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Zurück in die Vergangenheit

Schild

Auf Teilzeitreisender.de ist kürzlich der 600. Artikel online gegangen und ich folge dem Blog fast von Beginn an, 2013 durfte ich sogar einen Gastbeitrag veröffentlichen.

Aus Anlass des Jubiläums läuft noch bis zum 14. April 2016 eine Bloggeraktion:

Nehmt mich mit auf eure Zeitreise!

Ich möchte eure Geschichten hören. Erzählt mir von einer besonderen Reiseerlebnissen,  die euch deshalb in Erinnerung bleiben, weil sie eine Premiere darstellt. Wie war es, das erste mal mit Kindern unterwegs zu sein? Und was habt ihr gefühlt, als ihr das erste Mal ein völlig exotisches Gericht probiert habt? Eure erste Nacht im Hostel oder der erste Roadtrip – war es spannend? Habt ihr schon mal was aus dem Urlaub gekocht und es ist total schiefgelaufen? Ich will es wissen! Diese Blogparade ist etwas besonderes. Ich brauche keine tollen Tipps – sondern Gefühle! Lasst mich weinen, lasst mich lachen, lasst mich Gänsehaut bekommen! Ich freue mich!

Ski

Meinen ersten Urlaub, an den ich mich erinnern kann, habe ich mit meinen Eltern in Sedrun verbracht. Sedrun liegt im Kanton Graubünden in der Region, in der die Deutschschweiz in die italienische Schweiz übergeht. In Andermatt haben wir das Auto auf den Zug verladen, da der Oberalppass im Winter geschlossen ist. In Sedrun angekommen, fuhr mein Vater auf den Parkplatz des Fremdenverkehrsamtes und was dann passierte, weiß ich noch bis heute. Da stand ein Auto im Weg und auf einmal stieg der Fahrer aus, rannte an unser Auto, riss die Fahrertür auf und zog meinen Vater aus dem Auto. Mein kleiner Bruder und ich hatten furchtbar Angst, die allerdings unbegründet war, denn wie sich herausgestellt hat, handelte es sich bei dem Mann um einen Schulkameraden meines Vaters, der seit vielen Jahren im Tessin lebt, rund 300 km von seinem Heimatort entfernt. Er und seine Familie haben ihre Skiurlaub zur gleichen Zeit in Sedrun verbracht wie wir.

Ab Mitte der 1980er Jahre bin ich dann Jahr für Jahr mit der KJG ins Sommerlager gefahren, das waren meine ersten Reisen ohne Eltern. Zuerst war ich als Teilnehmer dabei, später habe ich selbst zum Leitungsteam gehört. Das war immer eine tolle Zeit. Deswegen habe ich mich auch gefreut, als meine Kinder damit einverstanden waren, selbst mit der KJG wegzufahren. Beim ersten Mal waren sie nur rund eine Autostunde von zuhause weg im Saarland und wir haben sie noch selbst hingebracht und abgeholt. Im zweiten Jahr sind sie mit dem Bus ins Allgäu gefahren und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass der Bus losgefahren ist und einige Eltern einen Countdown angestimmt haben, in den die meisten eingefallen sind und der dann in einem kleinen Jubel endete, als der Bus außer Sichtweite war – wer nun an Rabeneltern denkt, dem sei gesagt, der Jubel auf Elternseiten war genau so groß, als der Bus zurück gekommen ist ;)

Ende der 1980er Jahre war ich das erste Mal richtig weit weg von zuhause. Das war eine einwöchige Klassenfahrt, die uns rund 800 km in den Süden an die Côte d’Azur geführt hat. In der Partnerstadt der Stadt, in der sich mein Gymnasium befand, wohnten wir in einem Landschulheim und nahmen zum Teil am Unterricht einer Partnerschule teil, den Großteil der Zeit verbrachten wir aber damit, Land und Leute kennen zu lernen. Das war gleichzeitig auch das erste Mal, dass ich das Meer gesehen habe.

Konkret kann ich mich noch an drei Dinge erinnern. Wir sind bis zur Boje heraus geschwommen und ich habe den Rückweg kaum geschafft, weil mir die Kraft gefehlt hat (seither habe ich Respekt vor offenen Gewässern), wir wurden Opfer einer Pfeffersprayattacke auf einem Volksfest (auch mit 15 gibt es Momente, in denen man am liebsten nach seiner Mama rufen würde) und der Anblick des Yachthafens (und der war wirklich gigantisch).

