Schlagwort-Archive: Sandra&Sandra suchen

Ich packe meinen Koffer fürs Bloggertreffen

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… allerdings erst einmal nur virtuell. Denn im Rahmen von Sandra&Sandra suchen, packt jeder teilnehmende Blogger einen weiteren Gegenstand in den Koffer. Die genauen Bedingungen könnt Ihr bei Sunny nachlesen, wenn Ihr teil nehmt, beachtet bitte, dass ihr den Folgebloggern erlaubt, Euer eigenes Bild bei sich abzuspeichern, hochzuladen und zu verwenden.

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Sunny hat ihr Mops-Shirt in den Koffer gelegt.

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Sabo kann auch ihre personalisierten Sockenbox nicht verzichten.

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Glubschi wurde von Moppeline eingepackt.

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Ramona denkt praktisch und nimmt Pflaster mit.

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Peggys Struppi leistet Glubschi Gesellschaft auf der Weiterreise.

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Claudia geht nicht ohne Buch aus dem Haus.

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Ich verreise grundsätzlich nur noch mit Tablet, seit ich es mein eigen nennen darf ;)

Wem Falschheit noch fremd ist, dessen Wahrheit ist unverblümt

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Aber auf wen trifft das zu? Wem ist Falschheit in der heutigen Zeit noch fremd? Doch eigentlich nur unseren Kindern. Und sie sind es auch, die die Wahrheit oft unverblümt heraus posaunen.

Im Rahmen eines Zeitungsprojektes war eine Reporterin unserer Tageszeitung in unserem Kindergarten zu Besuch und unsere Tochter wurde über ihre Hobbies interviewt. Wir wussten nicht, was sie erzählt hat und waren ganz gespannt. Am Erscheinungstag durften wir lesen, dass unsere Maus gerne Fußball spielt, dass sich der Trainer aber den Arm gebrochen hat und deswegen im Moment nicht trainiert wird. Interessanterweise hatte sie die Fußballschuhe aber bereits ein Jahr zuvor an den Nagel gehängt und der Trainer mit dem gebrochenen Arm war der Trainer ihres besten Freundes. Als ob das noch nicht genug war ;) hab ich sie natürlich gefragt, warum sie denn die Frau von der Zeitung angeschwindelt hätte. Da sind ihr die Tränen in die Augen geschossen und sie meinte: Mama, ich wusste doch nicht, dass die sich das alles auf schreibt :D

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In Kindergarten wurde für jedes Kind ein eigenes Portfolio geführt, in dem neben vielen Fotos, Bastelarbeiten und Liedern beispielsweise auch Aussagen der Kinder eingetragen werden, die unter die Bezeichnung “Kindermund” fallen.

So hat unsere Kleine eines Morgens meine neuen Ohrringe gemopst und im Kindergarten getragen. Als die Erzieherin fragte, ob sie neue Ohrringe hat, sagte sie “Die hat die Mama geklaut” – gemeint hat sie natürlich, dass sie sie der Mama geklaut hat.

Gelacht haben wir auch, als sie gefragt wurde, ob sie an diesem betreffenden Tag auch ins Schwimmbad geht und sie behauptete, nein, sie müsse immer im Waschbecken baden – gemeint war hier das Planschbecken.

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Eine Frage, die meine Kinder immer wieder gerne stellen ist: Weisst Du, was Frau Holle im Sommer macht?

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Und die Antwort darauf können sie sogar schwarz auf weiss – oder vielmehr weiss auf blau – geben:

Tirol (4)

Kindersprüche sind etwas, über das Ihr auch schon Schmunzeln konntet? Dann schaut unbedingt bei Sandra&Sandra suchen vorbei und berichtet von Euren Erlebnissen zum Thema “Kindermund”.

Sommerferien ist Urlaubszeit

Ellmau

Es sind Sommerferien und die dauern bekanntlich sechs Wochen. Glücklicherweise ist unser Hort geöffnet, so dass die Kids auch dann versorgt sind, wenn ich keine Urlaub habe.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir als Kinder die meiste Zeit der Ferien im Schwimmbad verbracht haben. Als ich ungefähr 10 Jahre alt war, bin ich das erste Mal mit der KJG in ein Sommerlager gefahren, später war ich dann selber im Leiterteam und habe anderer Kinder begleitet. Am Ende meiner Ausbildung habe ich erstmals Geld für eine Flugreise gespart und bin mit einer Freundin auf die Kanaren und Zypern geflogen. Mit meinem Ex war ich in den folgenden Jahren in Afrika, Ägypten, Kapverden und Gambia. Und nun, nun sind wir schon das 9. Mal am Wilden Kaiser in Tirol, weil es hier nicht nur schön ist, sondern auch viel für Familien gemacht wird.

