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Tödliche Heimkehr – Ein Westerwald-Krimi von Volker C. Dützer

Tödliche Heimkehr
Ein Westerwald-Krimi von Volker C. Dützer
erschienen am 18. Februar 2015
im Sutton Verlag


  • Inhalt

Der Rechtsanwalt Dirk Lieven hat sich mit einem der ganz Großen in Hachenburg im Westerwald angelegt. Der Bankier Viktor Kronberg hat seine Mandantin Gudrun Holt betäubt und vergewaltigt. Doch nicht er sitzt auf der Anklagebank, sondern Gudrun Holt, die er wegen Körperverletzung angezeigt hat. Dirk Lieven erfährt erst kurz vor der Verhandlung von einem (gefälschten) Gutachten. Als dann auch noch der Hauptbelastungszeuge seine Aussage revidiert, geht Lieven in der Verhandlung sang- und klanglos unter. Kurz darauf ist springt Gudrun Holt in den Tod, doch Lieven glaubt, dass sie ermordet wurde und nun will er Gerechtigkeit.

Shadi Seeger ereilen zwei Nachrichten aus der Heimat; zum einen hat sie ein Haus geerbt und zum anderen scheint ihre alte Freundin Gudrun ihre Hilfe zu brauchen. Doch als Shadi im Westerwald ankommt, ist Gudrun tot. Dirk Lieven macht ihr klar, dass Gudrun von den gleichen Männern ermordet wurde, die Shadi vor fünfzehn Jahren vergewaltigt haben und die nie zur Rechenschaft gezogen wurden. Damals ist Shadi geflüchtet, doch nun will sie kämpfen. Noch während sie Rachepläne schmiedet, stirbt der erste Täter, dann der zweite … und am Ende will der Mörder seinen Lohn einkassieren und Shadi schwebt in höchster Gefahr.


  • Protagonisten

Shadi Seeger lebt im Breisgau und arbeitet als Bildhauerin. In den letzten 15 Jahren hat sie an Stärke gewonnen und ist sehr impulsiv. Ihr Gefühlsleben verarbeitet sie durch die Bildhauerei. Mit Dirk Lieven will sie zunächst nichts zu tun haben, doch sie kann sich auf Dauer seiner Anziehungskraft nicht entziehen.

Dirk Lieven hat Jura studiert, um Menschen zu helfen. Er hat erst im Fall Gudrun Holt erkannt, dass es seinem Chef mehr um den Profit, als um Gerechtigkeit geht. Damit ist er für ihn keinen Deut besser als Kronberg und seine mächtigen Freunde. Von Shadi Seeger fühlt er sich vom ersten Moment angezogen.


  • Gedanken zum Buch

Die fünf Männer, die vor 15 Jahren von den Erwachsenen gedeckt und geschützt wurden, sind mitterweile selbst erwachsen und haben gelernt, ihre Gier nach Macht und Geld mit allen Mitteln zu erreichen. Mit ihnen hat Volker C. Dützer gleich eine ganze Gruppe von Antagonisten geschaffen, die unsympathischer nicht sein könnte.

Dass Gudrun Holt nicht wegen der Vergewaltigung sterben musste, wird schnell klar, doch die wahren Hintergründe deckt der Autor erst nach und nach auf.

Der „große Unbekannte“ ist eigentlich gar nicht so unbekannt, doch Volker C. Dützer versteht es, immer wieder, Zweifel einzustreuen.

Insgesamt hat mir der Krimi gut gefallen, doch gelegentlich war er mir nicht authentisch genug und wirkte zu konstruiert. Daher vergebe ich vier von fünf Eulen.

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Eine weitere Rezension zu diesem Buch findet Ihr hier:

Volker C. Dützer: Tödliche Heimkehr – ein Westerwald-Krimi

Flashback #51

Diese Woche hatten unsere Postboten wieder einiges zu tun.

