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Ein Weihnachtswunder zum Verlieben von Ali Harris

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  • Ein Weihnachtswunder zum Verlieben
  • von Ali Harris

  • Zum Inhalt:
Evie arbeitet beim Kaufhaus Hardys in London im Warenlager. Sie ist so unscheinbar, dass die meisten ihrer Kollegen nicht einmal ihren richtigen Namen kennen, sondern sie als Sarah ansprechen, dem Namen ihrer Vorgängerin.Das Traditionskaufhaus steht vor dem Aus, weil schon vor Jahren ein Stillstand eingekehrt ist. Deswegen soll es an einen amerikanischen Investor verkauft werden. Evie möchte alles daran setzen, dass das nicht passiert, doch sie hat nur 26 Tage Zeit dafür.

Auch in ihrem Privatleben geht es sehr turbulent zu. Die vergangenen Monate hatte Evie damit verbracht, ihrer alten Liebe nachzutrauern, doch nun lernt sie einen Mann kennen, den sie äussert anziehend findet. Allerdings hat der Gute sie mit einer Kollegin verwechselt und Evie hat versäumt, das Missverständnis aufzuklären. Da sind weitere Turbulenzen schon vorhersehbar…


  • Meine Meinung:
Die Protagonistin Evie ist ganz zauberhaft. Sie glaubt noch an die wahre Liebe und an die Wirkung von Romantik. Dass sie immer ein wenig im Schatten ihrer älteren Schwester stand und ihre Eltern nie wirklich zufrieden stellen konnte, belastet sie zwar, trotzdem lebt sie ihr Leben nach ihrem eigenen Sinn. Auch die Menschen, die zu ihren Freunden werden, habe ich alle in mein Herz geschlossen, sie sind warmherzig und einfach liebenswert.
Die Kapitel erinnern ein bisschen an die Türchen von Adventskalendern, denn jedes Kapitel wird überschrieben mit der Anzahl der verkaufsoffenen Tage bis Weihnachten.
Die Geschichte hat mich von Anfang an verzaubert, der Schreibstil der Autorin konnte mich sofort fesseln und ich hätte nicht gedacht, dass ich in der stressigen Vorweihnachtszeit ein Buch so schwer aus den Händen legen könnte. Das Buch ist perfekt für die Vorweihnachtszeit, wie ein kleines Weihnachtsmärchen und natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen und beende mit diesem bunten Cover die Regenbogen-Challenge.
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Auswertung der Regenbogen-Challenge von Kastanie

Kastanie

Auf Kastanies Leseecke lief 2013 die Regenbogenchallenge:

Lies jeweils ein Buch zur entsprechenden Farbe – entweder das Cover hat überwiegend diese Farbe oder die Farbe kommt im Titel des Buches vor. Die Reihenfolge ist dabei egal, es soll aber pro Monat eine Farbe erledigt werden.

1) WeißRosengift von Susanne Mischke (April 2013)
2) GelbJesus liebt mich von David Safier (August 2013)
3) Orange Vertraute Gefahr von Michelle Raven (Juni 2013)
4) Rot Mein böses Herz von Wulf Dorn (März 2013)
5) Rosa/Pink Glückskeks von Anne Hertz (Mai 2013)
6) Lila Hassblüte von Agnes Kottmann (Oktober 2013)
7) Hellgrün Smaragdgrün von Kerstin Gier (November 2013)
8) Dunkelgrün Ohne Hintern wär ich sexy von Sandra Hausser (September 2013)
9) Hellblau Linna singt von Bettina Belitz (Januar 2013)
10) Dunkelblau Das Erbe von Tanston Hall von Anja Marschall (Juli 2013)
11) Bunt (richtig bunt!!!) Ein Weihnachtswunder zum Verlieben von Ali Harris (Dezember 2013)
12) Schwarz Im Schatten des Mondlichts – Band 1 (Februar 2013)

Laufzeit vom 01.01.2013 – 31.12.2013

Das Dezemberbuch muss ich noch rezensieren, aber ansonsten darf ich diese Challenge als erledigt betrachten :)

Edelsteintrilogie von Kerstin Gier

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Die Edelsteintrilogie ist irgendwie an mir vorbei gegangen, bis ich ein Making of von Rubinrot im Fernsehen gesehen und mir den Film im Kino angeschaut habe. Direkt danach habe ich mir Saphirblau und Smaragdgrün als Hörbuch gekauft und im November das zweite Mal angehört, einfach, weil ich eine bezaubernde Geschichte gebraucht habe :)

Den Inhalt kopiere ich direkt aus meiner Kinoreview:

