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Ich könnte rund um die Uhr essen

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Gut, das ist ja aufgrund meiner bekannten Gewichtsprobleme nichts Neues für Euch. Aber es gibt tatsächlich etwas, was ich rund um die Uhr essen könnte:

Herdöpfelsalat à la Mama

Bekanntlich hat es mich aus dem tiefsten Südbaden in die Pfalz verschlagen und (fast) immer, wenn ich einige Tage “zuhause” bin, macht meine Mutter den von mir ach so geliebten Kartoffelsalat.

Ich kann nicht sagen, was daran so besonders ist, ich kenne nur keinen, der so einen leckeren Kartoffelsalat zaubern kann und auch meine eigenen Bemühungen, den Geschmack genau so zu treffen, sind bisher im Sande verlaufen.

Die Zutaten, die sie dafür nimmt, kann ich gerne verraten, es sind festkochende Kartoffeln, Kressi, Bouillon, Öl, Salz und Pfeffer und ein wenig Senf. Außerdem müssen die Kartoffelscheiben heiß sein, wenn sie in die Soße gegeben und vermischt werden.

Perfekt ist für mich folgendes Menü:

  • Flädlesuppe
  • Schüfele mit Herdöpfelsalat und Nüsslesalat mit Kracherle
  • Öpfel-Waie

Seht Ihr vor Euch, was auf meinem gedeckten Tisch steht? Dann dürft Ihr in den Kommentaren gerne hinterlassen, wie dieses Menü in Eurem Dialekt genannt wird und wenn Ihr keinen Dialekt sprecht, dann tut es auch hochdeutsch ;)

Unter allen Kommentatoren, die diese Aufgabe bis zum 15. April 2013 um 23.59 Uhr erfüllen, verlose ein noch originalverpacktes Buch “Dialekt schmeckt” mit schmackhaften Gerichten aus der Großregion Saar-Lor-Lux.

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Das ist mein Beitrag zum Thema “Leibspeisen” der Bloggeraktion Mahlzeit von Sabienes, die leider schon zu Ende geht.

Wenn Kinder mit am Tisch sitzen…

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… kann das ganz entspannt ablaufen, oder schmutzig werden, oder es kann schwierig bis nervtötend sein. Wir haben uns arrangiert.

Unsere Kinder haben natürlich Vorlieben was das Essen betrifft. Trotzdem essen sie sehr viel, das liegt mitunter auch daran, dass sie beide im Schülerhort sind und da müssen sie eben auch alles probieren. Ihr warmes Mittagessen bekommen sie also nicht zuhause, daher haben wir da auch kein Theater. Am Wochenende oder abends dürfen sie dann mitbestimmen. Natürlich achten wir dabei auf Abwechslung und legen auch mal ein Veto ein, im Großen und Ganzen klappt das auch sehr gut.

Auch haben wir keine Probleme, dass sie gesund essen. Schon im Kindergarten wurden Ernährungsprojekte durchgeführt und sie kennen sich daher schon damit aus, was gesund ist und was nicht. Ganz extrem aufgefallen ist mir das beim Neujahrsempfang unserer Pfarrgemeinde, da haben sich die Kids auf geschnippelte Paprika & Co gestürzt und den Quark-Dip leer gemacht. Würstchen, Frikadellen usw. blieben einfach links liegen.

Wenn wir Gastkinder haben, fragen wir vorher, was die essen möchten, das erspart uns hinterher ein “das mag ich nicht” oder – noch schlimmer – wenn sie abgeholt werden “Mama ich hab Hunger”.

Was mir wirklich zu schaffen gemacht hat, ist, wenn wir zum Essen ausgegangen sind und sie konnten keine fünf Minuten still sitzen und wollten rumrennen oder haben angefangen Quatsch zu machen, was dann damit geendet hat, dass sie nach drei Bissen auch keinen Hunger mehr hatten und uns selbiger vergangen ist.

Kürzlich waren wir mit meinem Schwager plus Familie frühstücken. Mein Patenkind und ihre Schwester waren genau so, wie unsere beiden Mädels in dem Alter, nicht sitzenbleiben, nur rumrennen und spielen wollen und als Mama bist Du immer hinterher, sie zu ermahnen, seid nicht so laut, rennt nicht so rum, Ihr kennt das vielleicht auch.

Mein Mann und ich konnten uns in aller Ruhe zurücklehnen und ich bin mir sicher, dass auch er gedacht hat, wie schön, dass wir das hinter uns haben und nun in Ruhe sitzen bleiben können. Liebe Manu, ich hoffe, Du nimmst mir nicht krumm, dass ich das hier erzähle, aber sei versichert, es wird besser :)

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Das ist mein Beitrag zum Thema “Suppenkasper” der Bloggeraktion Mahlzeit von Sabienes.