Die KJG-Lager waren immer etwas Besonderes, weil wir jeden Tag etwas unternommen haben. Ähnlich funktioniert das heute mit dem Hort, viele Ausflüge, nur eben, dass die Kids zuhause schlafen. Außer in der vergangenen Woche, da waren drei Tage Zeltfreizeit angesagt. Beide hatten noch nie gezeltet und vor allem waren noch nie beide zusammen über Nacht weg. Das war für mich seltsam. Aber den beiden hat es gut gefallen und nun denken sie darüber nach, im kommenden Jahr eine ganze Woche auf Zeltfreizeit zu gehen… mit der KJG … und damit schließt sich der Kreis…

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Zum Thema Sommerlager hat auch Mella kürzlich schon das eine oder andere geschrieben und wenn Ihr auch mal in Erinnerungen schwelgen und erzählen wollt, wie Ihr Eure Ferien verbracht habt, dann schaut einfach bei Sandra vorbei und macht mit bei Sandra und Sandra suchen…

Die spielen “unser” Lied

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Das ist ein Satz, den sicher viele Pärchen kennen. Aber es gibt ja auch noch die anderen Lieder, mit denen man so viele Erinnerungen verbindet:

Wenn ich “Jump” von Van Halen höre, fühle ich mich automatisch 20 Jahre zurück versetzt und denke an die schöne Zeit, die meine beste Schulfreundin und ich in der Eishalle verbracht haben. Wochenende für Wochenende sind wir mit dem Eisdisco-Bus 45 Minuten unterwegs gewesen, um uns nach der Eisdisco von unseren Eltern wieder abholen zu lassen. Wir haben damals viele nette Leute kennen gelernt, denn wie es so ist, waren meist die gleichen Leute da und ich erinnere mich gerne daran zurück. “Jump” war eines der Lieder, das Samstag für Samstag gelaufen ist, genau wie “Thunderstruck” von AC/DC und vielen anderen mehr.


Ich war 16, als ich meine Ausbildung begann und die Ältesten in unserem Lehrjahr waren 22. Es war für mich nicht einfach, mit ihnen mitzuhalten oder mich gar durchzusetzen und stellenweise habe ich sogar daran gedacht, meine Ausbildung abzubrechen. Aber dank IHM habe ich durchgehalten und er hat mich über 10 Jahre als guter Freund durch alle Höhen und Tiefen begleitet.

Und auch wenn wir uns heute nur noch selten sehen, verbinde ich die Lieder von Roxette mit ihm, weil die CD immer lief, wenn wir in seinem Auto unterwegs waren.


Ebenfalls in der Ausbildung habe ich eine Freundin fürs Leben gefunden. Sie hat mit zwei weiteren Leuten aus ihrem Ausbildungbetrieb die gleiche Berufsschulklasse besucht, die auch ich und zwei weitere Azubis aus meinem Ausbildungsbetrieb besucht haben. Mit der Zeit haben wir sechs eine Clique gebildet, wobei sie und ich eigentlich den wenigsten Kontakt miteinander hatten.

Nach dem Ende unserer Ausbildung hat sich das kurioserweise so schlagartig geändert, dass wir sogar zwei Mal zusammen in den Urlaub geflogen sind.  Im Urlaub hatten wir Musik dabei, haben uns abends im Bett einen Kopfhörer geteilt und auch gerne mitgesungen :D Eines dieser Lieder war “Bed of Roses” von Jon Bon Jovi und immer, wenn ich dieses Lied heute höre, sehe ich vor meinem inneren Auge unser Hotelzimmer vor mir ;)

Mit ihr verbinde ich ausserdem die Lieder von “Pur”, weil ich jahrelang mit ihr zusammen jedes Konzert das in erreichbarem Umkreis stattgefunden hat, besucht habe. Mit “Ein graues Haar” von Pur verbinde ich ausserdem meinen 30. Geburtstag.


Mir fällt auf, dass alle Erinnerungen etwa aus der selben Zeit stammen, nämlich Anfang der 1990er Jahre. Ich muss zugeben, dass mich danach nur wenige Lieder über viele Jahre begleitet haben, was eigentlich sehr schade ist.

Sandra&Sandra haben mich mit ihrer Suche nach Liedern, mit denen ich Erinnerungen verbinde, wieder einmal in Selbigen schwelgen lassen, vielen Dank dafür.

