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Isarvorstadt von Simone Bauer

 

Isar

Isarvorstadt
von Simone Bauer
Unsichtbar Verlag
Veröffentlichungsdatum: 01.09.2012

Zum Inhalt:

Isarvorstadt erzählt die Geschichte verschiedener Personen, die da wären

  • das It-Girl Charlotte Kleeblatt
  • ihre Freundin Theresa, die eigentlich aus Nürnberg stammt
  • deren Schwester Bibi, die ihre grosse Liebe Ludwig heiratet
  • Romina, deren Bruder Lino gerade gestorben ist und die seinen Club übernimmt
  • Charlottes Schwarm Moritz
  • der Journalist Veith, der wegen eines Skandals Berlin verlassen wurde und nun eine Affäre von Romina aufdecken soll

Charlotte möchte die ungekrönte It-Königin von München werden, Theresa will sich für den Richtigen aufheben, Veith braucht eine Top-Story, um in München bestehen zu können und schreckt auch vor Tricks nicht zurück, Romina kann sich nicht einmal die Zeit nehmen, um ihren Bruder zu trauern, da sie eine Cluberöffnung und ihre Affäre mit einem verheirateten Mann unter einen Hut bringen muss und Bibi, die hat sich irgendwie schon für ihren Zukünftigen aufgegeben und da ist dann auch noch Moritz, dem mehr als ein Frauenherz zufliegt.

Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer der Personen erzählt. Meist handeln die Geschichten von Parties, viel Alkohol- und Drogenkonsum, Freundschaft und Sex.


Meine Meinung:

Mir waren die meisten Protagonisten zu Beginn des Buches sehr unsympatisch. Durch die strikte Teilung der einzenen Lebensgeschichten in jeweils ein Kapitel werden alle Personen ausführlich vorgestellt und der Leser erhält einen grossen Einblick in das Leben der Schönen und Reichen. Ich habe meine Sympathien für den einen oder anderen entdeckt, was mich dazu verleitet hat, weiter zu lesen, obwohl es mich hin und wieder Überwindung gekostet hat, weil ich mich so gar nicht mit dem Leben dieser Menschen identifizieren konnte – sie sind mir viel zu oberflächlich.

Für mein Empfinden bedient sich die Autorin ausserdem vieler Klischees (z.B. die Frau kommt heim, die Geliebte wird in den Kleiderschrank verfrachtet), was für mich eher unglaubwürdig wirkt.

Alles in allem kann ich leider kein sehr positives Fazit ziehen. Bis zur Hälfte des Buches habe ich mich mehr oder weniger durchgeschleppt und wollte es eigentlich am liebsten auch gar nicht zu Ende lesen. Da der Verlag es mir aber zugeschickt hatte, wollte ich als Dankeschön auch eine Rezension schreiben und dazu gehört für mich auch, das Buch komplett zu lesen. Die Protagonisten entwickeln sich glücklicherweise weiter, so dass es mir nicht mehr ganz so schwer gefallen ist, auch die zweite Hälfte zu lesen. Allerdings war auch der Ausgang der einzelnen Geschichten eher realitätsfremd. Das Thema und auch der Schreibstil der Autorin konnten mich schlichtweg nicht fesseln, vielleicht einfach, weil ich mich – wie oben schon beschrieben – nicht mit der In-Szene von München identifizieren konnte..

Vielen Dank an an den Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat. Für diesen Artikel wurde ich nicht bezahlt und habe auch keine andere Gegenleistung erhalten.

 

Flashback #50

Gerade heute habe ich bei Marc ein sexistisches witziges Video entdeckt.

Es stellt sich die Frage, was die Stadtverwaltung von Brighton getan hat, dass die Person, die die Weihnachtsbeleuchtung installiert hat, so verärgert war… seht es Euch am besten selbst an :D


Ein Rückblick auf die Fußballwoche:

Bei den 11 Freunden habe ich diese Woche die Geschichte vom zwölftesten Fan aller Zeiten gelesen.

Nicht, dass ich denke, dass es so auch bald in Deutschland aussehen könnte, aber die Diskussionen über neue Sicherheitskonzepte wird bei den deutschen Fans auch weiterhin mit Sicherheit keine Beifallsstürme auslösen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, in all den Jahren, in denen ich ins Stadion gehe, gab es nur ein einziges Spiel, an dem ich wirklich Angst hatte und das war, als wir von einer Meute gewaltbereiter Fans der gegnerischen Mannschaft “verfolgt” wurden.

Ich glaube, dass in letzter Zeit oft vergessen wird, welche Rolle die Fans für den Fußball spielen. Solange nämlich die Fernsehgelder in rauhen Mengen rollen, wird meiner Meinung nach die Bedeutung des Fans im Stadion immer geringer.