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Kurz nach dem Ende meiner Ausbildung unternahm ich zusammen mit einer Freundin, die ich der Berufsschule kennengelernt habe, die erste Flugreise, unser Ziel war Lanzarote. Es folgten Zypern, Ägypten, die Kapverdischen Inseln und Gambia. Auch da hatte ich einige einschneidende Erlebnisse.

2001 habe ich – sportlich wie ich bin – *hüstel* den Bodensee auf dem Fahrrad umrundet. Allerdings war es keine echte Rundfahrt, von einer Ferienwohnung aus sind wir jeden Tag, mal mit dem Rad, mal mit der Fähre gestartet und haben neue Etappen zurück gelegt.

Tirol (2)

Ein Jahr später habe ich die Berge für mich entdeckt. Ich hatte einen Reisegutschein gewonnen mit dem wir uns in einem exklusiven Hotel im Kleinwalsertal eingenistet haben, von wo aus wir dann zu verschiedenen Tagestouren gestartet sind. Wieder ein Jahr später, ich war mit Kind 1 hochschwanger, bin ich mit meinen Eltern an den Wilden Kaiser nach Tirol gefahren und seither weiß ich auch, warum es Menschen gibt, die es Jahr für Jahr an den gleichen Ort zieht. Die ganze Region ist extrem familienfreundlich, so dass wir insgesamt zehn Mal am Wilden Kaiser geurlaubt haben. Und wenn irgendwann einmal jemand fragt, was die ersten Urlaubserinnerungen meiner Kinder sind, spielen diese mit Sicherheit am Wilden Kaiser.

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2015 gab es dann eine weitere Premiere: mein erster Urlaub ohne Kinder, das erste Mal, dass ich alleine ins Ausland geflogen bin und gleichzeitig mein erstes Mal Skandinavien. Die Tage in Schweden verliefen sehr unspektakulär, denn sie dienten einzig und alleine dazu, dass ich in den Weiten von Västergötland zur Ruhe kommen konnte.

Wenn ihr nun noch lesen möchtet, warum ich bei einem Skirennen nur fünf Meter weit gekommen bin, dann klickt schnell auf den Artikel Heiß, heiß, Baby. Im gleichen Artikel habe ich übrigens auch erzählt, wie ich Ende der 1990er Jahre bei einer Skiabfahrt aus der Kurve getragen wurde und in einem Bachbett gelandet bin, wegen eine überhitzen Motors mitten in der Nacht an einer Bretterbude mit Cola-Automat im Nirgendwo zwischen Kairo und Hurghada gestandet bin und auch wie ich in Gambia durch einen “reißenden Strom” getragen wurde.

Zurück in die Vergangenheit – Die Bloggeraktion #TZR600

 

Erst kommt der Sonnenkäferpapa…

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… heisst ein Lied von Detlef Jöckers, das meine Mädels früher mit Hingabe gesungen haben. Und wenn der Sonnenkäferpapa und die Sonnenkäfermama und die Sonnenkäferkinderlein da sind, dann ist hoffentlich Frühling eingekehrt.

Meine Beiträge zum Schnappwort waren in den vergangenen Wochen eher schneelastig und mehr als einmal habt Ihr kommentiert, dass Ihr genug vom Winter habt und den Frühling herbei sehnt. Wie ich in einem anderen Beitrag schon geschrieben habe, ist der Winter für mich eine Jahreszeit wie jede andere und ja, ich mag den Winter und vor allem den Schnee.

Viele von Euch haben bei Facebook verfolgt, dass ich das erste Mal seit 20 Jahren wieder auf Skiern gestanden habe und wieviel Sorgen ich mir davor gemacht habe. Mittlerweile muss ich sagen, es ist einfach toll, mit den Kids am Schlepplift hochzufahren, zusammen mit ihnen die Piste unsicher zu machen und zu sehen, wieviel sie in der kurzen Zeit schon gelernt haben. Das Skifahren ist es auch, was ich vermissen werde, wenn der Winter zu Ende geht.

