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Wein muss rein! von Léa Linster & Peter Gaymann

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Wein muss rein! – Berauschend gute Rezepte
von Léa Linster und Peter Gaymann
erschienen am 23. September 2015
im Verlag ars vivendi


  • Die Autoren

Léa Linster, geboren 1955 in Differdingen (Luxemburg), ledig, ein Sohn. Sie studierte Jura, doch als ihr Vater starb, übernahm sie sein Restaurant.

Den Meisten dürfte sie mittlerweile durch ihre Medienpräsenz bekannt sein. Sie schrieb über mehr als 10 Jahre eine Rezept-Kolumne für die Zeitschrift “Brigitte”, außerdem war sie Mitglied in der Kochshow “The Taste” und in Kochsendungen wie “Die Küchenschlacht” und “Lanz kocht” zu Gast, auch hatte sie im SR Fernsehen eine eigene Kochshow. Sie schrieb bereits mehrere Kochbücher und eine Biografie.

Der Cartoonist und Illustrator Peter Gaymann ist 1950 im Breisgau geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Vor allem seine Hühnerkarikaturen haben ihn populär gemacht, seine vielfältigen Cartoons erschienen bereits z.B. bei Zeit, Bunte, taz und Maxima.


  • Zum Inhalt

Gruß aus der Weinküche, Beilagen für alle Weinlagen, Tierisches Weinvergnügen, Meer Wein!, Dessert-Wein, Standards nicht nur für die Weinküche – soweit das Inhaltsverzeichnis. Was sich dahinter versteckt, kann man sich zumindest bei den meisten Stichworten, bestimmt vorstellen.

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  • Aufbau des Buches

Jedes Rezept setzt sich zusammen aus Titel, persönliche Zeilen zum Gericht, Zutaten, einer ausführliche Beschreibung und einem Trick der Autorin.

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Darüber hinaus hat Peter Gaymann zahlreiche Cartoons zu diesem Buch beigetragen.

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  • Meine Meinung

Dieses Kochbuch beinhaltet einige Rezepte, die ich so oder in Abwandlungen bereits kannte, aber ich habe auch viele neue Ideen entdecken können. Wichtig für mich ist, dass die Rezepte im Hinblick auf Zeitaufwand und Verständnis leicht nachzukochen sind und ich für die Zutaten nicht fünf verschiedene Läden abklappern muss. Das ist bei diesem Kochbuch der Fall. Natürlich gibt es auch ausgefallenere Gerichte, die etwas aufwendiger sind, aber auch das ist vollkommen in Ordnung, schließlich gibt es auch Gelegenheiten, hin und wieder etwas Besonderes auf den Tisch zu bringen.

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Die Gestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Anzahl der Cartoons hat mich überrascht. Dieses Kochbuch ist seinen Preis auf jeden Fall wert.

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Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich das Kochbuch von Peter Gaymann signieren lassen und durfte dem Illustrator dabei zusehen, wie er jedem Kochbuch nochmals etwas ganz Persönliches verpasst hat.

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Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

Götterspeise auf Frischkäse

Spiralenkuchen

 

Weil die Oma Geburtstag hatte, wollte meine Große eine Torte für sie backen. Sie hatte auch konkrete Vorstellungen, es sollte eine zweistöckige Torte mit Himbeeren sein. Wir haben uns dann auf eine Himbeertorte mit drei Biskuitböden einigen können. Gebacken hat sie – mit meiner Hilfe natürlich ;) – nach den verlinkten Chefkoch.de-Rezepten. Die fertige Torte hat sie anschließend mit einer Vanillecreme überzogen. Die Spirale, die beim Überziehen entstanden ist, war zunächst ungewollt, wurde dann aber noch stärker heraus gearbeitet.

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Spiralen ohne Ende auf Traumalbum.de

Versprochen ist versprochen

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Meine Kleine hatte mich gefragt, ob sie in diesem Jahr an ihrem Geburtstag eine Eiskönigin-Übernachtungsparty machen darf. Da wir ein kleineres Motivationsproblem hatten, was die Schule betrifft, habe ich ihr versprochen, dass ich darüber nachdenke, wenn sie sich in der Schule mehr Mühe gibt.

Ja, ich hatte ein schlechtes Gewissen, denn ich war der Meinung, dass sie aus eigenem Antrieb lernen sollte und nicht für eine Party. Aber eine befreundete Lehrerin sagte kürzlich, Motivation für Schüler besteht zur Hälfte aus Erpressung und zur anderen Hälfte aus Versprechungen. Da bin ich ja dann gut dabei.

Eine Arbeitskollegin hatte dann vor einigen Wochen ein Foto von einer zweistöckigen Eiskönigin-Torte bei Facebook eingestellt und was auch immer mich dazu getrieben hat, ich habe beschlossen, dass ich mich nun auch einmal an Fondant heranwagen werde.

Da ich noch ein paar Urlaubstage offen stehen hatte, bin ich 1,5 Tage zu Hause geblieben und habe gewerkelt wie ein Weltmeister. Ein Motivkuchen, CupCakes, CakePops und MiniGugis in Hellblau waren das Ziel, das ich mir gesteckt hatte. Der krönende Abschluss sollte ein Fondant-“Olaf” werden.

