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Man trifft sich stets zweimal – Teil 2 – von Mila Roth

Man trifft sich stets zweimal (Teil 2)
Spionin wider Willen Band 12
von Mila Roth
erschienen am 10. März 2018


Aus der Serie „Spionin wider Willen“ sind bisher folgende Bände erschienen:

Aus der Serie „Codename Elias“ habe ich bislang gelesen

Unter ihrem Echtnamen Petra Schier schreibt die Autorin historische Romane und Weihnachtsbücher von denen ich bisher gelesen habe:


  • Infos zur Serie und den Protagonisten

Wer die Serie „Spionin wider Willen“ bereits kennt, kann diesen Abschnitt getrost überspringen, allen anderen möchte ich hier zunächst einige Infos an die Hand geben:

Die „Vorabendserie im Buchformat“ ist allen Serienjunkies gewidmet und eine Hommage an die TV-Serie “Agentin mit Herz”. Die Bände sind allesamt keine typischen Krimis mit einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite, trotzdem versteht es die Mila Roth, immer wieder einen Pageturner zu schreiben.

Lasst die Finger von der Serie, wenn ihr:

  • nur Storys mögt, die 100-prozentig realitätsnah sind.

  • Wert auf komplizierte, undurchschaubare Handlungen legt.

  • blutrünstig zugerichtete Leichen und grausige Horrorszenarien liebt.

  • auf Krimis steht, in denen CSI-mäßig die Täter mit detailliert beschriebenen pathologischen, technischen und forensischen Methoden überführt werden.

  • einen nervenzerreißenden Thriller erwartet.

  • nicht bereit seid, den Figuren ausreichend Zeit (über viele Episoden) einzuräumen, um sich zu entwickeln, ihre Hintergründe zu erforschen und Beziehungen zueinander aufzubauen.

  • glaubt, die Autorin habe mit dieser Serie das Rad neu erfunden.

Quelle: blogpost.petra-schier.de


Janna Berg ist Anfang 30 und Pflegemutter von Zwillingen. Eines Tages, als sie gerade ihre Schwester am Flughafen abholen will, wird sie von dem Agenten Markus Neumann angesprochen, der sie in einen seiner Fälle hinein zieht. Von da an ist Janna gelegentlich als zivile Hilfskraft für das “Institut” an der Seite von Markus Neumann tätig und gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr.

Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, Janna ist ein Familienmensch durch und durch, eher zurückhaltend und vorsichtig, was Partnerschaften angeht, die Ursache dafür liegt in einer früheren Beziehung. Markus dagegen lebt für seinen Job als Agent, seinen Vater sieht er nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und seine Beziehungen zu Frauen sind oft nur auf die Dauer einer Nacht begrenzt. Er sieht gut aus und so ist es auch kein Wunder, dass Janna sich zu ihm hingezogen fühlt, aber auch weiß, dass sie überhaupt nicht seinem „Beuteschema“ entspricht.

Im Laufe der Fälle ist Janna aktiver und selbstsicherer geworden und hat sich Markus gegenüber geöffnet und ihm von ihrer schwierigen und prägenden früheren Beziehung erzählt. Auch Markus, den ich anfangs ob seiner abweisenden Art nicht direkt ins Herz schließen konnte, ist offener geworden, erzählt mehr von sich und hat sich eingestanden, dass Janna eine gute Freundin für ihn geworden ist, was bei seinem sehr kleinen und gut ausgewählten Freundeskreis schon fast an ein Wunder grenzt.

Für mich liegt der Suchtfaktor bei dieser Serie unter anderem darin, dass ich immer ganz gespannt bin, wie sich die (freundschaftliche) Beziehung zwischen Janna und Markus weiterentwickelt.

Der Begriff „weiterentwickeln“ lässt schon erkennen, dass die Bücher aufeinander aufbauen, es macht daher Sinn, mit dem ersten Band zu starten. Allerdings sind alle Fälle selbst in sich abgeschlossen. Anhand des Personenverzeichnisses finden sich auch neue Leser, die möglicherweise mitten in der Serie einsteigen, gut zurecht. Ein Pluspunkt: das Personenverzeichnis befindet sich vorne im Buch, das habe ich auch schon anders erlebt.


