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Der und niemand sonst von Poppy J. Anderson

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Der und niemand sonst
von Poppy J. Anderson
Band 6 der „Hailsboro-Reihe“
erschienen am 18. Juli 2016
CreateSpace Independent Publishing Platform


Von Poppy J. Anderson habe ich bereits gelesen:


Inhalt

Der Ex-Mann der Psychologin Rourke Fraser hat nur gegen Zahlung einer hohen Summe in die Scheidung eingewilligt. Um sie bei ihrem finanziellen Problem zu unterstützen, möchten Rourkes Eltern ihr das Haus in der texanischen Kleinstadt Hailsboro überschreiben, damit sie es verkaufen und den Erlös für die Zahlung an ihren Ex-Mann verwenden kann. Mit Widerwillen denkt Rourke an Texas, denn an ihre Jugend in ihrer Heimatstadt hat sie keine guten Erinnerungen, da sie ständig wegen ihres Aussehens gehänselt wurde. Sie will daher das Haus schnellstmöglich verkaufen und wieder in ihre neue Heimat zurückkehren. 

Nichtsdestotrotz macht sie sich auf den Weg und hofft, das Haus ihrer Eltern verkaufen zu können, doch womit weder sie noch ihre Eltern gerechnet haben: das ehemals vermietete Objekt ist herunter gekommen und muss zunächst auf Vordermann gebracht werden. Kaum angekommen, trifft sie ausgerechnet auf Alex Heughan, einen der Jungs, der ihr die Highschoolzeit zur Hölle gemacht hat. Alex kümmert sich um die notwendigen Reparaturen und Rourke fällt es von Tag zu Tag schwerer, ihm sein Verhalten von früher nachzutragen. Aber über ihren Schatten will sie dennoch nicht springen.


Meine Gedanken zum Buch

Nachdem ich bisher alle Bücher, die ich von Poppy J. Anderson gelesen habe, sehr gut bewertet habe, hatte ich dieses Mal zu kämpfen. Rourke wird mir zu schwach, naiv, bedauernswert und unselbständig dargestellt. Im Gegensatz dazu ist Alex die personifiziert Perfektion: makelloses Aussehen, vorbildliches Verhalten und ein meisterhafter Handwerker. Diese Paarung schwache Frau / starker Mann ist bei Frauenromanen nun nichts ungewöhnliches, aber für Poppy J. Anderson war mir das definitiv zu platt.

Die Handlung an sich hat mir gut gefallen und das Buch bietet das, was man von einem Frauenroman erwartet, aber keine Überraschungen. Verglichen mit anderen Büchern von Poppy J. Anderson hat mir dieses hier bislang am wenigsten gut gefallen, doch verglichen mit ähnlichen Romanen reicht es immer noch für vier von fünf Eulen.

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Nachträglich ins Glück von Poppy J. Anderson

Nachträglich ins Glück

Nachträglich ins Glück
von Poppy J. Anderson
erschienen am 30. Dezember 2013
CreateSpace Independent Publishing Platform


Inhalt

Sam Richards hat lange davon geträumt, nach Texas zu ziehen und sich dort als Kinderärztin niederzulassen, nun hat sie ihren Traum verwirklicht. Ausgerechnet in Hailsboro trifft sie auf Drew, ihre große Liebe und den Menschen, der sie so tief verletzt hat. Und auch bei ihrem Wiedersehen macht Drew deutlich klar, dass er nichts mehr mit Sam zu tun haben will und dass sie sofort wieder verschwinden soll. Sam hat zunächst keine Erklärung für sein Verhalten, bis sie etwas herausfindet, dass alles auf den Kopf stellt.


Protagonisten 

Sam zieht von Chicago nach Osttexas in die Kleinstadt Hailsboro, nicht nur, um ihre beruflichen Träume zu verwirklichen, sondern auch, um den Fängen ihrer Mutter zu entkommen, die „immer nur das Beste für sie“ will.

Drew war der Mann, mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen wollte bis er sie in der schwersten Stunde ihres Lebens im Stich gelassen hat. Bei ihrer ersten Begegnung in Hailsboro hinterlässt Drew dann auch einen eher unsympathischen Eindruck.


Meine Gedanken zum Buch

Hailsboro kannte ich bereits aus dem Buch „Beim zweiten Mal küsst es sich besser“, so dass ich auf verschiedene „alte Bekannte“ getroffen bin. Doch es ist nicht erforderlich, den Vorgängerband zu kennen, die Hailsboro-Geschichten können problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.

Sam kommt von Anfang an als sympathische junge Frau herüber, der man den Neuanfang von Herzen gönnt. Gerade deswegen hat es mich getroffen, zu lesen, wie Drew mit ihr umgeht. So dürfte es nicht verwundern, dass mich die Geschichte sehr berührt hat, ich habe mich mit Sam gefreut, ich habe mit ihr gelitten und ich habe mit ihr gehofft, dass sich alles aufklärt.