Nach der Beratung mit genannter Kollegin und der Erzieherin meiner Kinder habe ich mich auch noch im Netz schlau gemacht und mich als Basis für einen Schoko-Nuss-Kuchen mit Quark entschieden, das Rezept hatte ich bei der Tortentante entdeckt. Statt einer Ganache habe ich eine Buttercrememischung hergestellt, die ich bei Christinas Catchy Cakes entdeckt hatte. Im Laden Rollfondant zu bekommen ist gar nicht so einfach, Kaufland hat wenige Farben zur Auswahl, Real sogar nur silber und gold, auch bei Wasgau und Globus bin ich nicht wirklich fündig geworden. Schlussendlich habe ich bei Edeka blauen und weissen Fondant gekauft. Das nächste Mal werde ich frühzeitig online bestellen, das ist mit Sicherheit auch günstiger.

Wer mich kennt, weiß, dass ich weder Geduld habe, noch ein Feinmotoriker bin, deshalb bin ich mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden, auch wenn mir am Ende die Zeit davon gelaufen ist und ich keinen Nerv mehr dafür hatte, den Olaf zu modellieren ;)

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Schoko-Torteletts mit Beerenfrüchten

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Dieses Rezept hat meine Große im Buch “Schokokuchen & mehr” entdeckt und es wurde eines ihrer Lieblingsrezepte weil es schnell geht und sehr lecker ist.

Man benötigt zwei Packungen Philadelphia mit Milka dazu gibt man zwei Esslöffel Milch und verrührt das ganze zu einer glatten Masse. Die Masse wird auf acht Torteletts verteilt und dann mit Früchten nach belieben dekoriert. Meine Tochter verwendet immer Erdbeeren, die sie halbiert, dazu Blaubeeren, weil der säuerliche Geschmack sich vom Süßen abhebt, und Mandelblättchen. Das Ganze kommt noch eine Stunde in den Kühlschrank, denn gekühlt schmeckt es herrlich frisch.

Habt Ihr auch ein Rezept für einen gekühlten Nachtisch oder selbstgemachtes Eis? Dann schaut unbedingt bei Ramonas Bloggerwettstreit vorbei :)

Transsilvanische Gruselbowle

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Anfang Juli fand in unserer Grundschule das Sommerfest statt und jede Klasse sollte etwas “internationales” zum Essen und / oder Trinken anbieten. Unsere Klasse hat unter anderem “Transsilvanische Gruselbowle” verkauft. Da die sieben Liter ruck-zuck ausverkauft waren und die Kids uns bestätigt haben, dass die Bowle sehr lecker sei, stelle ich Euch das Rezept hier vor:

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Ich habe einen Liter Orangensaft gemischt mit 100 ml Blue Curacao Sirup und 50 ml Limettensirup.

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Das Gemisch habe ich wieder in die Orangensaftflaschen gefüllt, was sich zum Transport natürlich hervorragen eignet.

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Da das O-Saft / Sirupgemisch sehr süß ist, haben wir jedes Glas nur zur Hälfte gefüllt und dann mit Mineralwasser aufgefüllt. Dadurch ist das Getränk spritziger und bei Hitze auch etwas mehr durstlöschend als der pure Saft.

Garniert wird der Gläserrand mit zwei “Würmern” (Wurrli von Trolli) und einem Strohhalm.

Mein neuestes Grillrezept

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Zu meiner Geburtstagsfeier im April hatten viele meiner Freunde einen Salat oder Kuchen beigesteuert. Nachdem ich eine Liste mit allen Salaten erstellt hatte, ist mir bewusst geworden, dass alles, was ich üblicherweise an Salaten mache, bereits vergeben war. Schon seit längerer Zeit hatte ich mir bei Chefkoch ein Rezept für einen Tacosalat abgespeichert, aber bis dahin noch nie ausprobiert. Zwischenzeitlich habe ich ihn schon mehrfach beigesteuert und das Rezept, das ursprünglich von mondfisch83 stammt, auch nach meinem Geschmack verändert:

  • 500 Gramm gemischtes Hackfleisch mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen und anbraten.

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  • In der Zwischenzeit einen Eisbergsalat waschen, zupfen und in eine Schüssel geben. (Ich verwende nie einen ganzen Kopf Eisbergsalat, weil das sonst soviele Salatblätter wären, dass die untersten Blätter ohne Sauce bleiben.)
  • Das abgekühlte Hackfleisch auf den Salatblättern verteilen.

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  • 1/2 Flasche Salsasauce und 1/2 Flasche Salatsauce (ja, fertig aus dem Regal ;) ) mischen und über das Hackfleisch geben.

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  • Als nächstes eine Dose Bohnen und eine Dose Mais abtropfen lassen und nacheinander auf den Salat schichten.

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  • Drei Tomaten klein schneiden und über den Mais legen.

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  • Zwei Becher Schmand mit Pfeffer, Salz, Schnittlauch und Kräutern (nach Belieben) würzen und über die Tomaten streichen.

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  • Tacos / Tortillas aus der Tüte zerbröseln und als oberste Schicht über den Salat geben. (Hier bevorzuge ich zwischenzeitlich die Fuego Tortillas mit Barbecue-Geschmack.)

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Weitere Salatrezepte werden diesen Monat im Rahmen des Bloggerwettstreites bei Ramona verlinkt.