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Lesung von Arno Strobel im Bürgerkeller Weilerbach

Am Freitagabend waren wir bei einer Lesung von Arno Strobel, mittlerweile unsere Dritte, nachdem wir 2015 bei Open Books in Frankfurt schon bei seiner Vor-Premierenlesung zu „Fremd“ mit Ursula Poznanski waren und drei Monate später die Premierenlesung zu „Die Flut“ im Homburg erlebt haben. Jessica von Feakin Minds und Anna von passion4books hatten noch freie Plätze an ihrem Tisch, so dass wir uns zu ihnen setzen konnten.

Einiges von dem, was der Autor über sich erzählt hat, wussten wir  von den vergangenen Lesungen schon. Er ist im Saarland geboren, lebt schon seit vielen Jahren in der Nähe von Trier und hat zuletzt bei einer Bank in Luxemburg gearbeitet.

Seit einigen Jahren ist er, wie er selbst sagt, in der glücklichen Lage, vom Schreiben zu leben. Arno Strobel hat deutlich betont, dass es in Deutschland sehr viele gute Autoren gibt, die möglicherweise auch besser schreiben als er, dass er aber zu den wenigen Glücklichen gehört, bei denen an einem Punkt im Leben alles zusammengepasst hat – „er kennt einen, der einen kennt“, der dies oder jenes für ihn getan hat. Ohne diese Puzzlestückchen, die sich zu Beginn seiner Romanschreiberei zusammengefügt haben, wäre er nicht so erfolgreich geworden, sagt er. Ein Wissen, dass ihm dabei hilft, mit beiden Beinen am Boden zu bleiben.

Der Autor hat uns aus seinem Buch „Kalte Angst“ vorgelesen. Dabei handelt es sich um den zweiten Band der Trilogie „Im Kopf des Mörders“, wobei alle Bände in sich abgeschlossen sind und daher auch getrennt voneinander gelesen werden können. In dieser Geschichte spielt ein Patient einer Psychiatrie  eine nicht unwesentliche Rolle und man konnte  bei der Lesung förmlich hören, wie Arno Strobel sich diesen beim Schreiben vorgestellt hat. Das war nicht nur spannend sondern auch höchst unterhaltsam.

Während einer Fragestunde hat Arno Strobel erzählt, dass er schon immer überwiegend Thriller liest, dass sein Autoren-Dasein aber den Nachteil habe, dass er bei einem Nebensatz eines Kollegen schon genau weiß, warum dieser eingebaut wurde, weil er es genauso machen würde oder dass er manchmal denkt „Das hättest der Autor doch jetzt anders lösen können“. Er berichtete aber auch, dass es durchaus Autoren gibt, bei denen er völlig in der Geschichte versinkt.

Diese Aussage nahm Anna direkt zum Anlass, um zu hinterfragen, wer das denn sei. Wenig überraschend, dass er die Frage mit seinem großen Vorbild Stephen King beantwortet. Er nannte aber auch „Ich und die anderen“ von Matt Ruff und „Gott bewahre“ von John Niven, einen sehr schwarzhumorige Roman, den ich geliebt habe.

Ich selbst habe auch eine Frage gestellt, denn ich wollte gerne wissen, wie es mit seiner Zusammenarbeit mit Ursula Poznanski weitergeht. Hier müssen sich die Fans erst einmal gedulden, da beide mehrere Einzelprojekte haben, wird es in der nächsten zwei Jahren vermutlich nichts Neues geben Punkt da sie aber beide sehr viel Spaß an diesen Projekten hatten, ist eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

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Bevor Arno Strobel Thriller geschrieben hat, hatte er bereits Kurzgeschichten veröffentlicht. Seine Kurzgeschichten waren bisher in Buchform nur bei seinen Lesungen zu kaufen. Am 28. November erscheint nun ein Buch mit 35 seiner Kurzgeschichten. Mit einer davon hat er seine Zuhörer während der Lesung unterhalten und hatte am Ende die Lacher auf seiner Seite.