Die 16jährige Gwendolyn ist das schwarze Schaf der Familie, sie hält sich weder an eine Kleiderordnung, noch kann sie sich mit ihrer feinen Verwandtschaft identifizieren – ganz anders ihre Cousine Charlotte, die ihr Leben lang darauf vorbereitet wurde, ab ihrem 16 Lebensjahr durch die Zeit zu reisen und für die Loge des Grafen von St. Germain Aufträge zu erledigen. Dumm nur, dass nicht Charlotte diejenige ist, die das Gen in sich trägt, sondern Gwendolyn. Gwenny, die weder Sprachen, noch Selbstverteidigung oder Geschichte studiert hat, um sich auf diese Aufgabe vorzubereiten, wird nun ins kalte Wasser geworfen. Zur Seite gestellt wird ihr Gideon de Villiers, Charlottes gutaussehender Freund, der die tolpatische Gwenny am liebsten loswerden würde. Ihre Aufgabe wird es sein, das Blut aller zwölf Zeitreisenden in die Zeitmaschine einzuspeisen, damit sich der Blutkreis der zwölf schliesst. Da die meisten Zeitreisenden bereits verstorben sind, müssen Gwenny und Gideon sie in der Vergangenheit aufsuchen. Doch Gwendolyn ist nicht bereit, einfach zu tun, was man ihr sagt, sie hinterfragt alles und bezweifelt das Gute am Auftrag der Loge…

Von Rubinrot über Saphirblau bis zu Smaragdgrün lernen Gideon und Gwen sich schätzen und lieben. Allerdings werden ihre Gefühle immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Der Untertitel lautet LIEBE GEHT DURCH ALLE ZEITEN und das ist hier sprichwörtlich gemeint.

Meine Meinung zu Rubinrot gilt auch für die beiden Folgebände: phantastisch, romantisch, rührend und stellenweise auch sehr humorvoll. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und die beiden Hörbücher habe ich beim ersten Mal sofort durchgehört, nun, beim zweiten Mal, höre ich Dinge heraus, die mir beim ersten Mal gar nicht aufgefallen sind und geniesse die Geschichte sehr.


Die Rezension erfolgt mit leichter Verspätung, aber Smaragdgrün ist natürlich geradezu prädestiniert, um die Farbe HELLGRÜN bei der Regenbogenchallenge zu erfüllen :)

Hassblüte von Agnes Kottmann

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  • Zum Inhalt:

Robin meldet sich bei der Telefonseelsorge, er plant einen Amoklauf, doch kurz darauf stürzt er vom Balkon und ist tot. Michelle, zu der er Kontakt gesucht hat, wird klar, dass ihr Verhalten und auch das ihrer Freunde Robin mit zu dem gemacht haben, was er vor seinem Tod war, ein einsamer Junge. Sie glaubt nicht an einen Unfall und nach und nach scheint es, als ob sie recht haben könnte.


  • Meine Meinung:

Robin plante einen Amoklauf, schnell wird klar, dass es in diesem Buch um Mobbing geht und im Laufe des Buches wird klar, was wer Robin angetan hat und wieso ihn das zu seinem Plan getrieben hat.

Es handelt sich um einen Arena-Thriller, von denen ich zwischenzeitlich einige gelesen habe und die mir auch im Großen und Ganzen gefallen habe. Alle beschäftigen sich mit einem Thema, mit dem man sich als Jugendlicher, aber auch aus Sicht eines Erwachsenen identifizieren kann.

Leider ist dies nicht der beste Arena-Thriller, den ich kenne. Die ersten 100 Seiten fand ich sehr mühsam zu lesen, es kam keine richtige Spannung auf, die mich angetrieben hätte, die Seiten „zu fressen“. Nach einem zweiten Unfall nimmt die Handlung dann etwas Fahrt auf, allerdings empfand ich das Ende als sehr unrealisitisch.

Dem kann ich zwei positive Aspekte entgegen setzen, zum einen hat die Autorin es geschafft, dass ich immer wieder andere Personen verdächtigt habe, Schuld an den beiden Unfällen zu sein, darüber hinaus regt die Geschichte stellenweise zum Nachdenken an. Leider kommen die Passagen, in denen die Protagonistin ihren künftigen Umgang mit ihren Mitmenschen überdenkt, zu kurz.

Ohne Hintern wär ich sexy von Sandra Hausser

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  • Zum Inhalt:

Diana erhält eine Einladung zu einem Klassentreffen, das sie im Prinzip auch gerne besuchen würde, wenn da nicht ihr dicker Hintern, auch Fettsteiß genannt, wäre. Mit verschiedenen Methoden – Diät, Wundermittel, Sport und Zaubertrank – versucht sie ihrem Problem her zu werden und wie Ihr Euch sicher vorstellen kann, geht da mehr schief, als dass es klappt.

