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Meeresblau & Mandelblüte von Elke Becker

Meeresblau & Mandelblüte
von Elke Becker
erschienen am 01. Juli 2017
bei beHeartbeat, eBook Imprint von Bastei Entertainment


Von dieser Autorin bereits gelesen:


  • Inhalt

Die Karrierefrau Leonie Maler erhält einen Anruf aus Mallorca. Ihre Großtante Elisabeth, mit der sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hatte, ist verstorben. Da ihre Eltern sich mit der Tante überworfen haben, fühlt sie sich verpflichtet, nach Mallorca zu fliegen. Zwei bis drei Tage für Beerdigung und Testamentseröffnung und zurück nach Deutschland, wo bereits zwei Firmen darauf warten, von ihr gerettet zu werden. So lautet der Plan.

Doch da spielt die Verstorbene nicht mit. Mit einem persönlichen Abschiedsbrief fordert sie Leonie heraus und die entschließt sich dazu, die Vorgaben, an die die Erbschaft des schuldenfreien kleinen Hotels mit Grundstück gebunden sind, zu erfüllen und ein Jahr auf Mallorca zu bleiben.

Sie will das Hotel auf Vordermann bringen und verkaufen. Doch da sind auch Elisabeths beste Freundin Rike und drei weitere Rentner, Greta, Friedrich und Hans, mit denen ihre Tante ihren Lebensabend verbracht hat. Sie sind Dauergäste im Hotel und wollen Leonie das Leben schwer machen.

Nur Niklas, Rikes Sohn, steht Leonie bei ihren Plänen hilfreich zur Seite. Doch das macht er nicht ganz uneigennützig, denn die verstorbene Elisabeth hat ihn in ein Geheimnis eingeweiht, für das er nun die Verantwortung übernehmen muss. Doch davon ahnt Leonie nichts…


  • Protagonistin

Leonie Maler optimiert sanierungsbedürftige Unternehmen und bringt sie im Idealfall wieder auf Kurs. Sie hat sich in ganz Deutschland einen Namen gemacht und ist daher auch viel unterwegs. Für ein Privatleben bleibt kaum Zeit und so ist bereits vor zwei Jahren ihre letzte Beziehung auseinander gebrochen.

Für ihre Eltern zählt nur Leistung, doch egal, wie erfolgreich Leonie ist, ihren Eltern ist es immer noch nicht gut genug.

Als Kind hat sie jeden Sommer auf Mallorca verbracht, doch irgendwann haben ihre Eltern den Kontakt zu Lisbeth abgebrochen und seither hat Leonie ihre Tante auch nicht mehr gesehen.


  • Meine Gedanken zum Buch

Die Geschichte spielt etwas außerhalb der Kleinstadt Son Servera auf Mallorca, wo sich die Finca von Lisbeth befindet. Da Elke Becker seit mehr als 10 Jahren auf Mallorca lebt, versteht sie es, dem Leser die Insel sehr nahe zu bringen.

Mit Greta, Rike, Friedrich und Hans hat sie vier Nebencharaktere gezeichnet, deren Angst, die Wohngemeinschaft durch den Verkauf des Hauses zu verlieren, ich absolut nachvollziehen kann, doch sie waren mir anfangs sehr unsympathisch, weil sie sehr hart mit Leonie umgegangen sind. Natürlich ist Leonie eine toughe Frau, die keine Gefühle zeigt, doch mir hat sie oftmals leid getan. Das Verhalten der vier Rentner ändert sich erst grundlegend, als sie von Lisbeths Geheimnis erfahren. Das finde ich sehr schade, denn Leonie hat sich um ihre Gunst bemüht und es war auch eine Annäherung zu spüren, hier hätte ich mir gewünscht, dass Leonies Bemühungen von Erfolg gekrönt sind.

Ich denke, die meisten ahnen es schon, auch Leonie und Niklas nähern sich einander an, hier haben mir ein wenig Herz-Schmerz und Romantik gefehlt.

Dieser Roman von Elke Becker hat mich etwas an „Fünf am Meer“ von Emma Sternberg erinnert, wo ebenfalls eine Handvoll Senioren in einer Pension zusammenleben und die Inhaberin stirbt. Wobei bei Emma Sternbergs Protagonistin das Gegenteil von Leonie ist und das Leben der Senioren auch einen wesentlich größeren Anteil an der Geschichte einnimmt als hier bei Elke Becker. Sie legt das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung von Leonie, aber auch auf deren Vergangenheit.

