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Schlank mit Keto: Der 21-Tage-Kickstart nach dem Low-Carb-Prinzip von Marina Lommel

Abnehmen gehört ja schon fast zum Standard-Vorsatz für das neue Jahr und auch ich hatte mir die Gewichtsreduktion schon an etlichen Silvesterabenden auf die Flagge geschrieben. Doch 2018 war ich tatsächlich konsequent. Zusätzlich zu einer Ernährungsumstellung (wesentlich weniger Kohlenhydrate, dafür mehr Gemüse) habe ich vier Monate lang nichts, aber auch wirklich gar nichts Süßes angerührt, keinen Tropfen Alkohol getrunken und auf Schweinefleisch verzichtet. Am Ende des Jahres habe ich 25 kg weniger auf die Waage gebracht.

Ich ernähre mich zwar immer noch Low-Carb, aber ich merke, dass ich ein wenig in alte Strukturen zurückgefallen bin, weswegen ich für 2019 einen neuen Antrieb brauche.

Keto habe ich das erste Mal bewusst bei KaptainRio auf kaptainrio.de wahrgenommen. Bei ihm habe ich auch das erste Mal von Marina Lommel gelesen, eben jener Ernährungswissenschaftlerin, die die Online-Plattform Foodpunk gegründet hat und die von Rio als Keto-Ikone bezeichnet wird.

Der Begriff Keto bzw. ketogene Ernährung ist schon seit geraumer Zeit in aller Munde, weswegen ich neugierig war, was dahinter steckt. Ketose ist ein Stoffwechselzustand, bei dem die Konzentration der Ketonkörper im Blut über den Normalwerten liegt. Die ketogene Ernährung bewirkt, dass dieser Zustand im Körper hervorgerufen wird. Mit wenig Kohlenhydraten, moderater Proteinmenge und einer durchgehend minimalen Insulinausschüttung können Fettsäuren aus dem Fettgewebe gelöst werden. Der Körper verlangt nicht nach Zucker und das Hungergefühl bleibt aus.

Mit dem Buch „Schlank mit Keto“ will die Autorin Marina Lommel  einen Weg zeigen, der sie persönlich aus der Heißhunger-Spirale geholt hat. Sie hat alles durch. Mit 14 wog sie 60 kg, sie stellte ihre Ernährung um und wog einige Jahre später nur noch 47 kg, was an ihrer Größe gemessen wohl immer noch in Ordnung war, wobei sie sich aber unwohl und schlapp fühlte. Sie ernährte sich wieder anders, nahm zu, fühlte sich wohl, aber der Körper war noch auf Unterversorgung eingestellt und spielte nicht mit, so dass die Gewichtszunahme nach einem Jahr 26 kg betrug.

Von ihren Erfahrungen und der Reaktion ihrer Umwelt berichtet Marina Lommel im Vorwort des Buches. Anschließend erklärt sie das Prinzip der ketogenen Ernährung, versorgt ihre Leser mit Hintergrundwissen und darüber, wie der Stoffwechsel umgestellt wird. Ergänzt wird dieser erste Teil des Buches durch mehrere Erfahrungsberichte.

Bevor die Autorin in die 21-Tage-Keto-Kickstart einsteigt, erläutert sie noch die richtige Vorbereitung und wirft einen Blick auf die Lebensmittel, hilfreich fand ich hier die Tabelle mit Do´s und Dont´s, so hatte ich alles auf einen Blick und musste nicht ständig in den Erläuterungen nachlesen.

Für den 21-Tage-Keto-Kickstart gibt es vorbereitete Rezepte, an die man sich halten sollte. Das finde ich sehr hilfreich, denn die Flut an Informationen musste ich erst einmal verarbeiten. Danach kann man mittels Baukasten-System selbst Rezepte entwickeln, was natürlich praktisch ist, weil man so besser auf die eigenen Vorlieben eingehen kann.

Für die Zeit nach dem Kickstart hat Marina Lommel noch allerlei Tipps parat zu Themen wie Intervallfasten, Cheat Days und Restaurantbesuchen.

Der zweite Teil des Buches besteht dann aus Rezepten zu Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Desserts und Grundrezepten, z.B. Saucen.

