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Wenn das so weitergeht, kauf ich mir ´ne Katze von Linette Carlson

Wenn das so weitergeht, kauf ich mir ’ne Katze; Linette Carlson

Kurzfazit

Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten. Sie ist oftmals humorvoll, manchmal tiefgründig, hat mich hin und wieder etwas traurig gemacht und war gerade durch dieses Wechselbad an Gefühlen sehr kurzweilig.


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Steffi ist 36 Jahre als, Single und arbeitet als Controllerin in einem Pharmaunternehmen. Ursprünglich stammt sie aus Bad Bevensen in der Lüneburger Heide, lebt aber seit dem Studium in Köln.

Die Besuche in der Heimat sind ihr immer ein Greul, weil ihre Mutter ständig Neuigkeiten erwartet. Nur kann Steffi nie damit  aufwarten. Sie ist seit 11 Jahren im Unternehmen, bei der Beförderung wurde sie übergangen, mit Männern hat sie kein Glück und auch sonst ist ihr Leben sehr eingefahren – bis sie sich für die Fernsehshow „Fashionista – Mein neues Ich“ bewirbt, um sich umstylen zu lassen.


Meine Gedanken zum Buch

„Fashionista“ ist ähnlich aufgebaut wie das echte TV-Format „Shoppingqueen“. Das Buch hat einen sehr umfassenden Einblick darauf geboten, was hinter der Kamera passiert. Ich weiß zwar nicht, ob das der Realität des Formats nahe kommt, denn ich kenne nur das, was man im Fernsehen sieht, aber ich könnte es mir genau so vorstellen.

Steffis Mitkandidatinnen sind völlig unterschiedlich, jede von ihnen spiegelt einen bestimmten Typ ieder, so gibt es zum Beispiel den Modeltyp, eine Übergewichtige und auch eine Antiheldin darf nicht fehlen. Linette Carlson spielt hier bravourös mit Klischees, Vorurteilen und Schubladendenken und hat es doch geschafft, mich zu überraschen.

Steffi findet bei den Frauen schnell Anschluss und diese geben ihr eine neue Sichtweise auf ihr Leben, so dass sie sich nicht nur äußerlich verändert. Das hat mir gut gefallen, denn die Protagonistin ist dann an einen Punkt gekommen, an dem sie angefangen hat, sich selbst zu bewegen.

Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten. Sie ist oftmals humorvoll, manchmal tiefgründig, hat mich hin und wieder etwas traurig gemacht und war gerade durch dieses Wechselbad an Gefühlen sehr kurzweilig.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten
Wenn das so weitergeht, kauf ich mir ’ne Katze
von Linette Carlson
erschienen am 14. Mai 2018
neobooks


Challenges

-> Deutschland

Der InstaWalk zu Gast bei Droemer Knaur

Instawalk

Die Verlagsgruppe bietet alles von Belletristik über Unterhaltungsliteratur bis zu Sachbüchern. Zur Verlagsgruppe gehören außer Droemer und Knaur auch feelings (emotional ebooks) und seit 2010 die Selfpublishing-Plattform neobooks.

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Vor Ort trafen wir Patricia Keßler, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Droemer Knaur inkl. des Twitter-Accounts. Sie informierte uns über die Zusammenarbeit, die der Verlag mit Bloggern bietet. Sie betonte, wie wichtig Ihr die Zusammenarbeit ist, da die Blogger „ehrenamtlich arbeiten“. Patricia Keßler plauderte außerdem aus dem Nähkästchen und berichtete davon, dass Rezensionen ausgedruckt, geheftet und den Autoren zugestellt werden, damit diese sehen, dass ihre Bücher besprochen werden. Darüber hinaus beantwortete sie Fragen zu Neuerscheinungen, wie zum Beispiel dem neuen Fitzek. Und ganz wichtig, wir konnten uns endlich einmal setzen und unseren Füßen  ein wenig Ruhe gönnen – das Team versorgte uns außerdem mit Getränken und einem Zuckerschub. Vielen Dank dafür.

