieschensalat zum Frühstück
  • Lachsröllchen aus Pfannkuchenteig
  • Zucchini-Feta.Küchlein
  • Brokkoli-Käsebällchen oder
  • Schoko-Quark-Muffins

sind, es handelt sich im Großen und Ganzen um Lebensmittel, die ich gerne esse, aber in dieser Variationen noch nicht kannte.

Da wir zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen, wird bei uns nachmittags warm gegessen. Dann haben aber auch alle Hunger, so dass es schnell gehen muss. Außerdem ist es mir wichtig, dass ich Lebensmittel verwende, die ich „überall“ einkaufen kann. Die  meisten Rezepte in diesem Kochbuch erfüllen diese Bedingungen.

Natürlich kann man sich Low-Carb-Rezepte auch im Internet zusammentragen und da ist die Auswahl weitaus größer. Aber mir gefallen die Ideen des Autors gut, viele Rezepte sind für mich umsetzbar und gerade die Nährstoffangaben sind für viele, die ihre Ernährung umstellen oder abnehmen wollen, sehr wichtig.

Daher vergebe ich vier Eulen.

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Prost, Baby! Das Buch, das alle Helikoptereltern hassen werden von Katie Kirby

Prost, Baby! – Das Buch, das alle Helikoptereltern hassen werden
von Katie Kirby
erschienen am 15. Janur 2018
bei Goldmann


Dieses Buch ist laut Buchbeginn für diejenigen, 

  • die zu viel herumschreien
  • die ein stummes „Leck mich!“ in den Kühlschrank brüllen
  • die null Geduld haben
  • die abends ihren Wein brauchen
  • die Einwilligungserklärungen für die Schule vergessen
  • bei denen die längst überfälligen Bibliotheksbücher herum liegen
  • die ohne Bestechung mit Süßigkeiten aufgeschmissen wären

Da mein bester Freund der Meinung ist, dass ich gelegentlich Anwandlungen einer Helikoptermutter an den Tag lege, habe ich mich vom Titel des Buches direkt angesprochen gefühlt. Der Buchbeginn hat sein übriges dazu beigetragen.

So ähnlich war es, als wir mit dem ersten Kind nach Hause gegangen sind.

Die Autorin berichtet auf sehr unterhaltsame Weise von ihren alltäglichen Problemen und illustriert ihr Buch mit Strichmännchenbildern. Ich habe oft geschmunzelt, ich habe mich auch wiedererkannt und wenn ich bedenke, wie oft ich mich wiedererkannt habe, bin ich wohl eher eine Raben- als eine Helikoptermutter. Außerdem bin ich überzeugt davon, dass viele Mamas und Papas sich in diesem Buch wiederfinden werden, weil es mitten im Leben spielt.

Trotz all des Humors, den sich die Autorin offensichtlich bewahrt hat, lässt sie ihre Leser auch an den schlimmsten Stunden ihres Lebens teilhaben. „Die Dinge stehen nicht gut für ihr Baby.“ Ein Satz, den man als (werdende) Eltern nie hören will.

Für mich kommt das Buch zehn Jahre zu spät, denn als die Kinder klein waren, habe ich mich mehr als einmal verunsichern lassen. Heute weiß ich, dass meine Kinder auch nicht anders sind, als andere Kinder.

Die Autorin hat sich gefragt, was eine gute Mutter ausmacht. Danach hat sie ihre Kinder gefragt, warum sie eine gute Mutter sei.

Und das führt mich zu einem Absatz des Buches, der im Grunde schon alles aussagt:

Das Buch ist all den Eltern gewidmet, die gelegentlich, oftmals oder ständig an sich zweifeln, obwohl sie es wirklich nicht nötig hätten. Denn für die, auf die es wirklich ankommt, sind sie ihr Ein und Alles und die lieben sie mehr als alles in der Welt.

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Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

Neu im Bücherregal

Der SuB wird nicht kleiner :)

Dieses Buch stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste.

Hier dürft auch ihr euch freuen, denn Bilandia und der Dumont Verlag haben eine Aktion ausgeschrieben, über die ich zwei Exemplare des Buches erhalten habe und ratet mal, was ich mit dem zweiten mache – vorsichtshalber solltet ihr mir folgen ;-)

Wer bei mir mit liest weiß bereits, dass ich seit geraumer Zeit auf Kohlenhydrate achte und nun möchte ich ein paar neue Rezepte ausprobieren.

hello SUNSHINE“ ist die Sommerbuch-Aktion von blanvalet und weil ich mich mit einer Rezension für die Aktion beworben hatte, habe ich dieses Buchpaket als Dankeschön erhalten.

Dieses Buch habe ich mit Claudia von Claudias Bücherregal getauscht.