Elke Becker hat eine abwechslungsreiche Geschichte geschrieben, keine Frage, teils humorvoll und sehr unterhaltsam. Aber die Geschichte hat mich nicht so sehr berührt wie andere Bücher von dieser Autorin, die ich bereits gelesen habe. Daher reicht es dieses Mal nur für vier von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch habe ich vom Verlag als Vorab-Leseexemplar erhalten. Vielen Dank.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

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Aufgabe 18) ein Buch rund um das Thema Frühling oder Ostern im Titel oder auf dem Cover – hier: Mandelblüte, mehr Frühling geht fast nicht :)


-> Spanien

Daggi trifft … Autoren auf dem Autorensofa

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42 Autoren treten unter dem Emblem „Das Autorensofa – Triff Deinen Autor“ in direkten Kontakt zu ihren Lesern. Vier von ihnen konnte ich am Mittwoch und Freitag persönlich kennen lernen:

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Erst kürzlich bin ich durch Zufall auf „Eine Zugfahrt ins Glück“ von Miranda J. Fox gestoßen. Pünktlich zur Buchmesse ist der dritte Band „Schokolade zum Verlieben“ ihrer Kurzgeschichten-Reihe erschienen. Zu dieser Neuerscheinung hatte Miranda leckere Goodies dabei.

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3

Auf dieses Treffen habe ich mich am meiste gefreut :) Elke Becker / J. J. Bidell / T. C. Bennet – sie ist die Autorensofa-Autorin, von der ich bisher am meisten gelesen habe.

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Annika Bühnemann ist die Mitautorin von „Traummänner und andere Hirngespinste„, ihr neuester Roman „Auf das Leben“ erschien im Juli 2015, für das kommende Jahr plant Annika die Veröffentlichung ihres ersten Thrillers. Von Annika war ich total fasziniert, weil sie so eine unendlich positive Energie ausstrahlt :)

Wenn Amor nicht zuhört von Elke Becker

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Wenn Amor nicht zuhört von Elke Becker
Elke Becker schreibt Krimis als T. C. Bennet, Frauenromanen unter ihrem Namen Elke Becker und Fantasybüchern unter dem Pseudonym J. J. Bidell.

  • Zum Inhalt:
Laura ist Lehrerin geworden, weil sie die Welt ein wenig besser machen möchte. Sie hat sich an einer Eliteschule beworben, um den Schülern dort zu zeigen, wie die Welt „da draußen“ wirklich ist. Als sie abgelehnt wird, greift sie die Idee ihrer Familie auf, ein Auslandsjahr einzulegen. Durch eine Bekannte ihres Bruders kann sie als Erzieherin bei Vera Sutton arbeiten, die einen richtigen Verschleiß an Erzieherinnen hat, weil die Kinder bisher noch jede Frau vergraulen konnten.
Dass Laura nicht auf den Mund gefallen ist, beweist sie schon im Flugzeug, als ein Mann, der eigentlich in der Business-Klasse reisen wollte, neben sie gesetzt wird und sich verhält, als wäre er alleine. Laura bietet ihm Paroli im guten Glauben, ihn nie wieder zu sehen, schließlich ist New York eine große Stadt. Doch dieser Mann, der Stargeiger Adrian Anger, wohnt nicht nur im gleichen Haus wie die Suttons, er ist auch noch der Geigenlehrer der Kinder. Um ihm zu zeigen, wie die Welt außerhalb seines Dunstkreises ist, fordert sie ihn zu einer Wetter heraus.
  • Meine Meinung zum Buch:

Laura mag im ersten Moment etwas naiv klingen mit ihrer Absicht, die Welt ein wenig besser zu machen. Doch schon alleine die Tatsache, dass sie davon ausgeht, dass eine Konkurrentin den heiß ersehnten Job erhalten hat, weil deren Vater die Schule finanziell unterstützt, zeigt, dass sie ein realistisch denkender Mensch ist – was sie aber nicht davon abhält, an ihren Zielen festzuhalten.