Das ist aber nicht ihre einzige Baustelle, auch beruflich gibt es Probleme mit ihrem Chef, der sie rausschmeissen will, wie gut dass sie Freunde und Kollegen hat – die sie dummerweise noch weiter in die Bredouille bringen.

Als ob das nicht reicht, nistet sich ihre Mutter, mit der sie ein eher schlechtes Verhältnis hat, bei ihr ein und ein richtiger Traumtyp läuft ihr über den Weg …


  • Meine Meinung:

Der „Hintern“, wie das Buch zwischenzeitlich in Bloggerkreisen schon genannt wird, hat es mir vom ersten Augenblick an angetan. Mehr als einmal saß ich grinsend vor meinem Reader. Wahrscheinlich wird jede(r) nachvollziehen können, dass es Situationen im Leben gibt, die einen dazu bringen, dass man auf die schnelle ein paar Kilogramm verlieren möchte. Deswegen werden sich wohl auch die Meisten mit der Protagonistin identifizieren können und mehr oder weniger Verständnis dafür aufbringen, dass man auch mal einen ungewöhnlichen Weg geht, um das Ziel zu erreichen. Mir ging es auf jeden Fall so. Genau deswegen war mir Diana sofort sympathisch und ich habe regelrecht mit ihr gelitten bei jedem Fettnäpfchen, in das sie getreten ist.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und damit leicht zu lesen. Der Verlauf der Geschichte ist sicherlich vorhersehbar, aber das finde ich bei „leichter Kost“ nicht ungewöhnlich, wenn ich einen Frauenroman lese, will ich schliesslich auch ein Happy End haben.

Beim Amazon habe ich viele Stimmen gefunden, die nach einer Fortsetzung rufen. Ich persönlich habe kein Faible für Fortsetzungen, aber das soll auf keinen Fall heissen, dass ich nicht mehr von Sandra Hausser lesen möchte – gerne auch viel mehr :) Ich vergebe 5 von 5 Sternen für einen herrlichen Frauenroman bei dem es nicht in erster Linie um die Liebe, sondern um das eigene Wohlbefinden geht.

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Das ungewöhnliche Cover ist zu einem großen Teil in grün gehalten, weswegen ich mit Ohne Hintern wär ich sexy den Punkt „dunkelgrün“  der Regenbogenchalle erfülle.

Jesus liebt mich von David Safier

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Zum Inhalt:

Maries Leben verläuft gerade etwas unruhig, sie lässt ihren Bräutigam vor dem Traualtar stehen, ihr Vater hat über eine Onlinebörse eine Weißrussin kennengelernt, die noch jünger ist als Marie selbst und ausserdem ein Kind hat, der Pfarrer liebt ihre Mutter und der Tumor ihrer Schwester und besten Freundin Kata kehrt zurück.

Und genau jetzt lernt sie den Zimmermann Joshua, besser bekannt als Jesus kennen, und verliebt sich in ihn. Nicht nur, dass sie einige Zeit braucht, um zu verstehen, dass Joshua wirklich Jesus ist, nein, es steht auch das Jüngste Gericht bevor und Jesus und Marie haben alle Hände voll zu tun, dumm nur, dass Marie eigentlich gar nicht gläubig ist und daher auch mit der Bibel und dem Jüngsten Gericht nicht viel anzufangen weiss…


Nach „Mieses Karma“ und „Plötzlich Shakespear“ ist das mein drittes Buch von David Safier. Wie immer, ist die Handlung genau so unterhaltsam wie absurd und ich musste mehr als einmal laut lachen.

Aber wie schon in „Mieses Karma“, hat auch dieses Buch einiges zu bieten, worüber man auch hinterher noch nachdenken kann. Besonders fasziniert hat mich die Passage, in der Jesus einen Obdachlosen an seinen Tisch einlädt, um mit ihm „das Brot zu brechen“. Das ist für Marie in diesem Moment vermutlich genau so ungewohnt und seltsam, wie für mich als Leser, aber nachdem der Obdachlose erzählt, wie er „abgerutscht“ ist, stellt man fest, dass sich immer ein zweiter Blick lohnt. „Jesus liebt mich“ bietet alles, was man an Gefühlswelten durchleben kann.

Ungewöhnlich sind die Cartoons, die David Safier in sein Buch einfliessen lässt, das sieht man in letzter Zeit zwar öfter, aber hier bindet der Autor die Cartoons mit in die Geschichte ein, weil Kata Cartoonistin ist und eine Reihe namens „Sisters“ zeichnet.

Kastanie

5 von 5 Sternen für ein weiteres tolles Buch von David Safier und ein Haken hinter „gelb“ bei der Regenbogen-Challenge.

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