  • Was passiert in Band 12?

Vor drei Monaten ist Markus Neumann bei einer Explosion ums Leben gekommen. Das Institut hat den Kontakt zu Janna Berg schon mehrere Wochen abgebrochen, als eines Abends ein Mann an ihrem Haus auftaucht, der sie im Auftrag des Institutes kontaktiert.

Noch immer ist eine gefährliche Verbrecherin auf freiem Fuß und Janna hat ein ganz persönliches Interesse, dass diese endlich gefasst wird. Doch das wird der gefährlichste Fall in den Janna je hinein geraten ist und nicht nur das, auch das Leben von mehreren Agenten und Ermittlern ist plötzlich in Gefahr.


  • Meine Gedanken zum Buch

Der erste Teil des Staffelfinales war sehr gefühls- und spannungsgeladen und Mila Roth beginnt in diesem zweiten Teil genau dort, wo sie zuvor aufgehört hat. Nach einem kurzen Einstieg beschert sie Janna eine sehr emotional Situation, in der diese eine ganze Palette an Gefühlen durchlebt. Das fand ich sehr gelungen, wobei die Autorin, wenn es nach mir ginge, gerne noch eine Schippe hätte drauf legen dürfen.

Die Handlung entwickelt sich dann sehr spannend und das große Finale hat Mila Roth so bildhaft beschrieben, dass ich den Film dazu schon vor mir gesehen habe.

Zwölf Bände hat es gedauert, bis jemand aus Jannas Familie herausfindet, was sie tatsächlich treibt, wenn sie für das „Meinungsforschungsinstitut“ unterwegs ist. Für mich ein wichtiger Aspekt, denn sollte Janna einmal etwas zustoßen, sollte doch jemand aus der Familie Bescheid wissen. Überraschend war für mich, wem Mila Roth diese Rolle zugedacht hat – im Übrigen auch eine sehr unterhaltsame Passage des Buches, mehr als dass es um einen halbnackten Mann geht, möchte ich aber nicht verraten.

Überrascht hat mich in diesem Band auch, dass der Vater von Markus Neumann erstmals nicht als der absolute Unsympath dargestellt wird. Mit dem Wandel dieses Charakters hatte ich nicht gerechnet.

Was ich vermisst habe, ist der USB-Stick, den Markus Janna vor der Explosion geschenkt hatte. Diese Szene in Band 11 hat mir die Tränen in die Augen getrieben und ich hatte erwartet, dass dieses ganz persönliche und letzte Geschenk von Markus nochmals auftaucht. Aber was nicht ist, kann ja vielleicht in Staffel 2 noch werden.

Dieser Abschluss der ersten Staffel kommt emotional nicht (ganz) an den vorhergehenden Teil heran, ist dafür aber um so spannender und daher vergebe ich erneut fünf von fünf Eulen.


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Dieses eBook wurde mir von der Autorin vorab als Lese-Exemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat, die Rezension zeigt meine ehrlichen Meinung auf.

 

Aufgabe 13) einen Krimi oder Thriller


-> Deutschland

Man trifft sich stets zweimal von Mila Roth

Man trifft sich stets zweimal
von Mila Roth
Band 11 der Reihe „Spionin wider Willen“
Teil 1 des Staffelfinales
erschienen am 10. Juli 2017


Aus der Serie „Spionin wider Willen“ sind bisher folgende Bände erschienen:

Aus der Serie „Codename Elias“ habe ich bislang gelesen

Unter ihrem Echtnamen Petra Schier schreibt die Autorin historische Romane und Weihnachtsbücher von denen ich bisher gelesen habe:


  • Infos zur Serie und den Protagonisten

Wer die Serie „Spionin wider Willen“ bereits kennt, kann diesen Abschnitt getrost überspringen, allen anderen möchte ich hier zunächst einige Infos an die Hand geben:

Die „Vorabendserie im Buchformat“ ist allen Serienjunkies gewidmet und eine Hommage an die TV-Serie “Agentin mit Herz”. Die Bände sind allesamt keine typischen Krimis mit einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite, trotzdem versteht es die Mila Roth, immer wieder einen Pageturner zu schreiben.