Adrian Anger sieht sich selbst als umgänglichen Menschen, doch Laura hat ihn im Flieger auf dem falschen Fuß erwischt, was ihm auch leid tut, doch das Bild muss er erst einmal korrigieren. Da die Geschichte mal aus der Sicht von Laura und mal aus der Sicht von Adrian erzählt wird, kann der Leser bei Adrian tiefer blicken und erhält einen ganz anderen Eindruck von ihm als der, der beim ersten Aufeinandertreffen mit Laura vermittelt wurde.

Unter den Nebendarstellern der Geschichte wurden die beiden Sutton-Kinder ein wenig in den Vordergrund gerückt in dem sie eine eindrucksvolle Wandlung von verwöhnten Gören zu manierlichen Kindern gemacht haben.

Elke Beckers Beschreibungen von New York sind sehr lebhaft. Da Laura sich nicht getraut, selbst zu fahren, hat der Leser die Möglichkeit, die Umgebung mit ihren Augen zu sehen. Ihre Protagonisten lässt sie mit viel Wortwitz agieren, was dem Buch einen großen Unterhaltungswert verschafft.

Die Handlung erscheint mir im Großen und Ganzen realistisch. Die Wette, die Laura Adrian vorschlägt, orientiert sich meiner Meinung nach an einer wahren Begebenheit, einem Experiment, an dem der Stargeiger Joshua Bell teilgenommen hat. Doch die Autorin hat die Auswirkungen daraus weiter gesponnen und dem Buch damit ein ganz individuelles Ende verschafft und dies ist nur eine der vielen Wendungen, die Elke Becker in ihre Geschichte eingebunden hat.

Gefreut hat mich, dass ich auch in diesem Buch wieder eine alte Bekannte getroffen habe, Caro, die Protagonistin aus dem Buch „One Night in Bangkok“, die auch in „Hot Dogs zum Frühstück“ nochmals kurz aufgetaucht ist.

Die Autorin konnte mich einmal mehr überzeugen und daher vergebe ich erneut fünf von fünf Eulen.

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Meine Rezensionen:

Ticket ins Glück von Elke Becker
Yoga ist auch keine Lösung von Elke Becker
Der Mann in Nachbars Garten von Elke Becker
One Night in Bangkok von Elke Becker
Hot Dogs zum Frühstück von Elke Becker
Gestehe! von T. C. Bennet
Im Schatten des Mondlichts – Teil 1 – Das Erwachen von J.J. Bidell
Im Schatten des Mondlichts – Fortsetzung und Ende der Trilogie

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Gestehe! von T. C. Bennet

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Gestehe! von T.C. Bennet

Zum Inhalt:

Franziskas Tochter Alisha verschwindet spurlos und die Polizei findet keinerlei Anhaltspunkte. Die Mutter ist fest davon überzeugt, dass Sascha etwas mit dem Verschwinden zu tun hat, aber seine Clique gibt ihm ein Alibi. Franziska lernt zwar, damit zu leben, dass ihre Tochter niemals zurück kommen wird, aber sie kommt nie darüber hinweg, dass derjenige, der dafür verantwortlich ist, nicht zur Rechenschaft gezogen werden konnte.

Jahre später sieht sie eine Möglichkeit, ihrem Kind Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, doch dafür wird sie selbst zur Täterin.

Meine Gedanken zum Buch:

T. C. Bennet ist ein Pseudonym der Autorin Elke Becker, unter dem sie künftig ihre Krimis veröffentlichen wird. Die Autorin beginnt ihre Geschichte im November 2009 mit dem Verschwinden von Alisha. Sie lässt ihre Leser auf diese Weise die Protagonisten kennen und verfolgen, wie es ihnen im Laufe der Wochen nach dem Verschwinden des Mädchens ergeht. Danach steigt sie im April 2015 erneut in die Geschichte ein, wobei dem Leser zu diesem Zeitpunkt nicht klar ist, was sich damals wirklich zugetragen hat.

Franziska lässt sich nach dem Verschwinden der Tochter zunächst gehen, wird aber von ihrer Schwester Annika wieder ins Leben zurück geholt. Julian, der 2009 noch beim BKA war, kehrt in seine Heimatstadt zurück und übernimmt die Stelle des Oberkommissars von seinem Vater. In regelmäßigen Abständen besucht er Franziska um ihr zu zeigen, dass er den Fall nie zu den Akten gelegt hat, nach einigen Monaten beginnt er, um sie zu werben und so werden die beiden ein Paar.