Es sind Postkarten aus der Postkartenparade angekommen, auf die ich aber nochmal in einem extra Artikel eingehen werde

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Außerdem hatte die Glücksfee Mitleid und hat mir folgendes beschert:

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Ein Überraschungspaket aus dem alverde Tweetkalender…

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Ausstechformen von yello Strom


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… eine DVD, die sich die Minimaus gewünscht hat, seit sie den Film vergangenen Winter im Kino gesehen hat ;)


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Lautsprecher, die Pringles derzeit in Massen raushaut …


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Beim Sutton Verlag durfte man ein Wunschbuch benennen und auch hier hatte ich Losglück.


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Auch dieses Buch vom Verlag Regiokom habe ich gewonnen, es ist ein historischer Roman, wer mich kennt, weiß, das ist nicht unbedingt meines (beim Gewinnspiel wurde auch noch ein Krimi verlost, daher hatte ich teilgenommen :D) aber man sollte Neuem gegenüber aufgeschlossen sein, deswegen werde ich es einfach mal anlesen und schauen, ob es mich mitreissen kann.


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Bei Facebook hatte ich schon berichtet, dass es auch bei vorablesen mal wieder geklappt hat :)


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Dani von Buchbegegnungen hatte in diesem Jahr wieder zum Coverraten aufgerufen, auch hier hatte ich Losglück. Es waren viele tolle Bücher, die es zu gewinnen gab und das hier habe ich schon einige Male gesehen und hatte es auch „auf dem Schirm“, nur auf die Wunschliste hatte ich es noch nicht gepackt … muss ich nun auch nicht mehr, denn nun ist es meins.

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Noch ein Gewinn :D Beim Buchwichteln habe ich dieses Buch hier gewonnen, was es ist, kann ich erst nach Heilig Abend verraten ;)

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Das hier ist mein 3. Buchwichtelpaket von der lieben Pamela, die freundlicherweise für jemanden eingestiegen ist, der trotz Anmeldung nicht teilnehmen wollte :( ja….auch das gibt es.

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Auch hier weiß ich noch nicht, was sich hinter dem Geschenkpapier versteckt, es ist ein Buch, das mir GlamourGirl geschenkt hat und das zu ihren Lieblingsbüchern gehört, soviel weiß ich schon. Ganz lieben Dank nochmal!

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 Das Kinderbuch-Wichtelpaket für die Minimaus kam auch an :)

Ebenso das Buchwichtelpaket meines Mannes, so dass wir nun alle Buchwichtelsendungen erhalten haben :)

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Und ich muss zugeben, dass ich in den vergangenen Wochen bei ziemlich vielen Buchverlosungen teilgenommen habe, so auch bei Krimikiosk, wo ich dieses Buch hier gewonnen habe :)

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Das hier ist Weihnachtspost von meiner lieben Leserin Iris, auch an Dich nochmals vielen herzlichen Dank.

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Bis zum 23. Dezember läuft noch meine Weihnachtsmarkt-Blogparade. Die ersten Artikel sind eingetrudelt und ich selbst möchte auch noch über den Weihnachtsmarkt in Kaiserslautern berichten.

Schreibt einfach einen Blogartikel über Euren Weihnachtsmarktbesuch und schon wandert ein Los für einen Amazongutschein im Wert von 10,- Euro in den Lostopf.

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Von der Blogger-Aktion 24 Türchen habe ich bereits berichtet und wenn Ihr gut aufgepasst habt, dann wisst Ihr auch, dass Ihr viele viele Preise gewinnen könnt, unter anderem ein Kindle.

Pro Tag gibt es eine Frage und die Antwort findet Ihr im jeweiligen Beitrag. Ihr dürft alle Antworten sammeln und am 24. Dezember 2012 bis 24 Uhr an Susanne schicken. Bei 15 richtigen Antworten kommt Ihr dann mit einem Los in den großen Topf, bei 20 richtigen Antworten mit zwei – und bei 24 richtige Antworten kommen drei Lose für Euch in den Topf.

Dolphin Dance von Helmut Barz

Im Sommer diesen Jahres hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen von Wanderbüchern die ersten beiden Teile um Katharina Klein zu lesen. Als ich nun gesehen habe, das bei LovelyBooks Teilnehmer für eine Leserunde zum dritten Band der Reihe gesucht werden, habe ich mich sofort beworben und hatte das Glück, an der Leserunde teilnehmen zu dürfen.