Mahlzeit! – Essen in (fernen) Ländern

Wie ist das, wenn Ihr in Urlaub fahrt, esst Ihr dann eher landestypisch, oder bestellt Ihr bevorzugt das, was Ihr kennt?

Da mein Göttergatte sich nach wie vor beharrlich weigert, in einen Flieger zu steigen, beschränken sich unsere Auslandsaufenthalte auf Österreich, die Schweiz und das Elsass. Das Essen im Urlaub ist entsprechend nicht besonders ungewöhnlich.

Mit meinem Ex war ich allerdings mehrfach in Afrika, z.B. in Ägypten, auf den Kapverden und in Gambia. Die Kapverdischen Inseln und Gambia haben wir vor rund 15 Jahren bereist, damals war der Tourismus noch nicht sehr ausgeprägt und es hat sich immer gelohnt, die Hotels zu verlassen und in einem Restaurant im Ort zu essen. Allerdings waren Fischgerichte, Hummer und Meeresfrüchte für uns auch  eher gewöhnlich, nur eben anders zubereitet.


Trotzdem hatte auch ich schon die Möglichkeit, ungewöhnliche oder gar exotische Gerichte auszuprobieren:

Von den Kochevents, an denen ich gelegentlich teilnehme, konntet Ihr schon mehrfach lesen. Zusammen mit der Kursleiterin wird vorher ein Thema abgestimmt, sie bringt Rezepte für sechs bis sieben Gänge mit, die wir dann in mehreren Gruppen kochen und anschließend gemeinsam genießen. Dadurch habe ich in den letzten beiden Jahren mexikanische, australische, französische und indische Gerichte gekocht.

Vor dem australischem Essen hatte ich etwas Bedenken. Das lag allerdings nicht an der letzten Dschungelcampstaffel, das, was dort gegessen werden muss, hätte ich übrigens verweigert, auch wenn ich sonst grundsätzlich alles ausprobiere, weil ich der Meinung bin, dass man immer offen für etwas Neues sein muss. Der Grund war viel mehr das, was ich über australisches Essen schon wusste, Känguruh, Emu, Strauß …

Auf der Karte standen dann auch tatsächlich die Straußen-Medaillons, was für mich dann im ersten Moment auch außergewöhnlich war. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass Strauß einfach wie Geflügel schmeckt, weshalb ich an Straußenfleisch nichts Besoneres finden kann, was den Kilopreis – rein geschmacklich – rechtfertigen würde.

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Aber auch die anderen Male haben wir interessante Rezepte vorgefunden, z.B. solche, bei denen Lebensmittel kombiniert wurden, von denen ich mir nicht hätte vorstellen können, dass die Zusammenstellungen schmecken, wie etwa eine Spinatsuppe mit Schafskäse-Croutons oder Mango in einem Eisbergsalat. Aber wie ich schon sagte:

Man sollte immer offen sein für Neues :)


Mahlzeit! – Essen in (fernen) Ländern ist mein Beitrag zur Blogparade von Sabienes, die diese Woche das Thema Exotisches Essen ausgewählt hat.

Sabienes konnte sogar einige Sponsoren für die Blogparade gewinnen, die Preise gestiftet haben, welche unter allen Teilnehmern verlost werden:

  • Die Fa. Mind Cookies verschenkt eine Premium Mix Packung mit 12 leckere Effekt-Cookies.
  • Regiondo, der Spezialist für Ausflüge und Freizeit spendiert 10 Gutscheine à 25,00 Euro
  • Das Portal Gute Gutscheine verschenkt einen Amazongutschein von sage und schreibe 50,00 Euro!
  • Von Sparlingo gibt es einen Einkaufsgutschein von Zalando im Wert von 25,00 Euro
  • Der Häfft-Verlag spendiert wunderschöne Notizbücher aus seinem Sortiment
  • Einen Gutschein von 25,00 € gibt es von windeln.de
  • Der Online-Juwelier Faszinata sponsort einen Einkaufsgutschein von 25,00 €
  • Und sie legt noch 2x das Buch Mondyoga mit dazu

Mahlzeit! – Inspirationen

Sabienes Bloggeraktion ist in die vierte Runde gestartet und dieses Mal geht es um das Thema Inspiration.

Wer kocht?

An den Tagen, an denen mein Mann vorlesungsfrei hat, kocht er. Wenn nicht gerade Klausuren anstehen, kauft er an den Tagen auch ein, ansonsten bekomme ich eine Nachricht aufs Handy, was ich mitbringen soll :)

Woher kommen die Ideen?