Der Besuch war sehr informativ und die Bücherwand war natürlich mehr als eindrucksvoll :)

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Ohne Hintern wär ich sexy von Sandra Hausser

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  • Zum Inhalt:

Diana erhält eine Einladung zu einem Klassentreffen, das sie im Prinzip auch gerne besuchen würde, wenn da nicht ihr dicker Hintern, auch Fettsteiß genannt, wäre. Mit verschiedenen Methoden – Diät, Wundermittel, Sport und Zaubertrank – versucht sie ihrem Problem her zu werden und wie Ihr Euch sicher vorstellen kann, geht da mehr schief, als dass es klappt.

Das ist aber nicht ihre einzige Baustelle, auch beruflich gibt es Probleme mit ihrem Chef, der sie rausschmeissen will, wie gut dass sie Freunde und Kollegen hat – die sie dummerweise noch weiter in die Bredouille bringen.

Als ob das nicht reicht, nistet sich ihre Mutter, mit der sie ein eher schlechtes Verhältnis hat, bei ihr ein und ein richtiger Traumtyp läuft ihr über den Weg …


  • Meine Meinung:

Der „Hintern“, wie das Buch zwischenzeitlich in Bloggerkreisen schon genannt wird, hat es mir vom ersten Augenblick an angetan. Mehr als einmal saß ich grinsend vor meinem Reader. Wahrscheinlich wird jede(r) nachvollziehen können, dass es Situationen im Leben gibt, die einen dazu bringen, dass man auf die schnelle ein paar Kilogramm verlieren möchte. Deswegen werden sich wohl auch die Meisten mit der Protagonistin identifizieren können und mehr oder weniger Verständnis dafür aufbringen, dass man auch mal einen ungewöhnlichen Weg geht, um das Ziel zu erreichen. Mir ging es auf jeden Fall so. Genau deswegen war mir Diana sofort sympathisch und ich habe regelrecht mit ihr gelitten bei jedem Fettnäpfchen, in das sie getreten ist.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und damit leicht zu lesen. Der Verlauf der Geschichte ist sicherlich vorhersehbar, aber das finde ich bei „leichter Kost“ nicht ungewöhnlich, wenn ich einen Frauenroman lese, will ich schliesslich auch ein Happy End haben.

Beim Amazon habe ich viele Stimmen gefunden, die nach einer Fortsetzung rufen. Ich persönlich habe kein Faible für Fortsetzungen, aber das soll auf keinen Fall heissen, dass ich nicht mehr von Sandra Hausser lesen möchte – gerne auch viel mehr :) Ich vergebe 5 von 5 Sternen für einen herrlichen Frauenroman bei dem es nicht in erster Linie um die Liebe, sondern um das eigene Wohlbefinden geht.

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Das ungewöhnliche Cover ist zu einem großen Teil in grün gehalten, weswegen ich mit Ohne Hintern wär ich sexy den Punkt „dunkelgrün“  der Regenbogenchalle erfülle.

Der Gewinner von Maloccio – der böse Blick

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Am 30. April hatte ich an dieser Stelle ein Autoreninterview mit Patrizia Zannini Holoch veröffentlicht und wer sich das Interview genau durchgelesen hat, hatte die Chance, ihr eBook Malocchio – der böse Blick zu gewinnen.

Und die Fruit Machine hat sich entschieden für

Malocch

Herzlichen Glückwunsch, Andrea – alle anderen bitte nicht traurig sein, die nächste Buchverlosung kommt bestimmt.

Malocchio – Der böse Blick von Patrizia Zannini-Holoch

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  • Malocchio – Der böse Blick
  • von Patrizia Zannini-Holoch
  • eBook: 1,99 Euro

Vor einiger Zeit habe ich „Rache schmeckt bitter“ von Patrizia Zannini-Holoch gelesen und hier rezensiert. Einige Zeit später hat mich die Autorin gefragt, ob ich Lust hätte, ihren Roman „Malocchio – Der böse Blick“ zu lesen. Ich gebe zu, sobald ich lese, dass ein Roman in der Vergangenheit spielt, werde ich skeptisch, denn Handlungen, die in der Vergangenheit spielen, gehören nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Büchern. Nachdem ich mich näher mit dem Buch beschäftigt und auf dem Buchblog gestöbert habe, habe ich aber sehr gerne ja gesagt.