Dolphin Dance
von Helmut Barz
Sutton Verlag
erschienen im Oktober 2012


Inhalt

Katharina Klein und Andreas Arendt kehren nach Frankfurt zurück. Katharina ist sich zwischenzeitlich sicher, dass Andreas ihre Eltern und ihre Schwester nicht ermordet hat. Die beiden beschließen, den Mörder von Katharinas Familie zu finden, schließlich hat der Ministro bereits zum Ende des letzten Bandes angedeutet, dass er geschossen hat.

»Ich hatte eine Spur. Und am Ende waren eine Menge Leute tot.« Das ist der erste Satz auf der Rückseite des Buches und er sagt schon einiges aus. Immer, wenn Katharina jemanden auftreibt, der ihr weiterhelfen könnte, stirbt derjenige. Darüber hinaus muss Katharina sich auch mit dem Gedanken beschäftigen, ob ihr Vater wirklich der harmlose Kunsthändler war, für den sie ihn immer gehalten hat…


Mein Eindruck

Dolphin Dance baut auf die ersten beiden Bücher der Reihe um Katharina Klein auf und ich kann nicht guten Gewissens behaupten, dass man Dolphin Dance unabhängig von den ersten beiden Teilen lesen kann, obwohl der Autor bereits vor baut und dem Neuleser im ersten Kapitel einen kleinen Überblick über die Geschehnisse in WestEnd Blues und African Boogie gibt:

Helmut Barz geht zunächst ausführlicher auf die Ereignisse des Jahres 1991, als Katharinas Familie ermordet wurde, ein und springt dann zu einer informellen Anhörung, die Katharina zu den Vorkommnissen seit ihrer Rückkehr aus Tansania befragt. Nun startet das eigentliche Buch, denn die sympathische Protagonistin beginnt ihre Erzählungen mit der Landung in Frankfurt und berichtet von den Geschehnissen der folgenden Tage, an denen zahlreiche Menschen ihr Leben lassen müssen, bis Katharina endlich weiß, warum ihre Familie sterben musste.

Der Autor hat es einmal mehr geschafft, mich zu fesseln. Von Seite zu Seite hat sich meine Liste der Verdächtigen erweitert, gelegentlich wurden die Verdächtigungen durch die Ermittlungen von Katharina und Andreas wiederlegt. Immer, wenn ich mir vorgenommen habe, nur noch ein Kapitel zu lesen, war garantiert wieder ein kleiner Cliffhanger eingebaut und ich konnte das Buch einmal mehr nicht aus der Hand legen.

So kam es, dass ich das Buch um 3 Uhr morgens zu Ende gelesen hatte und nur einen Kritikpunkt anmerken möchte: Am Ende kommt es geballt, für meinen Geschmack etwas zu geballt. Andererseits wird auf diese Weise die Geschichte fast jedes überlebenden Haupt- und Nebendarstellers zu Ende erzählt. Das wiederum hat mich zu der Überzeugung gebracht, das mit Dolphin Dance die Reihe um Katharina Klein abschließt.

Doch im „Schlussakkord“ zeigt Helmut Barz auf, dass er noch weitere Ideen hat und eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen ist.

Vielen Dank an an den Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar über lovelybooks.de zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat. Für diesen Artikel wurde ich nicht bezahlt und habe auch keine andere Gegenleistung erhalten.

 

Flashback #42

Der Flashback #42 fällt sehr kurz aus, einfach, weil mir diese Woche die Zeit zum Bloggen gefehlt hat, ich hoffe, dass ich Euch kommende Woche wieder ein bisschen mehr bieten kann:

Retrum habe ich als Wanderbuch über LovelyBooks erhalten.


Und ebenfalls über LovelyBooks, allerdings über eine Leserunde, habe ich vom Sutton Verlag den heiß ersehnten dritten Band von Helmut Barz um die Kommissarin Katharina Klein erhalten.