Wir überlegen, was wir in der kommenden Woche essen wollen (hin und wieder schaffen wir es sogar, mit den Kindern einen Wochenplan aufzustellen). Das hat den Vorteil, dass sie mitbestimmen dürfen, was gekocht werden soll, so dass wir nicht Gefahr laufen, ein “schmeckt mir nicht” zu hören.

Die Kinder holen sich die Ideen aus ihrem Kinderkochbuch, oder auch über Basic Cooking, wenn wir etwas Neues ausprobieren, ist chefkoch.de unsere erste und auch bevorzugte Anlaufstelle.

Wieviele Kochbücher sind vorhanden? Gibt es ein Lieblingskochbuch?

Ja, wir haben Kochbücher, einige alte Backbücher von meiner Oma und von der Schwiegeroma, ein Kinderkoch- und -backbuch, Basic Cooking gab es letztes Jahr kostenlos als ebook, deswegen haben wir auch darauf Zugriff, dann noch einige Backbücher, ein regionales Kochbuch mit saarländischer und pfälzischer Küche.

Außerdem haben wir noch “Der Große Lafer”, ein Kochbuch, dass sich mein Mann gewünscht hat. Da sind z.B. auch die einfachen Sachen wie z.B. Pfannkuchen aufgeführt, aber die sind dann auch ein bisschen speziell und sehr lecker.

Wann findet die Hauptmahlzeit statt?

Das ist unterschiedlich. Unter der Woche frühstücken wir mehr oder weniger getrennt, mein Mann isst mittags in der Mensa, ich nehmen eine Kleinigkeit mit, weil ich keine Mittagspause habe und die Kids essen nach Schulschluss im Hort – glücklicherweise gibt es dort eine eigene Köchin, die frisch zubereitet und sich immer wieder fortbildet.

Abends essen wir dann gemeinsam zuhause, bzw. einer von uns isst mit den Kindern, wenn der andere länger unterwegs ist oder nochmal weg muss. Das ist manchmal ein warmes Essen, manchmal aber auch nur belegte Brote, oder ein Salat und hängt auch davon ab, ob es ein Tag ist, an dem die Kids vorher noch ihre Sportstunden besucht habend und dann eh schon nach 18 Uhr nach Hause kommen.

Die Hauptmahlzeit der Kinder ist daher das Mittagessen, für mich ist es das Abendessen und bei meinem Mann kommt es darauf an, ob er in der Mensa war oder nicht. Entsprechend essen die Kinder abends eher weniger und wir etwas mehr. Wichtig für uns ist, dass wir zusammen essen, um wenigstens ein gemeinsames Essen am Tag zu haben, weil das die Gelegenheit ist, bei der über den Tag erzählt wird.

Wie wird gekocht?

Wir haben keine Allergien und müssen daher nicht auf die Verwendung bestimmter Lebensmittel achten. Unsere Große ist allerdings kein grosser Fleischfan, so dass wir das bei unseren Planungen berücksichtigen. Außerdem versuchen wir kalorien- und fettreduziert zu essen, weil das weder meinem Mann, noch mir schadet.

Fazit:

Es kocht der, der Zeit hat, wir essen das, was die Kinder auch wirklich essen, wobei es immer mal etwas gibt, dass sie nicht mögen und trotzdem probieren oder essen. Trotzdem kochen wir abwechslungsreich. Eine Regelmässigkeit sucht man bei uns abends vergeblich, aber wir machen das Beste daraus ;)

Mahlzeit – Gift im Essen

Was nehmen wir eigentlich alles zu uns? Mit dieser Frage beschäftigt sich diese Woche die Blogparade “Mahlzeit” von Sabienes.

Diese sogenannten Lebensmittelskandale gibt es ja nicht erst seit heute und immer wieder wird die Frage gestellt, was man alles tun kann, um sie zu vermeiden. Ich fürchte allerdings, dass alle Gesetze nichts helfen, denn wer sich nicht an die Regeln halten will, der wird immer neue Schlupflöcher finden und diese ausnutzen, bis er auffliegt. Ausserdem ist das Thema gerade wieder günstig, weil der eine oder andere Politiker die Gelegenheit nutzt, um sich zu profilieren oder andere Politiker in den Dreck zu ziehen.

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Schon vor knapp 30 Jahren wurde Frostschutzmittel im Wein festgestellt, es folgten Gammelfleisch, das neu ausgezeichnet wurde, die Hysterie um BSE und EHEC, Gifte im Tierfutter und ganz aktuell Pferdefleich in Lasagne.