Auch insgesamt hat uns die Lesung wieder sehr viel Freude bereitet und die Zeit ist viel zu schnell verflogen.

Da der gemütliche Bürgerkeller in Weilerbach gerade mal Platz für rund 50 Personen bietet, hatte das Ganze die Atmosphäre einer Wohnzimmerlesung.

Der Ohrensessel, den man für den Autor bereitgestellt hatte, passte dann auch perfekt dazu. Man beachte bitte auch den Fotoausschnitt mit der passenden Deko, Servietten mit aufgedruckten blutigen Händen. :)

Die Bücherei in Weilerbach wird ehrenamtlich betrieben, die Lesung also auch ehrenamtlich organisiert und die beiden Veranstalterinnen haben sich sehr viel Mühe gegeben und einen tollen Abend auf die Beine gestellt. Wir kommen gerne wieder.

Der Sternenmann von Max von Thun

Der Sternenmann
von Max von Thun
erschienen am 16. Juli 2018
bei ars edition
Illustration: Marta Balmaseda


Weil er viel unterwegs ist, hat der Schauspieler und Musiker Max von Thun für seinen fünfjährigen Sohn einige Gute-Nacht-Lieder geschrieben und aufgenommen. Aus einem dieser Lieder ist das Buch „Der Sternenmann“ entstanden.

Mit kleinen – teils sehr persönlichen – Anekdoten rund um die Entstehung des Buches, einer Lesung und dem dazugehörenden Gute-Nacht-Lied hat der Autor auf der Hombuch sein Kinderbuch vorgestellt.

Ich konnte mich bei der anschließenden Signierstunde kurz mit ihm unterhalten und als er gehört hat, dass ich das Buch meiner Nichte Stella (lateinisch „Stern“) zum Geburtstag schenken möchte, hat er das Buch nicht nur signiert, sondern auch noch eine kleine Widmung geschrieben. Max von Thun hat einen sehr sehr sympathischen Eindruck gemacht und auch wenn ich ihn vorher schon als Schauspieler mochte, hat er nun einen großen Fan mehr.


Meine Gedanken zum Buch:

Schon auf den ersten Blick war ich von den tollen Illustrationen begeistert, doch es sind die Kleinigkeiten, die das Buch für mich zu etwas Besonderem machen. Nicht nur, dass man auch beim zweiten und dritten Lesen auf kleine Details stößt, die zuvor nicht aufgefallen sind, ich fand es auch toll, dass der Sternenmann auf seiner Reise einer Astronautin begegnet. Das hat mich als Mädchen-Mama natürlich angesprochen, typischerweise sind Astronauten doch meist Männer.

Die Geschichte selbst ist ganz zauberhaft und vermittelt, dass auch der kleinste Stern am Himmel eine große Bedeutung hat.

Ich bin auf der Lesung von Max von Thun in den Genuss gekommen, das Lied vom Sternenmann live vom Autor gesungen zu hören und ich muss gestehen, ich hatte eine kleine Gänsehaut. Für euch bleibt nun leider „nur“ die Konserve – das Lied kann man auf der Seite des Verlages anhören – aber ich kann euch auch das ans Herz legen, es ist genauso wundervoll, wie die Geschichte.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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Aufgabe 14) ein Kinder- oder Jugendbuch

Sebastian Fitzek auf der HomBuch

Am vergangenen Wochenende fand in Homburg/Saar die HomBuch statt. Im Rahmen von Buchmesse und Lesefest war Sebastian Fitzek zu Gast im Saarland.

Nach seiner unterhaltsamen Lesung (Flugangst 7a plus zahlreiche Anekdoten) und Signierstunde im „Hangar“ (der Aula) des Johanneums fand er sich anschließend im Saalbau ein und erfüllte auch dort die zahlreichen Signier- und Fotowünsche.