Lasst die Finger von der Serie, wenn ihr:

  • nur Storys mögt, die 100-prozentig realitätsnah sind.

  • Wert auf komplizierte, undurchschaubare Handlungen legt.

  • blutrünstig zugerichtete Leichen und grausige Horrorszenarien liebt.

  • auf Krimis steht, in denen CSI-mäßig die Täter mit detailliert beschriebenen pathologischen, technischen und forensischen Methoden überführt werden.

  • einen nervenzerreißenden Thriller erwartet.

  • nicht bereit seid, den Figuren ausreichend Zeit (über viele Episoden) einzuräumen, um sich zu entwickeln, ihre Hintergründe zu erforschen und Beziehungen zueinander aufzubauen.

  • glaubt, die Autorin habe mit dieser Serie das Rad neu erfunden.

Quelle

Janna Berg ist Anfang 30 und Pflegemutter von Zwillingen. Eines Tages, als sie gerade ihre Schwester am Flughafen abholen will, wird sie von dem Agenten Markus Neumann angesprochen, der sie in einen seiner Fälle hinein zieht. Von da an ist Janna gelegentlich als zivile Hilfskraft für das “Institut” an der Seite von Markus Neumann tätig und gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr.

Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, Janna ist ein Familienmensch durch und durch, eher zurückhaltend und vorsichtig, was Partnerschaften angeht, die Ursache dafür liegt in einer früheren Beziehung. Markus dagegen lebt für seinen Job als Agent, seinen Vater sieht er nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und seine Beziehungen zu Frauen sind oft nur auf die Dauer einer Nacht begrenzt. Er sieht gut aus und so ist es auch kein Wunder, dass Janna sich zu ihm hingezogen fühlt, aber auch weiß, dass sie überhaupt nicht seinem „Beuteschema“ entspricht.

Im Laufe der Fälle ist Janna aktiver und selbstsicherer geworden und hat sich Markus gegenüber geöffnet und ihm von ihrer schwierigen und prägenden früheren Beziehung erzählt. Auch Markus, den ich anfangs ob seiner abweisenden Art nicht direkt ins Herz schließen konnte, ist offener geworden, erzählt mehr von sich und hat sich eingestanden, dass Janna eine gute Freundin für ihn geworden ist, was bei seinem sehr kleinen und gut ausgewählten Freundeskreis schon fast an ein Wunder grenzt.

Für mich liegt der Suchtfaktor bei dieser Serie unter anderem darin, dass ich immer ganz gespannt bin, wie sich die (freundschaftliche) Beziehung zwischen Janna und Markus weiterentwickelt.

Der Begriff „weiterentwickeln“ lässt schon erkennen, dass die Bücher aufeinander aufbauen, es macht daher Sinn, mit dem ersten Band zu starten. Allerdings sind alle Fälle selbst in sich abgeschlossen. Anhand des Personenverzeichnisses finden sich auch neue Leser, die möglicherweise mitten in der Serie einsteigen, gut zurecht. Ein Pluspunkt: das Personenverzeichnis befindet sich vorne im Buch, das habe ich auch schon anders erlebt.


  • Klappentext zum aktuellen Fall (Quelle):

Kaum sind der Geheimagent Markus Neumann und seine zivile Partnerin Janna Berg von ihrem letzten Einsatz zurück, als sie erfahren, dass die gefährliche Auftragsmörderin Susanne Krause aus dem Gefängnis geflohen ist. Da Janna Monate zuvor nur mit knapper Not einem hinterhältigen Anschlag Krauses entkommen konnte, fürchtet sie nun erneut um ihr Leben und das ihrer Familie.

Obwohl sie erst einmal nur Markus dabei helfen sollte, sein neues Büro einzurichten, gerät sie nun erneut in einen heiklen und brisanten Fall. Denn Krause scheint nicht allein auf Rache aus zu sein, sondern führt noch etwas anderes im Schilde.

Während Janna mit den übrigen Kollegen der Abteilung die Stellung hält, wird Markus auf einen Undercover-Einsatz geschickt und muss sich auf ein gefährliches Spiel einlassen, das nicht nur ihn Kopf und Kragen kosten könnte.