Abschließend möchte ich aber noch eine Anregung der beiden aufnehmen, denn sie hatten gefragt, ob ich evtl. die Geburt eines Kindes mit einem Lied verbinde. Nein, das tue ich nicht. Aber ich werde die Geburt meiner großen Tochter mein Leben lang mit einem Politiker verbinden, denn am Tag ihrer Geburt wurde er in ein Amt gewählt und diese Nachricht kam im Halbstundentakt in den Radionews, während ich sieben Stunden im Kreissaal lag und ich kannte den Wortlaut so gut wie auswendig :D

Ich habe eine Macke …

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Sandra & Sandra suchen Ticks und Macken:

Als ich meinen Mann ein paar Wochen kannte, hat er mich beim Frühstück gefragt, ob ich “DAS” immer hätte. Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung was er meinte und habe ihn auch mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck angesehen. Da erklärte er mir, dass ihm auffällt, dass ich immer beim Frühstücken ein Biss vom Brötchen nehmen und danach Zeigefinger und Daumen aneinander reibe, als ob ich Krümel abstreifen wolle.

Da dieses Gespräch nun mehr als 10 Jahre her ist und ich den Tick bis heute nicht abgelegt habe, liegt der Verdacht nahe, dass ich diese Macke auch schon davor an mir hatte, ohne, dass je irgend jemand etwas dazu gesagt hat.

Natürlich könnte ich noch mehr meiner Eigenheiten aufzählen, aber das ist das Einzige, was ich noch bei niemandem anders gesehen oder von keinem anderen gehört habe, deshalb belasse ich es dabei :D

Dabei sein ist alles

Im Rahmen meiner Mutter-Kind-Kur im vergangenen Jahr hatte ich ja das Walken für mich entdeckt und war bis in den Herbst hinein auch jede Woche mehrfach mit meinen Stöcken unterwegs. Dann aber wurde es abends früher dunkel und alleine im dunkeln im Wald laufen zu gehen, ist nicht mein Ding.

Vor einigen Wochen kam nun eine Einladung zum Firmenlauf in Kaiserslautern. Unter dem Motto Gemeinsam laufen und feiern sind auch ich und meine Kollegen eingeladen, mitzulaufen. Bisher hatte ich keine Ambitionen dazu, aber da ich mittlerweile wieder regelmässig walke, dachte ich, ich suche eine Kollegin, die bereit ist, mit mir zu laufen, nicht gehen, aber eben auch nicht so, dass wir im Ziel zusammen brechen.

Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, ein Intervalltraining zu starten, um wenigstens einen Teil der Strecke laufend – im Sinne von joggend – absolvieren zu können.

Für Einsteiger oder Wiedereinsteiger gibt es mehrere gute Tipps. Ein Freund, der im vergangenen Jahr mit mir walken war, hat einen davon ausprobiert und für gut befunden, weswegen ich nun mit genau diesem Training begonnen habe. Ziel soll es sein, 30 Minuten am Stück joggen zu können. Das ganze Training ist auf 12 Wochen aufgebaut. Diese Zeit habe ich nicht mehr, was aber auch nicht schlimm ist, da ich nicht geplant hatte, die ganze Strecke zu joggen.

Meine erste Woche sieht so aus, dass ich mindestens drei bis vier Mal in der Woche so laufen soll:

3 Minuten Laufen
2 Min. Gehen

1 Min. Laufen
2 Min. Gehen

1 Min. Laufen
2 Min. Gehen

1 Min. Laufen
2 Min. Gehen

1 Min. Laufen
2 Min. Gehen

1 Min. Laufen
2 Min. Gehen

Das klingt recht locker, für jemanden, der so ungeübt ist, wie ich, bedeuten aber drei Minuten Laufen schon, zu keuchen, als ob man gleich ans Beatmungsgerät angeschlossen werden müsste ;) Das Programm bin ich heute zum zweiten Mal gelaufen und merke schon, dass die Erholungsphasen beim Gehen immer kürzer werden. Wenn ich die 20 Minuten hinter mich gebracht habe, walke ich nochmals 20 Minuten und gehe dann wieder nach Hause.

Gerade nach einem anstrengenden Arbeitstag kann ich durch das Laufen abschalten und “runterkommen”. Nebenbei höre ich auch noch meine Hörbücher, so dass der Stapel der ungehörten Hörbücher auch kleiner wird ;) Trotzdem muss ich zugegeben, wenn jemand vor einem Jahr behauptet hätte, ich könnte Spass an regelmässigem Laufen haben, hätte ich keinen Cent darauf gesetzt… allerdings hatte ich auch nicht damit gerechnet, dass ich mich mit Ende 30 nochmals auf Skier stelle und auch das habe ich in den letzten Monaten mehrfach getan :)

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Dies ist mein Beitrag für die Frage von Sandra & Sandra, die wissen wollten, ob Sport Mord oder Vergnügen ist. Die beiden möchten ausserdem wissen, ob es einen Sport gibt, auf den ich richtig Lust hätte, falls Geld keine Rolle spielen würde, aber spontan fällt mir da nichts ein. Was allerdings gar nicht in Frage käme sind Sportarten wie Klettern oder Gleitschirmfliegen, alles, was sich nicht auf dem Boden abspielt ;)