Als Franziska die Chance sieht, den Täter zur Rechenschaft zu ziehen, wurde es für mich richtig spannend. Einerseits muss ich Franziska verurteilen, weil sie eine Straftat begeht, andererseits kann ich ihr Handeln nachvollziehen, schließlich will sie nur Gerechtigkeit. Schon alleine deshalb habe ich mir gewünscht, dass ihr die Straftat nicht nachgewiesen werden kann, aber durch die persönlichen Verflechtungen – Julian ermittelt in dieser Sache – stellt sich natürlich auch die Frage, was passiert, wenn er der Wahrheit auf die Spur kommt.

Während die Ereignisse 2009 noch eine etwas längere Einführung waren, habe ich das Buch mit Beginn der aktuellen Handlungen im Jahr 2015 förmlich verschlungen und war gespannt, wie T. C. Bennet ihren Krimi zu Ende führen wird und ohne dass ich zuviel verrate, darf ich sagen, dass sie einen Mittelweg gewählt hat, den ich als sehr befriedigend empfunden habe.

Den ersten Krimi, den Elke Becker noch unter ihrem Namen veröffentlicht hat, habe ich bisher nicht gelesen. Dafür konnte sie mich sowohl mit ihren Frauenromanen, die sie ebenfalls als Elke Becker veröffentlicht hat, als auch mit ihren Fantasybüchern unter dem Pseudonym J. J. Bidell absolut überzeugen.

Und so vergebe ich auch für Gestehe! gerne fünf von fünf Eulen.

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Buch einer Autorin über 30

Im Schatten des Mondlichts – Fortsetzung und Ende der Trilogie

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Im Schatten des Mondlichts ist eine Trilogie von J.J. Bidell. Vor einigen Tagen habe ich den ersten Teil – Das Erwachen – rezensiert. Nun habe ich auch den zweiten Teil – Die Fährte – und das Ende – Das Erbe – gelesen.

In Im Schatten des Mondlichts geht es um Naomi, die in Hamburg lebt und für ein Auslandssemester in die USA geht. Kurz vor ihrer Abreise erzählt ihre Oma, Naomi sein ein Katzenmensch, ein Mensch, der sich bei Vollmond in eine Raubkatze verwandelt. Die junge Frau verbucht die Geschichte als weiteren Versuch, sie in Hamburg zu halten und reist ab. In den USA lernt sie Roman kennen und lieben, doch plötzlich spielt ihr Körper verrückt und Naomi wird klar, dass ihre Großmutter sie wirklich nur wahnen wollte. Bevor die junge Frau erahnen kann, wer Freund und wer Feind ist, ist sie in Gefahr und mit ihr alle, die ihr lieb und wichtig sind…

In Die Fährte erfährt der Leser, dass Naomi nach Deutschland zurückgekehrt ist und Roman sich durch den „Kuss des Vergessens“  nicht mehr an sie erinnern kann. So schwer ihr dieser Schritt auch gefallen ist, es war die einzige Chance, Roman vor ihren Feinden zu schützen. Sie will hart trainieren, um eines Tages zu ihm zurück zu kehren und einen Neuanfang zu warten.

Ihre Großmutter steht ihr bei und übergibt ihr einen Brief, den sie selbst von ihrer Mutter erhalten hat, bevor diese verschwunden ist. Die beiden Frauen reisen nach London und hoffen, dort mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Doch der Feind lauert schon und entgegen Naomis Hoffnung ist auch Roman noch in Gefahr. Er kann sich zwar nicht mehr an sie erinnern, aber sein nächstes Umfeld weiß sehr wohl noch, das da bis vor kurzem ein Mädchen war, dass seine große Liebe zu sein schien und Roman beginnt, nach Naomi zu suchen.

In Das Erbe schliesslich verbringen die beiden die Zeit nach der Geburt des Kindes in Hamburg. Doch Naomi ist noch immer auf der Suche nach den Wurzeln der Katzenmenschen und nach einer Möglichkeit, zu verhindern, dass auch ihr Kind sich einmal verwandeln wird. Die kleine Familie zieht nach Barcelona und damit in den Schutz der Vorfahren. Doch auch hier sind sie nicht sicher. Während Naomi in Sevilla und Mexiko nach Antworten sucht, geraten Familie und Freunde in Gefahr. Es kommt zum finalen Kampf, den Naomi gewinnen muss, um alles retten zu können, was ihr lieb und teuer ist.