Dass die ketogene Ernährung funktionieren kann, habe ich bereits bei anderen erlebt und nun werde ich es auch selbst ausprobieren. Der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut und was für mich sehr wichtig war, Marina Lommel hat alles sehr verständlich erklärt. Fragen sind keine offen geblieben, es kann also los gehen.

Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Schlank mit Keto
von Marina Lommel
erschienen am 10. Dezember 2018
bei Südwest Verlag

Das Steiner Prinzip von Inge & Matthias Steiner

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Das Steiner Prinzip – Vom Schwergewicht zum Wohlfühl-Ich
von Inge & Matthias Steiner
erschienen am 12. Oktober 2015
beim Südwestverlag


Im Umschlagtext erzählt Matthias Steiner, dass er nach dem Ende seiner Karriere wieder zu seinem „alten“ Gewicht zurückkehren wollte.

Er hat im Laufe eines Jahres 45 kg abgespeckt, wichtig war ihm dabei nicht nur, dass er sich gesund ernährt, sondern auch, dass er seiner Haut die Möglichkeit gibt, sich zurück zu bilden.

Danach erreichten ihn zahlreiche Briefe und Mails, vor allem von „gewichtigen“ Menschen, die wissen wollten, was das Geheimnis seines Abnehmerfolges ist.

Er hat seine Geschichte aufgeschrieben in der Hoffnung, Motivation für andere zu sein. In seinem Buch gibt er viele Tipps für den Weg zum Wohlfühl-Ich.


  • Gedanken zum Buch

Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, war mein erster Gedanken, was will Matthias Steiner mir jetzt erzählen, was ich nicht sowieso schon weiß. Ich esse zu ungesund und ich bewege mich zu wenig. Doch die Neugier hat gesiegt.

Was direkt auf den ersten Seiten auffällt, sind die vielen – teils großflächigen – Bilder von Matthias Steiner, die ihn in verschiedenen Lebenslagen, aber auch in verschiedenen Gewichtsklassen zeigen.

Im ersten Kapitel erzählt der Autor, wie er auf 150 kg aufgespeckt hat und wie es ist, mit diesem Gewicht zu leben.

In Kapitel 2 berichtet er von seinem Weg zurück zu 105 kg. Wie auf dem Foto unten zu sehen ist, lautet das Steiner Prinzip 1: Verbrenne mehr, als du zu dir nimmst. Seine Prinzipien unterlegt Steiner mit Geschichten darüber, wie er sie selbst umgesetzt hat und noch immer umsetzt.

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Bewegung spielt natürlich auch eine Rolle, aber wiederum so, dass für jeden etwas dabei ist.

Das dritte Kapitel ist überschrieben mit „Dein Weg zum Erfolg“ und da erscheint mir der Hinweis „Ohne Wille kein Abnehmen“ am Wichtigsten. Matthias Steiner bietet verschiedene Ziele an und so muss sich jeder selbst überlegen, aus welchem Grund er abnehmen möchte.

Im weiteren Verlauf geht es um Teilziele und den IST-Zustand sowie Motivationshilfen, Sport und Nahrungsmittelkunde.

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Das Steiner-Prinzip ist eben ganz klar keine Diät, sondern es ist eine Lebenseinstellung.

Matthias Steiner empfiehlt, ein Abnehmtagebuch zu führen. Zunächst wird notiert, was man isst, trinkt und wieviel man sich bewegt. Für die ersten 14 Tage sind bereits Vorlagen im Buch enthalten.

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Aber das Allerwichtigste, das jeder mitbringen soll, ist Motivation.

Der Autor hat als Diabetiker natürlich auch Tipps für zuckerkranke Menschen.


  • Fazit

Wie bereits vermutet, wusste ich schon vieles, was Matthias Steiner da ausgeschrieben hat. Aber klar, in Sachen gesunder Ernährung und Bewegung konnte auch Matthias Steiner das Rad nicht neu erfinden. Dennoch bin ich der Meinung, dass sein Buch eine Motivationshilfe sein kann und deswegen vergebe ich vier von fünf Eulen.

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Eine weitere Meinung zu diesem Buch könnt ihr bei Deborahs Bücherhimmel entdecken.