  • Meine Gedanken zum aktuellen Band

Es fällt mir sehr schwer, etwas zu diesem Buch zu schreiben, ohne zuviel zu verraten, daher könnten meine Gedanken etwas kryptisch klingen:

Der Titel „Man trifft sich stets zweimal“ ist doppeldeutig, denn nicht nur Susanne Krause taucht wieder auf, auch Janna wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Dieser Moment hatte für mich etwas sehr emotionales.

Überhaupt war dieser Band eine Achterbahn der Gefühle.

Einmal musste ich mich auf der Homepage der Autorin versichern, dass es wirklich eine zweite Staffel geben wird, damit ich die Gewissheit hatte, dass alles gut wird.

Dann gab es einen Moment, in dem ich einen Kloß im Hals hatte, als Janna die Möglichkeit genommen wurde, von jemandem Abschied zu nehmen.

Ganz am Ende gab es eine Szene mit einer Botschaft, die mich berührt hat und zwar so sehr, dass mir die Tränen herunter gelaufen sind. Und zum krönenden Abschluss folgt ein Cliffhanger, der mich einfach fassungslos zurückgelassen hat..

Dieser erste Teil des Staffelfinales ist spannungsgeladen und emotional und konnte mich absolut überzeugen, daher vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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Im Zuge einer Verlosung zu einer Fan-Fiction habe ich die erste Staffel dieser Serie gewonnen und erhalte die Bücher der Staffel jeweils nach erscheinen. Dies hat keinen Einfluss auf meine Rezension.

 

Aufgabe 41) ein Buch das du vor dem Erscheinungsdatum lesen durftest


-> Deutschland


-> NRW

Codename E.L.I.A.S.: Doppelschlag von Mila Roth

Codename E.L.I.A.S. – Doppelschlag
Band 3 der Buchreihe
von Mila Roth
erschienen im Oktober 2017


Figuren

  • Michael Cavenaugh, Mitte 30, Ex-Agent, wurde von  der CIA kaltgestellt und von einer Institution namens E.L.I.A.S. kontaktiert
  • Brianna, Anfang 30, war mal mit Michael zusammen, kann alles beschaffen, was gebraucht wird
  • Matt, Briannas älterer Bruder
  • Luke, Ende 40, war früher Mitglied einer Spezialeinheit, hat sich als Kopfgeldjäger verdingt
  • Helen, Michaels Mutter
  • Joe, Michaels gewalttätiger Vater
  • Daniel, Michaels jüngerer Bruder

Klappentext

Während Ex-Spion Michael Cavenaugh sich um seinen schwerverletzten Bruder Daniel kümmert, wartet bereits die erste Mission der Geheimorganisation E.L.I.A.S. auf ihn. Gemeinsam mit seinem früheren CIA-Partner Harvey soll er einen Einbrecher beschatten und ihm seine Beute abnehmen. Diese besteht aus brisanten Dokumenten über Drogen- und Menschentransporte.

Da Brianna und Luke gerade dabei sind, einen ganz anderen Fall zu lösen, bei dem sie seine Hilfe benötigen, findet sich Michael bald inmitten von kolumbianischen Drogenhändlern und einem geheimen Killerkommando wieder. Wenn er beide Seiten zur Strecke bringen will, muss er zu einem gewagten Doppelschlag ausholen, der möglicherweise seinen neuen Auftraggebern nicht gefallen könnte.


Meine Meinung zum Buch

Da ich Band 1 kannte und Band 2 übersprungen habe, war ich natürlich gespannt, ob ich wieder problemlos in die Serie zurückfinden würde.

Meines Erachtens sollte man die Bücher der Reihe nach lesen, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Empfehlen würde ich auf jeden Fall zunächst zu Band 1 zu greifen und zu erleben, wie alles begann.

In „Was zuvor geschah“ gibt die Autorin einen Rückblick auf das Ende des zweiten Bandes, dadurch hat sie mir den Wiedereinstieg erleichtert.

Wie so oft bei Büchern von Mila Roth, wollte ich „nur kurz rein lesen“  und schon hatte mich die Spannung gepackt und ich war bis zur letzten Seite gefesselt.