Zum Inhalt:

Die junge Letizia hat gegen Ende des Krieges durch unglückliche Verstrickungen beide Elternteile verloren und lebt bei ihren Großeltern Maria und Benito in einem kleinen Küstendorf in Italien. Eines Tages begegnet sie dem Amerikaner Jack und verliebt sich in ihn. Letizia wird schwanger und obwohl der junge Soldat zurück in seine Heimat gerufen wird, möchte er zu ihr stehen. An dem Abend, als sie ihn ihren Großeltern vorstellen will, kommt er nicht zum vereinbarten Treffpunkt.

Das Mädchen beichtet der Großmutter die Schwangerschaft und diese belegt Jack mit einem Fluch. Was sie nicht weiss, Jacks Heimflug wurde vorgezogen und er hatte keine Chance mehr, mit seiner großen Liebe zu sprechen. Jack sieht seine Heimat nicht mehr, denn sein Flugzeug stürzt ab und er stirbt.

Maria wusste, dass sie ihre Gabe, Menschen durch Worte zu heilen, auch gegen die Menschen einsetzen kann, doch ihre Schwiegermutter hatte sie oft genug gewarnt, es nie zu tun. Marias schlechtes Gewissen meldet sich zu spät. Mit ihrem Fluch hat sie nicht nur Jack in den Tod geschickt, sondern seiner ganzen Familie Unglück beschert und da ihr eigener Urenkel Jacks Sohn ist, bleibt auch ihre Familie nicht verschont.


Meine Meinung:

Maloccio, der böse Blick ist ein Aberglaube und wie der Titel des Buches schon sagt, spielt ein Fluch, den Maria ausgesprochen hat, eine grosse Rolle in dieser Geschichte.

Die Handlung des Buches zieht sich über mehr als zwanzig Jahre hinweg Patrizia Zannini-Holoch zeigt dem Leser abwechselend, was in den USA und Italien innerhalb der Familien passiert. Dabei werden auch die Lebensumstände von Jacks Familie näher beleuchtet, denn ob die Familienmitglieder wollen oder nicht, sie müssen sich der politischen Karriere des Vaters unterordnen und da die meisten von ihnen eigene Ziele haben und hatten, fällt es ihnen schwer.

Letizia hatte Jack einen Brief geschrieben, der in den Händen seines Vaters und dann im Feuer gelandet ist, weil nie an die Öffentlichkeit kommen darf, dass der Sohn des zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten (sein grosser Traum) einen Bastard, ein uneheliches Kind, in Italien hat.

Doch trotzdem kommt es zu einem gelegentlichen Briefwechsel zwischen Italien und den USA. Auf diese Weise sind die beiden Familien über viele Jahre wenigstens ansatzweise miteinander verbunden und so erfährt Maria auch, welches Unheil sie über Jacks Familie gebracht hat.

Die Autorin bringt nach und nach weitere Protagonisten ins Spiel, jeder für sich ein starker Charakter mit einer eigenen Geschichte und jede Geschichte wird weiter erzählt und endet – vor allem in Jacks Familie – sehr oft mit dem Tod dieser Person. Gegen Ende sterben die Protagonisten für meinen Geschmack etwas zu schnell. Auch wenn das Buch damit etwas an Umfang gewinnen würde, hätte ich mir gewünscht, dass Patrizia Zannini-Holoch die Geschichte mit der gleichen Ausführlichkeit zu Ende bringt, wie sie sie begonnen hat.


Mein Fazit:

Malocchio ist ein Buch, das ich ohne die Mail der Autorin nicht gelesen hätte, weil es nicht meinen Lieblingsgenres entspricht. Allerdings hat mich die Handlung von Anfang an fasziniert. Es ist eines der Bücher, bei dem man denkt „nur noch ein Kapitel“ und irgendwann ist es mitten in der Nacht ;) . Malocchio gehört zu den Büchern, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Ich hoffe sehr, dass wir noch mehr von Patrizia Zannini-Holoch zu lesen bekommen.