Aber ich freue mich auch auf den Frühling, vor allem auf Ende März, wenn die Gartenschau ihre Pforten wieder öffnet. Ich freue mich darauf, mit einer Jacke bewaffnet die ersten Sonnenstrahlen zu geniessen und die ersten zarten Blüten zu entdecken. Und ich hoffe auch einen warmen Sommer, damit wir oft schwimmen gehen können… auch wenn Ihr Euch dann wieder beschwert, dass es viel zu heiss ist :D

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Das ist mein Beitrag zum Frühlingsgewinnspiel auf dem Lavendelblog. Wenn Ihr auch berichten möchtet, was Euch am Winter ge- oder missfällt und worauf Ihr Euch im Frühjahr freut, dann könnt Ihr noch bis zum 15. März 2013 teilnehmen.

Positiv gedacht vom 11. Februar 2013

gefreut: Vor einigen Jahren hatte der beste Freund meines Vaters einen Unfall, nach dem er fast vollständig gelähmt und keine Besserung zu erwarten war. Am Samstag hat er mit uns zusammen eine Fasnachtsveranstaltung besucht und ich konnte mich selbst davon überzeugen, dass er wieder gehen und sich bewegen kann, zwar ein bisschen schwer, aber selbständig und darüber habe ich mich sehr gefreut.

gelacht: mehrmals während der o.g. Veranstaltung ;)

geschafft: mein Muffesaussen zu überwinden und wieder Ski zu fahren

gefunden: Skiklamotten, in die mein zarter Hintern hinein passt ;)

geholfen:  am Freitag beim Schulfasching

gegönnt:  Pommes, zusammen mit den Kids nach dem Skifahren

geplant: ein weiteres Skiwochenende, wenn der Schnee hält

gelobt: die Kids, weil sie in den Skikursen beide einen Sprung gemacht haben

gekriegt: viel Zuspruch bezüglich meiner Skifahr-Bedenken, sowohl von meinen Lesern hier, als auch in meiner persönlichen Umgebung

 

Ihr denkt auch oft positiv oder würdet gerne öfter positiv denken, dann schreibt darüber, die Vorlage findet Ihr bei Mella.

An Aschermittwoch ist alles vorbei

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Am Wochenende hat mein Mann festgestellt, dass ich dieses Jahr gar nicht so übertreiben würde mit Fasching, wie die Jahre zuvor. Dazu muss ich sagen, dass in meiner Heimat am Hochrhein viele unterschiedliche Veranstaltungen statt finden und ich früher, auch durch meine Mitgliedschaft in einer Narrenzunft, sehr oft unterwegs war. Da gibt es große Umzüge, Nachtumzüge, Hemdglunkiumzüge und -bälle, Mottobälle, Guggenmusiktreffen, Straßenfasnacht, Fasnachtsmärkte, Fasnachtsverbrennung und vieles mehr.

Hier in der Pfalz gibt es überwiegend Prunksitzungen, wie man sie aus dem TV kennt und bei jeder Sitzung tanzen mehrere Garden, die es wiederum in meiner Heimat gar nicht gibt. Mit meinem Umzug in die Pfalz bin ich automatisch kürzer getreten, weil mich die Prunksitzungen nicht wirklich angesprochen haben.

Zwischenzeitlich sieht das wieder anders aus :-)

  • Ich war vergangenes Wochenende auf der Prunksitzung der Narrensänger, die Witze waren zum Teil schon älter, aber Spaß hatten wir trotzdem.
  • Am Sonntag waren wir an einer Kinderfaschingsfeier, die im Filou statt fand. Das Filou ist eine Disco, die es seit 20 Jahren gibt, die aber dieses Jahr zum ersten Mal eine solche Veranstaltung für Kinder organisiert hat. Denjeningen, mit denen ich gesprochen habe, hat es gut gefallen. Die Musik war gemischt, es wurden Kinderstücke und aktuelle Hits gespielt, also von Biene Maja und dem Fliegerlied, über das Rote Pferd bis zu Waka-Waka, Nossa und Gangnam Style und das Team hat sich viel Mühe mit Spielen gegeben.
  • Am Freitag feiern die Kinder in der Schule und mit dem Hort Fasching.
  • Am Samstag Abend gehe ich zum “Schnitzelbanksingen”, einer Sitzung in der regionale Begebenheiten zum Besten gegeben werden, bei der aber auch getanzt und gesungen wird.
  • Am Sonntag wollen wir, wenn das Wetter passt, einen mittelgroßen Umzug besuchen, der in einer Stadt stattfindet, in der ich auch schon gewohnt habe. Da werde ich hoffentlich alte Freunde treffen.
  • Am Rosenmontag findet ein Kinderumzug statt, an dem die Kinder mit einem eigenen Wagen oder als Gruppe teilnehmen können, nach dem Umzug gibt es einen Kinderball und die besten Wagen und Gruppen werden prämiert. Früher haben wir selbst jedes Jahr mit einem kleinen Wagen teilgenommen, den wir mit unseren Eltern selbst gestaltet haben, dieses Jahr würde ich gerne einen Wagen für die Mädels bauen, aber ich weiss nicht, ob ich das zeitlich schaffe (Ihr erinnert Euch vielleicht, ich “muss” noch einen Skikurs machen kommendes Wochenende ;) ).
  • Am Dienstag findet dann der Westricher Fastnachtsumzug statt, der grösste Umzug in der Westpfalz. Auch hier ist wieder wetterabhängig, ob wir nach Ramstein fahren werden, aber vorgenommen haben wir es uns.