Den Bösewicht in dieser Geschichte hatte ich für mich schnell ausgemacht. Er spielt zum Ende des Buches hin nochmals eine Rolle und ich muss zugeben, mit diesem Ausgang hätte ich nicht gerechnet, hier hat mich die Autorin sehr überrascht und vor allem hinterlässt sie damit, wie es sich für eine Serie gehört, einen kleinen Cliffhanger für ihre Leser.

Klingst jetzt eher geheimnisvoll, aber jedes Wort mehr wäre zu viel verraten, daher bleibt mir nur mein Fazit:

Absolut lesenswert, nicht nur für Serienjunkies, daher fünf von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch wurde mir zu Rezensionszwecken von der Autorin zur Verfügung gestellt.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

-> USA

Ein Kinderspiel von Mila Roth


Ein Kinderspiel – Fall 10 für Markus Neumann und Janna Berg
von Mila Roth
erschienen am 10. Juli 2017


Aus der Serie „Spionin wider Willen“ sind bisher folgende Bände erschienen:

Aus der Serie „Codename Elias“ habe ich bislang gelesen

Unter ihrem Echtnamen Petra Schier schreibt die Autorin historische Romane und Weihnachtsbücher von denen ich bisher gelesen habe:


  • Infos zur Serie und den Protagonisten

Wer die Serie „Spionin wider Willen“ bereits kennt, kann diesen Abschnitt getrost überspringen, allen anderen möchte ich hier zunächst einige Infos an die Hand geben:

Die „Vorabendserie im Buchformat“ ist allen Serienjunkies gewidmet und eine Hommage an die TV-Serie “Agentin mit Herz”. Die Bände sind allesamt keine typischen Krimis mit einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite, trotzdem versteht es die Mila Roth, immer wieder einen Pageturner zu schreiben.

Lasst die Finger von der Serie, wenn ihr:

  • nur Storys mögt, die 100-prozentig realitätsnah sind.

  • Wert auf komplizierte, undurchschaubare Handlungen legt.

  • blutrünstig zugerichtete Leichen und grausige Horrorszenarien liebt.

  • auf Krimis steht, in denen CSI-mäßig die Täter mit detailliert beschriebenen pathologischen, technischen und forensischen Methoden überführt werden.

  • einen nervenzerreißenden Thriller erwartet.

  • nicht bereit seid, den Figuren ausreichend Zeit (über viele Episoden) einzuräumen, um sich zu entwickeln, ihre Hintergründe zu erforschen und Beziehungen zueinander aufzubauen.

  • glaubt, die Autorin habe mit dieser Serie das Rad neu erfunden.

Quelle: Blog von Petra Schier

Janna Berg ist Anfang 30 und Pflegemutter von Zwillingen. Eines Tages, als sie gerade ihre Schwester am Flughafen abholen will, wird sie von dem Agenten Markus Neumann angesprochen, der sie in einen seiner Fälle hinein zieht. Von da an ist Janna gelegentlich als zivile Hilfskraft für das “Institut” an der Seite von Markus Neumann tätig und gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr.

Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, Janna ist ein Familienmensch durch und durch, eher zurückhaltend und vorsichtig, was Partnerschaften angeht, die Ursache dafür liegt in einer früheren Beziehung. Markus dagegen lebt für seinen Job als Agent, seinen Vater sieht er nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und seine Beziehungen zu Frauen sind oft nur auf die Dauer einer Nacht begrenzt. Er sieht gut aus und so ist es auch kein Wunder, dass Janna sich zu ihm hingezogen fühlt, aber auch weiß, dass sie überhaupt nicht seinem „Beuteschema“ entspricht.

Im Laufe der Fälle ist Janna aktiver und selbstsicherer geworden und hat sich Markus gegenüber geöffnet und ihm von ihrer schwierigen und prägenden früheren Beziehung erzählt. Auch Markus, den ich anfangs ob seiner abweisenden Art nicht direkt ins Herz schließen konnte, ist offener geworden, erzählt mehr von sich und hat sich eingestanden, dass Janna eine gute Freundin für ihn geworden ist, was bei seinem sehr kleinen und gut ausgewählten Freundeskreis schon fast an ein Wunder grenzt.

Für mich liegt der Suchtfaktor bei dieser Serie unter anderem darin, dass ich immer ganz gespannt bin, wie sich die (freundschaftliche) Beziehung zwischen Janna und Markus weiterentwickelt.