Ganz ehrlich, da finde ich doch das Pferdefleisch noch völlig harmlos, denn schlussendlich regen sich die meisten nur darüber auf, dass sie gerne gewusst hätten, dass sie Pferd essen, viele auch einfach nur, weil sie Pferde mögen und finden, dass das tolle Tiere sind.

Vielleicht sehen wir in Kaiserslautern das auch gelassener, denn die Pferdemetzgerei in der Stadt ist sehr beliebt und der Imbiss-Stand auf dem Wochenmarkt und während der Kerwe (Kirchweih) hat meistens guten Zulauf. Als ich zum ersten Mal auf der Kerwe eine Pferdewurst essen sollte, war ich skeptisch, wie später übrigens auch meine Eltern, aber Wurst und Frikadellen schmecken sehr lecker und das alleine zählt.

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Erstaunlich finde ich, wie lange es gedauert hat, bis offenbar ein Ruck durch die Bevölkerung gegangen ist. Am Samstag waren wir zu einem Geburtstag eingeladen und da wurde darüber gesprochen, dass man weniger Fleisch isst und mehr auf “richtiges” Bio achtet. Ich bin da eher etwas zwiegespalten, denn Bio kostet einiges mehr und da wir bis zum Ende des Studiums meines Mannes nur von meinem Gehalt leben müssen, kann ich mir das schlichtweg nicht immer leisten. Damit sind wir aber schon wieder bei einem generellen finanziellen Problem, denn da müssten wir noch tiefer graben, weil es bei uns günstiger ist, wenn Kinder sich von Kartoffelchips ernäheren, als von Obst und Gemüse… Ihr seht, die Diskussion ist für mich ein Fass ohne Boden und schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, wie er mit dem Thema umgehen will – oder eben auch kann, weil man die finanzielle Seite berücksichtigen muss.

Mahlzeit – Das Frühstück

Mahlzeit

Bei Sabienes ist eine Blogparade mit dem Thema Mahlzeit gestartet und als erstes möchte sie wissen, wie unser Frühstück aussieht.

Ich muss mich zwingen, morgens etwas zu essen, das war schon immer so, ich war nie ein grosser Frühstücker. Ich weiss aber auch, woran das liegt, denn schon während meiner Schulzeit habe ich lieber ein paar Minuten länger geschlafen, als mir Zeit fur ein Frühstück zu nehmen. Daran hat sich nichts geändert :D Ganz ehrlich, ein Tasse Kaffee würde mir durchaus reichen und die darf auch gerne to go sein.

Durch das Projekt Abnehmen, das ich zusammen mit einigen Bloggerinnen in Angriff genommen habe, versuche ich auch, regelmässig jeden Morgen zu frühstücken, weil ich weiss, dass gerade das erste Essen des Tages sehr wichtig ist.

Bei den Kindern achte ich darauf, dass sie sich ordentlich an den Tisch setzen und ihre Cornflakes oder ihr Brot essen.

Am Wochenende holen wir meistens Brötchen und dann frühstücken wir ausgiebig zusammen. Ich kann das durchaus, wenn ich nur will. Im Urlaub beispielsweise frühstücke ich auch sehr lange und gerne, aber da habe ich auch keine zwei Kinder sitzen, die dringend in die Schule befördert werden müssen, sondern da habe ich die Ruhe, die ich brauche.

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Wenn Ihr zum Thema Frühstück auch noch was zu sagen habt, dann solltet Ihr Euch beeilen, die erste Runde der Blogparade endet nämlich in Kürze. Aber Sabienes hat schon sieben Themen vorbereitet, wenn es heute nicht mehr reicht, dann vielleicht kommende Woche. Und das Mitmachen lohnt sich. Man lernt nicht nur neue Blogger kennen, sondern kann auch etwas gewinnen:

  • Die Fa. Mind Cookies verschenkt eine Premium Mix Packung mit 12 leckere Effekt-Cookies.
  • Regiondo, der Spezialist für Ausflüge und Freizeit spendiert 10 Gutscheine à 25,00 Euro
  • Das Portal Gute Gutscheine verschenkt einen Amazongutschein von sage und schreibe 50,00 Euro!
  • Von Sparlingo gibt es einen Einkaufsgutschein im Wert von 25,00 Euro
  • Der Häfft-Verlag spendiert wunderschöne Notizbücher aus seinem Sortiment
  • Einen Gutschein von 25,00 € gibt es von windeln.de
  • Und Sabienes legt noch 2x das Buch Mondyoga mit dazu