Daggi trifft … Autoren auf der Frankfurter Buchmesse

FBM

Welche Blogger ich auf der Frankfurter Buchmesse kennengelernt und getroffen habe, habe ich bereits berichtet. Außerdem durfte ich auch noch verschiedene Autoren kennen lernen:

Die liebe Angi hatte mich im Vorfeld der Buchmesse darauf aufmerksam gemacht, dass der Verlag Kein&Aber Eintrittskarten für die Internationalen Buchpräsentation des neuen Romanes von David Nicholls vergibt. Ich hatte Glück und habe ein Ticket für die Veranstaltung im Business Club der Buchmesse erhalten. Über die Veranstaltung werde ich noch berichten, unter anderem, weil ich abends ein Bild bei Instagram gepostet habe, worauf Mareike von Herzpotential festgestellt hat, dass sie genau hinter mir saß :)

DN

Nach der Präsentation konnten die Besucher mitgebrachte Bücher signieren lassen und ich schreibe es einfach mal dem Gespräch mit diesem beeindruckenden Mann zu, dass ich Schwierigkeiten hatte, meinen Vornamen auf Englisch zu buchstabieren, als er mich darum bat ;)

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Am Freitag hatte ich die Möglichkeit, beim Blog´n´Talk von Random House mit einigen Autoren zu sprechen und glücklicherweise war da immer und überall ein netter Mensch zur Stelle, der oder die meine Kamera genommen hat, so dass ich auch einige Fotos mit nach Hause nehmen konnte:

Autoren (2)

  • Deana Zinßmeister, von der ich zwischenzeitlich weiß, dass sie fast schon in meiner Nähe, nämlich in Heusweiler im Saarland, lebt

Autoren (5)

  • Sabine Zett, deren „Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“ auf meiner Wunschliste landet

Autoren (8)

  • Kyra Groh – ihr Buch „Pinguine lieben nur einmal“ werde ich in Kürze weiterlesen, hab nur wegen der kurzen Nächte aufgrund der Buchmesse-Besuche ausgesetzt ;) – absolut sympathische Autorin :)

Autoren (11)

  • Eric Berg – „Das Küstengrab“ ist ausgelesen – absolut lesenswert für die Fans guter Krimis!! – Rezension folgt – Eric Berg war toll, sympathisch, offen, hat uns viel über die Hintergründe von „Das Küstengrab“ erzählt.

Autoren (13)

  • Marc Elsberg – dazu muss ich vermutlich nicht viel sagen, oder? ;) „Zero“ liegt ebenfalls ziemlich weit oben auf dem SuB

Autoren (15)

  • Adnan Maral – Es soll Leute geben, denen das Gesicht bekannt vorkommt ;) Adnan Maral ist Metin Öztürk aus der Serie und dem Film „Türkisch für Anfänger“. Ganz ehrlich, mein persönliches Highlight beim Blog´n´talk. Mega sympathisch, mega offen, sein Buch „Adnan für Anfänger – Mein Deutschland heißt Almanya“ kommt auf die Wunschliste.

Autoren (3)

  • Die Schauspielerin Dennenesch Zoudé hat das Buch „Mit Ayurveda und Achtsamkeit zu mehr Gesundheit und Gelassenheit“ geschrieben und als Give away wurden Teeproben mit der Aufschrift „Finde Deine Mitte“ verteilt :)

Habt Ihr schon festgestellt, dass ich von Foto zu Foto erschöpfter ausgesehen habe? Der Blog´n´Talk war mit rund 150 Bloggern und vielen Autoren und Verlagsmitarbeitern mehr als gut besucht. Es war eng, es war voll, den meisten von uns ist der Schweiß auf der Stirn gestanden ;) aber es hat sich gelohnt :) :)

Autoren (6)

  • Nach dem Blog´n´Talk habe ich mein Glück nochmal bei Bastei Lübbe versucht, weil Britta Sabbag bei Facebook geschrieben hatte, dass sie da sein wird und siehe da, es hat geklappt :)

Autoren1 (2)

  • Und nachdem ich mehrfach bei Ullstein vorbei geschaut hatte und Elke Pistor immer im Gespräch war, habe ich sie abgepasst, als sie zu einer Podiumsdiskussion geeilt ist. Um ein Foto wollte ich nicht bitten, schließlich fand ich es schon frech genug, dass ich mich ihr quasi in den Weg gestellt habe ;) aber das Buch hat sie mir signiert :)