Der Begriff „weiterentwickeln“ lässt schon erkennen, dass die Bücher aufeinander aufbauen, es macht daher Sinn, mit dem ersten Band zu starten. Allerdings sind alle Fälle selbst in sich abgeschlossen. Anhand des Personenverzeichnisses finden sich auch neue Leser, die möglicherweise mitten in der Serie einsteigen, gut zurecht. Ein Pluspunkt: das Personenverzeichnis befindet sich vorne im Buch, das habe ich auch schon anders erlebt.


  • Die neuesten Entwicklungen

Im „Institut“ (Sitz des Geheimdienstes):

Walter Bernstein, der Chef von Markus Neumann, möchte Janna Berg fest anstellen. Markus arbeitet, entgegen entsprechender Vorgaben, schon zu lange alleine als Agent. Als Zivilistin kann Janna zwar nicht bei jedem Fall eingesetzt werden, aber sie ist die Einzige, der Walter zutraut, mit dem Einzelgänger Markus in einem Team zu arbeiten.

Zwischen Janna und Markus:

Die Vertiefung ihrer Freundschaft hat dazu geführt, dass sich die beiden zwischenzeitlich bedingungslos vertrauen. Während Mila Roth ihren Lesern schon immer einen Blick in die Gefühlswelt von Janna gewährt hat, erfährt der Leser nun auch, was Markus von Janna als Frau hält.

Klappentext zum aktuellen Fall (Quelle):

Geheimagent Markus Neumann erhält den Auftrag, einen jungen Hacker namens Mikolaj aus Krakau abzuholen und in den Zeugenschutz aufzunehmen. Das erst achtzehnjährige Computergenie hat eine Software entwickelt, mit deren Hilfe Nachrichtendienste und Polizei sich noch besser vor Hackerangriffen schützen und deren Ursprung zurückverfolgen können. Dazu hat Mikolaj Ressourcen des organisierten Verbrechens angezapft und fürchtet nun um sein Leben und das seiner erst zwölfjährigen Schwester Maja.

Wieder einmal soll die zivile Hilfskraft Janna Berg den Agenten zur Tarnung begleiten und zunächst sieht alles nach einer einfachen Mission aus. Doch die beiden Jugendlichen zu beschützen, wird zur lebensgefährlichen Herausforderung für das ungleiche Agententeam, denn schon bald sind ihnen Auftragskiller dicht auf den Fersen.


 

  • Meine Gedanken zum aktuellen Band

Der neue Fall ist sehr abwechslungsreich und nachdem Janna und Markus in Polen sind, nimmt die Handlung noch ordentlich an Fahrt auf, da sie verfolgt werden. Die Ereignisse überschlagen sich und dadurch ist auch dieser 10. Band ein echter Pageturner.

Der Suchtfaktor liegt für mich, wie erwähnt, in der Weiterentwicklung zwischen Janna und Markus, was Mila Roth auch in diesem Band wieder sehr unterhaltsam gestaltet. Janna wird einmal mehr bewusst, welche Anziehungskraft Markus auf sie ausübt, doch die Gewissheit, dass seine wechselnden Betthäschen mit Modelmaßen ausgestattet sind, verbieten es von selbst, über mehr als nur Freundschaft nachzudenken. Ganz spannend war es für mich, zum ersten Mal zu erfahren, wie Markus Janna nicht nur als Freundin und Kollegin, sondern auch als Frau sieht.

Ich schätze, das ist mit ein Grund, warum mich dieser 10. Band so begeistern konnte. Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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  • 2013 hat die Autorin eine „FanFiction“-Leseraktion ausgeschrieben, bei der ich ein Staffel-Abo gewonnen habe. Seither erhalte ich die Bücher dieser ersten Staffel (bis Band 12) direkt nach Veröffentlichung als Gewinn von der Autorin.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

Land: Polen


-> Polen

Scharade mal drei von Mila Roth

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Scharade mal drei aus der Serie Spionin wider Willen
Fall 9 für Markus Neumann und Janna Berg
von Mila Roth
erschienen am 14.10.2015


Aus der Serie „Spionin wider Willen“ sind bisher folgende Bände erschienen:

