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Spielzeug früher und heute

 

Durch die Spiele-Blogparade von Vroe hab ich mich schon in den letzten Wochen immer wieder mit den Spielen meiner Kindheit beschäftigt.

Nun will es die Testmama im Rahmen einer Bloggeraktion genau wissen:

Was spielen (eure) Kinder heutzutage und wo seht ihr den Unterschied zu früher? Seht ihr überhaupt einen Unterschied? Womit habt ihr früher am liebsten gespielt und was wäre heute euer Favorit, wenn ihr noch einmal klein sein dürftet? Lasst euch spielzeugtechnisch aus und schreibt mir alles, was euch zu Spielzeug früher und heute einfällt.

 

  • Rollenspiele wie Mutter-Vater-Kind haben auch wir schon gerne gespielt und auch meine Kids haben das zu Kindergartenzeiten gerne gespielt.
  • Auf dem Schulhof waren z.B. „Ochs am Berg“ oder „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann“ angesagt. Die meisten dieser Spiele kannten unsere Kids gar nicht, aber unsere Horterzieher haben ein Brainstorming gemacht, die ganzen „alten“ Spiele aufgelistet und möchten sie den Kids nun nach und nach näher bringen.
  • Nachmittags auf der Straße haben wir Springseile und Gummitwist ausgepackt. Gummitwist habe ich gekauft, aber das Interesse unserer Kids daran war nicht sehr gross. Im Gegensatz dazu lieben sie Seilspringen, oder wie es neudeutsch heisst: „Rope Skipping“
  • Mit Straßenmalkreide haben wir entweder die Einfahrten verschönert, oder auch „Himmel und Hölle“ aufgezeichnet, beides auch heute noch ein Hit.

Eine Bekannte hat uns als „Gassenkinder“ bezeichnet, weil wir nach den Hausaufgaben auf der Strasse waren und uns mit Freunden getroffen und gespielt haben.

Genau da sehe ich einen Unterschied zu heute, denn hier in der Stadt würde ich mein Kind nicht so draussen spielen lassen, wie wir das damals getan haben – schon alleine, weil heute viel mehr Autos fahren und die dann auch in der 30er Zone ziemlich rücksichtslos.

Deswegen bin ich froh, dass wir den Hortplatz haben und unsere Kids dort die Möglichkeit haben, mit ihren Freunden (draussen) zu spielen, nur eben nicht „auf der Gasse“.

 

Aber wir haben nicht nur im Freien gespielt, auch unsere Kinderzimmer boten sich viele Möglichkeiten.

  • Während meine Brüder kistenweise Lego und Playmobil ihr Eigen nennen konnten, waren es bei mir die Barbies und auch meine Mädels stehen auf Barbies.
  • Wir hatten früher einen Gameboy, mit dem wir aber nicht täglich spielen durften und so handhabe ich es auch mit den Nintendo DS unserer Kinder.
  • Freunde unserer Eltern haben uns die Spielkonsole ihrer Kinder geschenkt, als die nicht mehr damit gespielt haben. Ich kann mich nur an ein einziges Spiel erinnern: Tele-Tennis. Da sieht es heute schon ganz anders aus mit den vielen Möglichkeiten, die Wii und xBox bieten.
  • Fillys und TodModels hatten wir nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch in unserer Kindheit irgendwas gab, was man in Massen sammeln und kaufen konnte ;)
  • Die Brettspiele haben sich meiner Meinung nach nicht gross geändert. Auch unsere Große spielt Monopoly so gerne, wie wir früher. Die „Spiele des Jahres“ wandern fast jährlich in unseren Schrank, sicherlich sind sie anders, als früher, vielleicht auch weiter entwickelt, mit Sicherheit aber genau so beliebt und gerne gespielt. Zu „Mensch ärgere Dich“ muss ich vermutlich nichts sagen…

  • Auch bei Kartenspiele gibt es Dauerbrenner, die die Kinder heute noch gerne spielen. Während wir mit unseren Grosseltern gejasst haben, spielen meine Eltern mit den Kids 11er raus oder Schwimmer.
  • Domino, Mikado und Memory zählen bestimmt noch zu den beliebtesten Kinderspielen, wenn wir als Oma und Opa mit unseren Enkeln am Tisch sitzen.

(Verlinkung zum Sponsoren auf dessen Wunsch hin gelöscht. )

Sonntags-(Schnapp)-Schuss #32

Sunny ist wieder da und zeigt die ersten Fotos von Kreta *auchwill*. Die Fotos der 32. Runde der Sonntags-Schnapp-Schüsse könnt Ihr also wieder direkt bei Sunny entdecken.

Ich nehme den Start der 2. Bundesliga zum Anlass, Euch ein Foto vom Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern zu zeigen.

Vor einigen Wochen habe ich im Rahmen des EM-Abseits ein Foto von einem Lego-Nachbau des Stadions gepostet, welches ich im Rahmen einer Lego-Ausstellung in der Kammgarn im Jahr 2004 aufgenommen habe.

https://www.daggis-welt.de/wp-content/uploads/2012/03/Foto-019-2.jpg

 

EM-Abseits #7 – Fußball im Film

Das siebte Vorrundenspiel ist gestartet und die beiden Teams haben festgestellt, dass es gar nicht so wichtig ist, in welchem Netz der Ball landet, sondern wer die Themen wie verwandelt. Und damit Ihr immer auf dem Laufenden bleibt, fasst Mendigo jeden Spieltag für Euch zusammen.


So, Anpfiff zum Thema

Fußball im Film

  • Als ich sieben Jahre alt war, lief im ZDF die Serie „Manni, der Libero“. Tommi Ohrner spielt Manni, einen Jugendspieler, der von der grossen Karriere träumt.
  • Dann gab es einige Spielfilme, die ich gesehen habe, zum Beispiel „Fußball ist unser Leben“, „Kick it like Beckham“, „Das Wunder von Bern“ und „FC Venus – Elf Paare müsst ihr sein“.
  • Wer Kinder hat, kennt „Die wilden Kerle“, berühmt wurde auch „Deutschland – ein Sommermärchen“ von Sönke Wortmann und kürzlich „Der ganz grosse Traum“ mit Daniel Brühl in der Hauptrolle.

Mein Favorit ist aber ein Fußball-Film der ganz anderen Art, nämlich die Helden von Bern.

Das Finale der Fußballweltmeisterschaft von 1954 in Bern wurde von drei Studenten mit Leogfiguren nachgespielt. Detailgetreu und mit Originalkommentar. In einem Interview erklären die drei, auf was sie alles geachtet haben. Ich habe mir den Film mehrfach angeschaut und beobachtet, wie oft sich die Figuren bewegen, das muss ein riesiger Aufwand gewesen sein.

Für diesen Film habe ich mich aber nicht nur entschieden, weil mich die Detailtreue fasziniert hat, sondern weil ich 2004 in der Kammgarn in Kaiserslautern eine Lego-Ausstellung besucht habe, bei der unter anderem eine Lego-Nachbau des Fritz-Walter-Stadions gezeigt wurde.