Nachdem ich mir „Abgeschnitten“ auf der letzten FBM von Michael Tsokos habe signieren lassen, hat Sebastian Fitzek das nun komplettiert. Nun muss ich das Buch nur noch „schnell“ lesen, bevor die Verfilmung im Oktober in die Kinos kommt.

Kerstin Gier macht auf ihrer Lesetour Station in Homburg

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Am 3. März 2016 war Kerstin Gier im Rathaus in Homburg zu Besuch, an ihrer Seite war „Rasierspassken“ zu sehen, der nach der Lesung auch für Fotos zur Verfügung stand.

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Die Autorin war mir auf Anhieb sympathisch, sie kann ohne Punkt und Komma reden ;) und wirkt sehr authentisch wirkte.

Wie sich herausstellte kannten einige der Anwesenden die Silber-Trilogie oder zumindest den dritten Teil noch nicht, so dass Kerstin Gier die spannenden Passagen, die zuviel verraten hätten, ausgelassen hat und überwiegend witzige Szenen vorgelesen hat.

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Im Anschluss hatte das Publikum Zeit, Fragen zu stellen. So hat die Autorin beispielsweise verraten, dass sie derzeit wieder an einem Jugendbuch schreibt, einem Einzelband, der nicht in London spielen wird. Die Autorin hat berichtet, dass ihr Herz derzeit mehr an den Jugendbüchern, als an den Frauenromanen hängt. Das ist das Genre, dass sie schon immer gerne bedienen wollte und sie ist glücklich, dass sie nun die Möglichkeit dazu hat. Über ihre aller ersten Frauenromane schüttelt sie heute manchmal den Kopf und fragt, sich, was sie sich damals dabei gedacht hat ;)

Die Grundidee zur Geschichte über Träume hatte sie schon als Jugendliche, aber es hat Jahre gedauert, bis sie genug Einfälle hatte, um daraus ein Buch zu machen. Kerstin Gier hat auch gestanden, dass sie es sehr spannend fände, in den Träumen von anderen herumzugeistern.

Weiterhin hat sie erzählt, dass ihr Herz arg an der Figur „Mia“ hängt und sie sich vorstellen kann, in einigen Jahren ein Buch über die kleine „Silber-Schwester“ zu schreiben.

Dass sie sowohl in der Edelstein-Trilogie, wie auch in der Silber-Trilogie den Namen Peregrin verwendet hatte, war keine Absicht, im Nachhinein könnte sie jedoch behaupten, dass es gewollt und Persephone Porter-Peregrin eine Nachfahrin von James August Peregrin Pimplebottom ist ;)

Kerstin Gier hat auch erzählt, dass sie sich zunächst nicht festgelegt hat, wer hinter Secrecy steckt. Nach der Veröffentlichung des ersten Teils hat sie aus der Leserschaft erfahren, dass es auch in der Serie Gossip Girl (die ihr bis dahin nicht bekannt war) einen Blog gibt, über den Gerüchte verbreitet werden, was ihre Entscheidung dann in entsprechende Bahnen gelenkt hat.

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Obwohl ich bei der anschließenden Signierstunde recht weit vorne stand, habe ich darauf verzichtet, mein Hörbuch signieren zu lassen, es hat mir einfach zu lange gedauert, weil alleine die paar BesucherInnen vor mir, teilweise bis zu acht Büchern in ihren Taschen hatten.

Was ich toll finde ist, dass Kerstin Gier Zettel verteilen ließ, auf denen die Leute ihre Namen notieren konnten, damit die Autorin nicht jedes Mal nachfragen musste, wie ein Name geschrieben wird.

Außerdem durfte jeder einen Schlüssel und Pfefferminzbonbons mit nach Hause nehmen, da habe ich natürlich nicht nein gesagt :)

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Premierenlesung zu „Die Flut“ von Arno Strobel

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Am 22. Januar 2016 fand in Homburg / Saar die Premierenlesung zu „Die Flut“ von Arno Strobel statt. Da wir damit gerechnet haben, dass die Veranstaltung ausverkauft sein würde, waren wir pünktlich zum Einlass um 18.30 Uhr in Homburg.