Angekommen sind Buchwichtelsendung Nr. 2 für mich, sowie Buchwichtelpaket für unsere Große:

Buchwichteln2

Buchwichteln3

Überraschungspost habe ich vom Unsichtbar Verlag erhalten, der mir ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat, dass sich sehr unterhaltsam anhört :)

Isar

Und von Mella habe ich eine Weihnachtskarte bekommen, über die ich mich sehr sehr gefreut habe :)

Mella


Wer den Blog verfolgt hat, hat vielleicht gesehen, dass ich zu Wochenbeginn in Positiv gedacht von Komplimenten ob meiner neuen Haarfarbe berichtet habe, speziell für Mella, aber auch für alle anderen, die es interessiert, hier zwei Fotos ;)

Tönung

Tönung (2)

***

Bis zum 23. Dezember läuft noch meine Weihnachtsmarkt-Blogparade. Die ersten Artikel sind eingetrudelt und ich selbst möchte auch noch über den Weihnachtsmarkt in Kaiserslautern berichten.

Schreibt einfach einen Blogartikel über Euren Weihnachtsmarktbesuch und schon wandert ein Los für einen Amazongutschein im Wert von 10,- Euro in den Lostopf.


Außerdem könnt Ihr hier bei mir noch bis Sonntag an der Verlosung des Buches Die Marionette von Alex Berg teilnehmen.


Von der Blogger-Aktion 24 Türchen habe ich bereits berichtet und wenn Ihr gut aufgepasst habt, dann wisst Ihr auch, dass Ihr viele viele Preise gewinnen könnt, unter anderem ein Kindle.

Pro Tag gibt es eine Frage und die Antwort findet Ihr im jeweiligen Beitrag. Ihr dürft alle Antworten sammeln und am 24. Dezember 2012 bis 24 Uhr an Susanne schicken. Bei 15 richtigen Antworten kommt Ihr dann mit einem Los in den großen Topf, bei 20 richtigen Antworten mit zwei – und bei 24 richtige Antworten kommen drei Lose für Euch in den Topf.

Kleine Fische küssen besser von Jana Krivanek

#Werbung

Dieses Buch wurde mir zu Rezensionszwecken von Blogg Dein Buch zur Verfügung gestellt. Ich wurde gebeten, Blogg Dein Buch und den Verlag zu verlinken. Für diesen Artikel habe ich jedoch keine Bezahlung und auch keine anderen Gegenleistungen erhalten.

 

Kleine Fische küssen besser
von Jana Krivanek
Taschenbuch
Unsichtbar Verlag
254 Seiten
EUR 9,99
ISBN: 9783942920018


  • Zum Inhalt

Caro will der festgefahrenen Beziehung zu Max neues Leben einzuhauchen. In Seidenunterwäsche steht sie am Herd und hofft auf hochexplosiven Sex auf dem Küchentresen. Sie spürt Max Lippen und Hände auf ihrem Körper … bis er sich Sekunden später auf die Couch verzieht, um die Sportschau zu schauen. Abserviert und gedemütigt, fährt sie zu ihrer Freundin Marie.

Marie verfrachtet Caro nach Ägypten und innerhalb von 6 Tagen trifft sie auf jede Menge Männer und hat Aussicht auf fantastischen Sex.

Doch erst zurück in München wird aus der leidgeprüften Caro eine befriedigte und glückliche Singlefrau. Dumm nur, dass ihr Lover bereits vergeben ist… und dass sie Max immer noch nicht ganz vergessen kann.


  • Meine Meinung

Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und lässt sich leicht lesen. Manches war mir zu ausführlich, z.B. die Geschichten aus der Kindheit. Hier erfährt der Leser viel über das Verhältnis von Caro zu ihren Geschwistern, aber um das richtig zur Geltung zu bringen, hätte der Handlungsstrang um Caros Familie ausgeprägter sein dürfen.

Andere Geschichten hätten ruhig etwas länger sein dürfen. Aufgrund des Klappentextes hatte ich angenommen, dass Sven einer der drei männlichen Hauptpersonen des Buches ist. Stattdessen wird Caros Affäre mit ihm auf genau drei Seiten beschränkt.

Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gefallen, es eignet sich gut, um einfach mal abzuschalten und ich habe einige Male geschmunzelt.

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.


Das Cover:

Die beiden sich küssenden Fische passen zum Titel. Allerdings passt der Titel für mich nicht wirklich zum Buch. Ich konnte zumindest nur kleine Zusammenhänge herstellen. Das Cover ist in rosa gehalten, ich könnte mir vorstellen, dass mir diese Farbe in der Buchhandlung aufgefallen wäre und ich das Buch in die Hand genommen hätte. Die beiden Fische sind unspektakulär und nur aufgrund dieses Motives wäre mir das Buch nicht aufgefallen.