Meine Meinung:

Die Fortsetzung und das Ende der Trilogie haben mich nicht enttäuscht. Auch in diesen beiden Teilen kommt es immer wieder zu Wendungen, mit denen vorher nicht zu rechnen war. Wie schon Das Erwachen haben mich diese Teile so gefesselt, dass ich beide innerhalb von 24 Stunden gelesen habe.

Ich bin froh, dass ich meine „Bedenken“ bezüglich Bücher über Gestaltwandler über Bord geworfen habe, denn es hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht. Die Trilogie Im Schatten des Mondlichts von J.J. Bidell kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen!

Im Schatten des Mondlichts – Teil 1 – Das Erwachen von J.J. Bidell

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Im Schatten des Mondlichts ist eine Trilogie von J.J. Bidell.

Hier stelle ich Euch den ersten Teil „Das Erwachen“ vor.

Zum Inhalt:

Naomi lebt in Hamburg und hat sich an verschiedenen Universitäten in den USA für ein Auslandssemester beworben. Als sie in Maine angenommen wird, rückt ihre Oma endlich mit der Sprache heraus, warum sie sie immer so behütet hat: Naomi ist ein Katzenmensch, ein Mensch, der sich bei Vollmond in eine Raubkatze verwandelt, diese Fähigkeit hatte zuletzt Naomis Urgroßmutter und nun vermutet ihre Oma, dass auch Naomi dazu fähig ist.

Die junge Frau verbucht die Geschichte als weiteren Versuch, sie in Hamburg zu halten und weiter unter Kontrolle zu haben. Da sie ihre Mutter, die ebenfalls ihr Leben lang behütet und beschützt wurde, auf ihrer Seite hat, packt sie ihre Koffer und fliegt in die USA. Dort begegnet sie in den ersten Tagen Sammy, mit dem sie sich anfreundet und der sie bei ihrer Aufnahmeprüfung unterstützt und Roman, in den sie sich Hals über Kopf verliebt.

Naomi geniesst ihre Freiheit und findet in Alice eine Kommilitonin, mit der sie sich gut versteht. Aber sie fühlt sich hin und wieder beobachtet, plötzlich wird sie zur Schlafwandlerin und vor einem wichtigen Date mit Roman überkommen sie Hitzewallungen und Panikattacken. Naomi wird klar, dass die Geschichte ihrer Oma keine Erfindung war, aber dieses Wissen alleine nützt ihr nichts, denn sie hat keine Ahnung, wer Freund und wer Feind ist und noch bevor sie das herausfinden kann, ist sie in Gefahr und mit ihr alle, die ihr lieb und wichtig sind…


Meine Meinung:

Die Geschichten, die die Fantasywelt zu bieten hat, sind vielfältig. Um Bücher über Menschen, die sich verwandeln, habe ich bisher einen großen Bogen gemacht, inbesondere hat mich der Vampir-Hype völlig kalt gelassen. Doch in vielen Blogs lese ich immer wieder, man sollte offen sein für Neues und so habe ich mich in die Welt von J.J. Bidell gestürzt und war von der ersten Seite an fasziniert.

Ohne, dass man den Klappentext oder den Prolog gelesen hat, könnte man zunächst meinen, es geht um die emotionale Geschichte eine junge Frau, die für ihre Freiheit kämpft und die die berühmte „Liebe auf den ersten Blick“ trifft, denn erst nach und nach fliesst die Fantasy mit ein. Die Handlung steigert sich, es kommt zu Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte und am Ende des Buches kann Naomi scheinbar mit Hilfe von Menschen, die ihr wichtig sind, ihren grössten Widersacher besiegen.

Scheinbar deshalb, weil der Leser schon mehr weiß, als Naomi, allerdings reicht dieses Wissen bei Weitem nicht aus, um erahnen zu können, was ihn im zweiten Teil dieser Trilogie „Im Schatten des Mondlichts – Die Fährte“ noch erwarten wird.


Fazit:

Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und ich kann es kaum erwarten, zu lesen, wie es weiter geht.