Aus der Serie „Codename Elias“ ist das

Unter ihrem Namen Petra Schier schreibt die Autorin historische Romane und Weihnachtsbücher von denen ich bisher folgendes gelesen habe:


  • Info zur Serie

Janna Berg ist Anfang 30 und Pflegemutter von Zwillingen. Eines Tages, als sie ihre Schwester am Flughafen abholen will, wird sie von dem Agenten Markus Neumann angesprochen, der sie in einen seiner Fälle hinein zieht. Von da an ist Janna gelegentlich als zivile Hilfskraft für das “Institut” an der Seite von Markus Neumann tätig und gerät dabei mehr als einmal in Lebensgefahr.


  • Inhalt:

Janna hat schon länger nichts mehr vom Institut gehört und obwohl sie und Markus von Fall zu Fall eine engere Freundschaft zueinander aufgebaut haben, hat auch er sich seit Monaten nicht mehr bei ihr gemeldet. Als er dann plötzlich vor ihrer Tür steht und sie bittet, ihn wieder einmal zu unterstützen, stößt er nicht auf Begeisterung und natürlich weiß er auch, dass er auch Schuld an Jannas Missmut trägt.

Dennoch kann er Janna dazu überreden, mit ihm in ein Hotel zu fahren, wo sie ihrem Auftrag entsprechend eine Person ausfindig machen sollen, die bislang undercover ermittelt hat und nun scheinbar aufgeflogen ist. Dass sie dabei als Pärchen an einem Ehevorbereitungsseminar teilnehmen sollen, erschwert den Auftrag zusätzlich.

Leider gestaltet sich der Auftrag wieder einmal sehr kompliziert und die beiden geraten einmal mehr in Gefahr.


  • Protagonisten

Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, Janna ist ein Familienmensch durch und durch, eher zurückhaltend und vorsichtig, was Partnerschaften angeht. Markus dagegen lebt für seinen Job als Agent, seinen Vater sieht er nur, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und seine Beziehungen zu Frauen sind oft nur auf die Dauer einer Nacht begrenzt. Er sieht gut aus und so ist es auch kein Wunder, dass Janna sich zu ihm hingezogen fühlt, aber auch weiß, dass sie überhaupt nicht seinem „Beuteschema“ entspricht.

Im Laufe der Fälle ist Janna aktiver und selbstsicherer geworden. Markus, den ich am Anfang ob seiner abweisenden Art nicht direkt ins Herz schließen konnte, ist offener geworden, erzählt und hat sich auch eingestanden, dass Janna eine gute Freundin für ihn geworden ist.

Ein Suchtfaktor bei dieser Serie ist, dass ich immer ganz gespannt bin, wie sich die (freundschaftliche) Beziehung zwischen Janna und Markus weiterentwickelt.


  • Meine Gedanken zum Buch

Der Begriff „weiterentwickeln“ lässt schon erkennen, dass die Bücher aufeinander aufbauen, es macht daher Sinn, mit dem ersten Band zu starten. Allerdings sind alle Fälle in sich abgeschlossen und anhand des Personenverzeichnisses finden sich auch neue Leser, die möglicherweise mitten in der Serie einsteigen, gut zurecht. Ein Pluspunkt für mich ist, dass das Personenverzeichnis sich vorne um Buch befindet.

Ich mag den Schreibstil von Petra Schier / Mila Roth, die Bücher sind kurzweilig und unterhaltsam. Wie schon die Vorgänger-Bände habe ich auch diesen Band innerhalb kürzester Zeit verschlungen, aber wie schon Band 8 konnte er mich nicht mehr so überzeugen, wie die Bände 1 bis 7. Bei der Stange gehalten hat mich bislang die Annäherung zwischen Janna und Markus, denn schließlich wollte ich wissen, wie es mit den beiden weiter geht.

Mila Roth hatte schon früh angekündigt, dass es eine erste Staffel mit zwölf Bänden geben wird, dass sie aber längerfristig plant. Damit war mir klar: So schnell wird das nichts mit einer Beziehung zwischen dem ungleichen Protagonistenpaar. Das war grundsätzlich gar kein Problem für mich, denn Mila Roth hat eine hohe Schlagzahl vorgelegt. 2012 erschienen drei Bände, 2013 waren es zwei weitere, im Jahr 2014 dann wieder drei. Doch dann dauerte es 10 Monate bis Oktober 2015 und seither ist kein Folgeband mehr erschienen. Den nächsten hat die Autorin für das Frühjahr 2017 angekündigt, das wären rund 1,5 Jahre, die zwischen zwei Bänden liegen.