An dieser Stelle erinnere ich nochmal an die Aussage meines Mannes, dass ich dieses Jahr gar nicht so übertreiben würde mit Fasching :D Ihr fragt Euch nun vielleicht, wie mein Faschingswochenende aussieht, wenn ich übertreibe… aber ich kann Euch beruhigen. Mein Mann hatte schlichtweg keinen Durchblick, weil er die Tage nämlich daheim verbringen und für seine nächsten Klausuren lernen wird, während ich mich mit den Mädels ins Getümmel stürze.

Und wo wir schon beim Thema sind, die Testfamilie würde gerne wissen, wie unsere Verkleidung aussieht. Da will ich Euch doch mal mein Outfit der letzten beiden Veranstaltungen zeigen, wer es nicht erkennt, ich war eine Zigeunerin ;)

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Beim Schnitzelbanksingen gibt es ein Motto, weswegen wir im Schlafanzug auftauchen werden. Momentan denke ich noch darüber nach, ob ich mir Lockenwickler in die Haare drehe, oder doch eine Schlafmütze auf den Kopf ziehe.

Beim Rosenmontagsumzug gibt es auch ein Thema, da hatten die Mädels eine tolle Idee für Kostüme (für sich) und wie wir den Wagen gestalten könnten. Was ich anziehen werde, weiss ich aber noch gar nicht.

Sandra & Sandra suchen – 3. Winter

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Sandra und Sandra suchen haben uns diese Woche die 3. Aufgabe gestellt:

Was ist Winter für Euch? Mögt Ihr die Jahreszeit und wenn ja, warum eigentlich? Macht Ihr Wintersport? Könnt Ihr aber vielleicht dem Winter auch so gar nichts abgewinnen? Warum dann nicht?

  • Was ist Winter für Euch?

Für mich ist der Winter eine Jahreszeit wie jede andere auch ;-)

  • Mögt Ihr die Jahreszeit und wenn ja, warum eigentlich?

Grundsätzlich mag ich den Winter. Vor allem liebe ich es, im Schnee spazieren zu gehen. Was ich nicht mag, sind die Autofahrer, die bei der kleinsten Schneeflocke mit 30 km/h durch die Gegend kriechen oder die, die Anfang Dezember völlig vom Winter überrascht werden und noch schnell Winterreifen aufziehen müssen.

  • Macht Ihr Wintersport?

Als Kinder waren wir oft Schlittenfahren, als unsere Mädels noch kleiner waren, sind wir – wenn wir bei meinen Eltern zu Besuch waren – so oft wie möglich in den Schwarzwald gefahren, um Schlitten zu fahren.

Außerdem habe ich mit sechs Jahren Skifahren gelernt, allerdings bin ich vor 22 Jahren zu letzten Mal gefahren. Nun haben unsere Mädels auch einen Skikurs besucht und *Trommelwirbel* kommendes Wochenende werde ich ebenfalls wieder in die Skischuhe steigen. Der Privatlehrer ist gebucht und ich hoffe, ich stelle mich nicht ganz doof an ;-)

Ski

Als Teenie war ich ausserdem während der Eislaufsaison fast jedes Wochenende in der Eishalle, das habe ich mit den Mädels auch wieder getestet, allerdings haben innerhalb kürzerster Zeit die Beine geschmerzt, deswegen habe ich das fürs Erste wieder gelassen.