Im Foyer standen dann gleich der Autor mir seiner Familie und zwei Damen vom Fischer-Verlag und am Eingang zum Saal entdeckte ich Ulrich Burger, der mit dem UlrichBurger-Verlag Veranstalter der Lesung war. Uli erklärte, dass die ersten beiden Reihen reserviert seien, da die Aula der Musikschule darüber hinaus noch recht leer war, konnten wir so einen Sitzplatz in der zweiten Reihe ergattern, vor uns saß später die Familie des Autors.

Nach und nach füllte sich der Saal langsam, doch leider hatten sich wohl einige von der Unwetterwarnung abschrecken lassen, denn es sind einige Plätze leer geblieben. Unter denjenigen, die gekommen sind, waren der Autor und Blogger Benjamin Spang, den ich Euch im Rahmen der Buchmesse schon vorgestellt habe und Jenny von Mein Bücherchaos, auf die ich später noch zurückkomme.

Am Vortag hatte bei Radio Homburg 89,6 gelesen, dass die Lesung vom Akkordeon-Ensemble der Musikschule begleitet wird, das den Abend dann mit drei Stücken eröffnet hat.  Rüdiger Schneidewind, der Oberbürgermeister der Kreis- und Universitätsstadt Homburg, begrüßte dann die Anwesenden. Wie schon bei der HomBuch, an der er zusammen mit Uli Burger die Preisverleihung geleitet hat, merkte man ihm an, dass er stolz darauf ist, dass Homburg die Saarländische Buchmesse sein eigen nennen kann und natürlich auch, dass Arno Strobel mit seiner Premierenlesung in die Stadt gekommen ist.

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Wir hatten Arno Strobel bereits bei Open Books in Frankfurt erlebt, als er zusammen mit Ursula Poznanski die Vor-Premierenlesung zu ihrem gemeinsamen Buch „Fremd“ gehalten hat und so freuten wir uns auf einen unterhaltsamen Abend, der dann auch begann. Arno Strobel erzählte von seiner Schullaufbahn (er hatte zunächst die Hauptschule und eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker abgeschlossen, bevor er das Abitur nachgemacht und studiert hat), seinem Werdegang vom selbständigen IT-Berater bis zum Jobangebot einer luxemburgischen Bank, das er wahrgenommen hat und natürlich von seiner Entwicklung als Autor.

Obwohl ich der Meinung war, schon vieles über den Autoren gelesen zu haben, wurde ich dennoch überrascht, denn tatsächlich war mir noch einiges nicht bekannt. So wurde seine erste Geschichte dank seiner Deutschlehrerin in der Saarbrücker Zeitung veröffentlicht. Außerdem hat Arno Strobel mit Kurzgeschichten begonnen, die zwischenzeitlich auch in einem Buch veröffentlicht wurden, das Buch ist aber nur bei seinen Lesungen erhältlich und was mich am meisten überrascht hat, der Autor hat bereits zwei Bücher bei dtv veröffentlicht. Dabei handelt es sich um zwei Thriller, die mit dem Vatikan und der katholischen Kirche zu tun haben. Seine Psychothriller wollte dtv allerdings nicht verlegen, weshalb er mit seinen Büchern nun bei Fischer gelandet ist.

Der Autor schaffte es, sein Publikum schon mit wenigen Worten zur unterhalten und in seinen Bann zu ziehen und hatte einige Lacher auf seiner Seite. Dann las er aus dem Prolog und den Einstiegskapiteln aus „Die Flut“, so dass wir Zuhörer uns einen ersten Einblick in sein neuestes Werk verschaffen konnten. Nach einer Pause folgte der zweite Teil, in dem er zwei seiner Kurzgeschichten zum Besten gab, die ebenfalls sehr unterhaltsam waren und er stand für viele Fragen zur Verfügung, die er dann auch ausführlich beantwortete.