Natürlich ist mir bewusst, dass Mila Roth auch unter ihrem echten Namen Petra Schier weitere Bücher veröffentlicht und deswegen nicht alles stehen und liegen lassen kann für die Spionin wider Willen, doch ganz ehrlich, 1,5 Jahre sind mir persönlich definitiv zu lange, um meine Neugier hoch zu halten, meine Begeisterung für die Serie hat bereits abgenommen                               .

Da ich aber nur die reine Geschichte bewerte und darauf hoffe, dass mich der nächste Band wieder in seinen Bann ziehen kann, vergebe ich vier von fünf Eulen.

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Im Zuge einer Verlosung zu einer Fan-Fiction habe ich die erste Staffel dieser Serie gewonnen und erhalte die Bücher der Staffel jeweils nach erscheinen. Dies hat keinen Einfluss auf meine Rezension. Für diesen Artikel wurde ich weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

 

Auch die Chaosqueen in Action hat das Buch rezensiert.

 

Kaltgestellt – Codename E.L.I.A.S. von Mila Roth

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Kaltgestellt
Codename E.L.I.A.S. – Band 1
von Mila Roth


Zum Inhalt:

Der CIA-Agenten Michael Cavenaugh vermittelt verdeckt in L.A. Kurz nach dem seine Tarnung aufgeflogen ist, kommt es zu einer Explosion, bei der er schwer verletzt wird. Als er in einer Klinik wach wird, muss er feststellen, dass er keine Papiere mehr besitzt und jemand seine komplette Identität gelöscht hat. Außerdem behauptet die CIA, ihn nicht zu kennen.

Er ist nun auf eine Frau angewiesen, die er vor vielen Jahren von heute auf morgen verlassen hat. Keine guten Voraussetzungen, um sein altes Leben zurück zu erobern…


Meine Gedanken zum Buch:

Wem ein kaltgestellter Geheimagent bekannt vorkommt, der sein Leben zurück haben will, der dürfte schon einmal die Fernsehserie Burn Notice gesehen haben.

Denn nach Spionin wider Willen, der ersten Vorabendserie im Buchformat, die Mila Roth aus der Fernsehserie Agentin mit Herz entwickelt hat, kommt nun Michael Cavenaugh. Während im Fernsehen Michael Westen kaltgestellt wurde und in Miami auf die Hilfe seiner Exfreundin Fiona angewiesen ist, ist Cavenaugh in Los Angeles gestrandet, wo ihm seine Exfreundin Brianna aus der Patsche hilft und er Unterstützung bei einem alten Freund findet. Es ist aber nur das Gerüst, was ähnlich aufgebaut ist, denn natürlich erlebt Michael Cavenaugh völlig andere Abenteuer, als sein Namensvetter.

Mit Michael Cavanaugh hat die Autorin einen Protagonisten entwickelt, der ein hervorragender Agent ist, der aber auch einige Altlasten aus seiner Vergangenheit mit sich schleppt und nun damit konfrontiert wird, was in einem Nebenstrang mit in die Geschichte einfließt.

Mila Roth hat mit dem ersten Band ihrer neuen Serie eine spannende Geschichte geschaffen, die sich leicht liest. Sie zieht ihre Leser auf den ersten Seite mit einer rasanten Szene mitten ins Geschehen, stellt dann den Protagonisten vor, lässt nach und nach weitere Haupt- und Nebencharaktere einfließen und hält den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht.

Um sich finanziell über Wasser zu halten, nimmt das Trio um Michael einen Auftrag an, der im Roman auch abgeschlossen wird. Darüber hinaus hat die Autorin es aber geschafft, den Leser neugierig darauf zu machen, wie es mit Michael weiter geht.

Der Auftakt zu dieser neuen Serie hat mich überzeugt, ich vergebe daher fünf von fünf Eulen.

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