Poppy J. Anderson hat mit diesem Buch einen interessanten Plot geschaffen, der zunächst verwirrt und danach vieles in einem anderen Licht erscheinen lässt, leider würde hier jedes weitere Wort zuviel verraten, so dass ich nur noch eine klare Leseempfehlung aussprechen kann.

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Hals über Kuss von Poppy J. Anderson

Hals über Kuss, Hailsboro

Hals über Kuss
Teil 4 der Hailsboro-Reihe
von Poppy J. Anderson
erschienen am 14. Dezember 2014
CreateSpace Independent Publishing Platform


Inhalt

Cassidy Shephard lebt ein gesittetes Leben in der Kleinstadt Hailsboro in Texas. Doch eines morgens wacht sie neben einem gut aussehenden, aber fremden Mann in einem Bett in Las Vegas auf und hat keine Erinnerung an das, was in den Stunden zuvor geschehen ist. Lediglich ein Ring an ihrer Hand lässt Böses ahnen. Noch bevor der Mann aufwacht, macht sie sich aus dem Staub. Doch eines Tages steht Cameron, ihr Ehemann, vor ihrer Haustür und Cassidy hat alle Hände voll damit zu tun, dass niemand erfährt, was sie in Las Vegas getan hat.


Protagonistin

Cassidy Shephard ist Kindergärtnerin in einer Kleinstadt und steht für Fleiß und Tugend. Den Skandal, den es erzeugen würde, wenn man in Hailsboro erfährt, was in Las Vegas passiert ist, kann sie sich ausmalen. Dass ihr Angetrauter sich ausgerechnet dort wohl fühlt, wo Tratsch und Klatsch blühen, in der örtlichen Bäckerei, kann nur zur Katastrophe führen.


Meine Gedanken zum Buch

Schon beim Lesen des Klappentextes war mir klar, dass Poppy J. Anderson das Rad nicht neu erfunden hat, denn den Plot einer Trauung in Las Vegas unter Alkoholeinfluss haben bereits andere Autoren aufgegriffen.

Mich hat die Geschichte dennoch sehr gut unterhalten, insbesondere, weil Poppy J. Anderson hier etwas aufgegriffen hat, was den meisten sicher schon auf die eine oder andere Art begegnet ist: die Protagonistin ist sehr darauf bedacht, den Schein zu wahren, es ist ihr wichtig, was andere Menschen über sie denken. Im Laufe des Buches kommt sie zu dem Punkt, an dem sie realisiert, dass sie selbst entscheidet, ob sie das Geschwätz der Leute interessiert oder nicht. Besonders toll fand ich auch, dass sie mehr und mehr darauf achtet, was ihr wichtig ist, dass sie sich nicht mehr vor jeden Karren spannen lässt und dass sie lernt, „nein“ zu sagen.

So hat diese wunderbar romantische Geschichte auch einen ernsten Hintergrund, das hat mich überzeugt, ich gebe fünf von fünf Eulen.

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Beim zweiten Mal küsst es sich besser von Poppy J. Anderson

 

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Beim zweiten Mal küsst es sich besser
von Poppy J. Anderson
217 Seiten


Zum Inhalt:

Kate hat ihren Verlobten mit einer anderen Frau erwischt und flieht aus L.A. in ihre Heimatstadt Hailsboro zu ihrer Großmutter. In deren Konditorei treffen sich nicht nur die Tratschweiber der Stadt, auch ihre Jugendliebe Hugh taucht auf. Was Kate nicht wusste, auch Hugh ist nach seiner Football-Karriere in die Stadt zurückgekommen. Aber auch nach all den Jahren hat Kate ihm nicht verziehen, dass er sie damals betrogen hat.


Meine Gedanken zum Buch:

Beim zweiten Mal küsst es sich besser ist die erste Hailsboro-Kurzgeschichte von Poppy J. Anderson.

Die Autorin erzählt zum einen die Geschichte von Kate und Hugh nach ihrem Wiedersehen, gestattet ihren Lesern aber auch Rückblicke in die Kindheit und Jugend der beiden, von ihrer jahrelangen Kindheit über den ersten Kuss, das gemeinsame erste Mal, bis hin zum Vertrauensbruch und der Trennung.

Die beiden Protagonisten habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Über Kates Großmutter musste ich mehr als einmal schmunzeln und ihre tratschenden Freundinnen konnte ich mir beim Lesen lebhaft vorstellen.

Die Kurzgeschichte ist genauso unterhaltsam, wie gefühlvoll. Natürlich ist das Ende vorhersehbar, aber ich für meinen Teil kann nur sagen, dass genau so ein Ende der Grund ist, warum ich das Buch gelesen habe: Herz und Schmerz und Happy End und dann mit einem glücklichen Gefühl einschlafen. Das ist das, was ich erwartet und was ich bekommen habe, deshalb gibt es von mir 5 von 5 Eulen.

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