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Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, sind seine Ausführungen darüber, wie er sich in seine Charaktere hineinversetzt. Da Jenny dies auf ihrem Blog bereits eindrucksvoll wiedergegeben hat, dürft ihr das gerne bei ihr nachlesen :) Jenny selbst, die ich übrigens nicht kannte, von der ich erst durch ihren Blogartikel erfahren habe, dass sie bei der Lesung war, hat dann auch die Frage gestellte, die mich am meisten interessiert hat: Was liest Arno Strobel? Und es kam wie aus der Pistole geschossen: Stephen King – gut, eigentlich keine wirkliche Überraschung, aber durchaus interessant, denn er erzählte, dass er mit 14 seine Begeisterung zu diesem Autoren entdeckt hat und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich im gleichen Alter war, als ich die Bücher dieses Autoren verschlungen habe.

Ebenfalls interessant waren seine Ausführungen über die Genres, die er liest – fast alles, hauptsächlich Thriller und Krimis, wobei er in den Endphasen seiner Bücher bewusst keine Thriller mehr liest, sondern da beispielsweise auch zu „Frauenromanen“ greift. Überhaupt liest er fast alles, außer Vampir-Bücher und Feuchtgebiete – was aber nicht heißt, dass er nicht auch zu einem erotischen Roman greift, er hat nur genanntes Buch für sich ausgeschlossen.

Mein Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Abend, ein toller neuer Psychothriller, witzige Kurzgeschichten und ein offener und sympathischer Autor, der viel von sich preisgegeben hat – absolut empfehlenswert!

Die Lesung war Teil der „Homburger Lesezeit“ der Stadt Homburg in Zusammenarbeit mit der Akademie für Ältere, dem Frauenkulturstammtisch, der HomBuch, der Stadtbibliothek und der städtischen Musikschule, die noch bis April 2016 läuft. (Flyer)

Der UlrichBurger-Verlag ist übrigens noch Veranstalter einer weiteren Lesung, Kerstin Gier kommt Anfang März ins Homburger Rathaus und liest aus Silber 3 – und natürlich habe ich auch dafür schon Tickets :)

Lesung von Jan Weiler – Das Pubertier

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Nun ist es schon mehr als drei Wochen her, dass wir die Lesung von Jan Weiler besucht haben und es wird Zeit für einen kleinen Bericht.

Die Lesung wurde überwiegend von Männer und Frauen besucht, die dem Alter nach ein Pubertier zuhause haben dürften und wir alle amüsierten uns herzlich. Aber über was eigentlich? Über uns selbst? Über unsere Kinder? Vermutlich schon, denn das, was Jan Weiler da auf der kleinen Bühne zum Besten gab, kam uns auf jeden Fall bekannt vor.

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Die Lesung begann mit einem imaginären Anruf der Tochter Carla, die der Autor mit schauspielerischem Geschick echt wirken lässt und auch wenn der Zuhörer nur seinen Teil des Dialoges hört, hatten die Ersten bereits Lachtränen in den Augen.

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Aber nicht nur der Inhalt der Lesung war vom Feinsten, auch der Charme, den der Autor ausstrahlt, seine Gestik und Mimik, die Sprache, all das machte die Vorstellung zu einem Erlebnis. Und sogar den Ausfall der Mikrotechnik meisterte er mit Bravour und behielt die Lacher auf seiner Seite.

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Viele Passagen, die Jan Weiler an diesem Abend vorgetragen hat, kannte ich bereits aus seinem Hörbuch, da aus einem Liveprogramm aufgenommen wurde. Doch die Lesung war deswegen keinesfalls langweilig, denn schon alleine, den Autor auf der Bühne verfolgen zu werden, ist das Eintrittsgeld wert.

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