Westend Blues und African Boogie von Helmut Barz

WestEnd Blues – Buchrückentext

Der Partner tot, sie selbst vom Dienst suspendiert, zur Babysitterin degradiert, des Mordes beschuldigt und von einem rachsüchtigen Drogenboss gejagt:

Genau der richtige Zeitpunkt für die Frankfurter Kommissarin Katharina Klein, sich in den völlig falschen Mann zu verlieben.

Eigentlich hat Katharina Klein, Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kriminalpolizei, genug eigene Probleme: In einer eskalierten Polizeiaktion wurde ihr Partner getötet; und sie selbst hat zwei Menschen erschossen.

Doch als ihre Nachbarin ermordet wird, muss Katharina deren Tochter, die vierjährige, altkluge Laura, bei sich aufnehmen; und bald schon setzt die Kommissarin alles daran, das Versprechen, das sie dem kleinen Mädchen gibt, einzulösen und den Mörder von Lauras Mutter zu finden.

Unerwartete Hilfe erhält Katharina vom arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt – mit dem sie mehr verbindet, als gut für sie ist.

Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten bringen …

Katharina Klein liebt Oldtimer, Waffen und Zeichentrickfilme. Und sie hasst Morde: Um die Schuldigen zu überführen, riskiert sie, wenn nötig, Kopf und Kragen.
‚Westend Blues‘ ist ihr erster Fall.


African Boogie – Buchrückentext

Kriminaldirektorin Katharina Klein muss weg. Weit weg. Untertauchen, weil ein Killer auf sie angesetzt ist. Einen klaren Kopf bekommen, weil sie sich in den völlig falschen Mann verliebt hat. Allein sein, weil ihre persönlichen Dämonen sie verfolgen.

Das Fünf-Sterne-Resort Golden Rock vor der afrikanischen Küste ist genau das Richtige. Palmen, Pool, sogar ein toller Kraftraum, wie gemacht für die halbkoreanische Kampfsportlerin. Aber so leicht entkommt Katharina nicht, schon nach zwei Tagen ist das Hotel voll. Voller Hessen. Als der erste Gast auf unschöne Weise ertrinkt, denkt sie sich noch nichts Böses. Doch dabei bleibt es nicht, und spätestens, als die einzige Verbindung zur Außenwelt in die Luft fliegt, verwandelt sich das Urlaubsparadies in eine Hölle, in der jeder jeden verdächtigt.

Mafia Island! Das mag ja wirklich aus dem Arabischen stammen und nichts mit der Cosa Nostra zu tun haben. Aber beim nächsten Mal wird Katharina sehr viel genauer aufpassen, wo sie hinfliegt – wenn es ein nächstes Mal gibt.


Fazit

Mir waren bei beiden Büchern schnell klar, wer der „Böse“ ist und ich habe mehr als einmal gedacht „jetzt wird es aber unrealistisch“, aber trotzdem konnte ich beide Bücher nicht aus der Hand legen:

WestEnd Blues hat mich eine halbe Nacht Schlaf gekostet, weil ich wirklich bis vier Uhr morgens gelesen habe, nach drei Stunden Schlaf arbeiten gegangen bin, früher Feierabend gemacht habe und dann direkt African Boogie „inhaliert“ habe.

Ich kann nicht einmal sagen, warum mich die Bücher nicht mehr losgelassen haben, es war vermutlich eher weniger die Spannung, als vielmehr der lockere und unterhaltsame Schreibstil von Helmut Barz, der mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht hat.

Die Bücher sind geprägt von Musik. Zunächst ist der männliche Protagonist ein begeisterter Hobbymusiker, zum anderen hat der Autor die Titel der Kapitel und auch die Titel der Bücher nach verschiedenen Kompositionen benannt.

Ich empfehle sehr, WestEnd Blues zuerst zu lesen, da einiges in African Boogie auf das Vorgänger-Buch aufbaut. Im Oktober erscheint der dritte Fall von Katharina Klein „Doplphin Dance“, der direkt an African Boogie anschließt… und ich bin schon sehr gespannt.