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Buchmesse – Autoren und ihre Bücher

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Auch von mir lang ersehnt: “Silber – das dritte Buch der Träume” von Kerstin Gier. Das Interview von Roswitha Budeus-Budde habe ich allerdings nicht sehr lange verfolgt. Die Fragen waren eher peinlich mäßig und auch wenn Kerstin Gier – wie ich hörte – normalerweise nicht auf den Mund gefallen sind, kam das Gespräch zunächst nicht in Gang und sie hat drei Fragen hintereinander mit einem Lächeln und Nicken beantwortet. Als sie dann erzählt hat, dass ihr Sohn nicht gerne liest und Frau Budeus-Budde ihr voller Überzeugung mitgeteilt hat, dass sie dann mit Sicherheit noch nicht das richtige Buch für ihn gefunden hat, kam bei mir ein wenig Fremdschäm-Gefühl auf und ich bin weiter gezogen.

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“Todesdeal” von Veit Etzold ist am 01. Oktober 2015 erschienen.

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Auch “Der Blick fremder Augen” ist am 01. Oktober 2015 erschienen. Im Interview mit Freddy Langer von der FAZ erzählt sie von ihrem Roman um die Kommissarin Melanie Fallersleben.

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Adnan Maral durfte ich 2014 beim Blog´n´Talk von Random House persönlich kennen lernen und ich war sofort hin und weg von ihm. Eben habe ich nachgelesen, was ich über ihn geschrieben habe:

Ganz ehrlich, mein persönliches Highlight beim Blog´n´talk. Mega sympathisch, mega offen…

Autoren (15)

(Blog´n´Talk 2014)

Und so habe ich ihn auch in diesem Jahr wieder empfunden. Foto- und Autogrammwünsche hat er immer freundlich und mit einem Lächeln erfüllt. Seit dem Blog´n´Talk folge ich ihm auch auf Instagram und weiß daher, dass er immer wieder gerne Selfies von den Veranstaltungen postet. Und wer genau hinschaut, kann mich auf dem Selfie von der Lesung auf der Buchmesse entdecken :)

#lesung am Stand #cbjverlag #randomhouse mit dem wunderbaren #marc_langebeck als #Moderator #SuperUnkühlAlter danke! ;-)

Ein von Adnan Maral (@adnan_maral) gepostetes Foto am

Aktuell lese ich sein Buch “Mein Deutschland heißt Almanya”, das im September 2014 erschienen ist. Außerdem wurde am 28. September 2015 sein Jugendbuch “Super unkühl, Alter!” veröffentlicht. Das Buch habe ich für meine beiden Mädels signieren lassen.

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“We can be heroes for one day…” Jimmy Hartwig, einer der Fußballhelden meiner Kindheit, und Albert Ostermaier, Torhüter der Schriftsteller-Nationalmannschaft, lesen und diskutieren mit Klaus Döring über Helden von heute.

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Sein erstes Kinderbuch hat die Musik-Legende Stephan Remmler veröffentlicht: “Heinrich, Schweinrich und die fliegenden Krokodile” ist am 28. September 2015 erschienen.

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Ein Mann, den ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte, ist Mario Adorf. Im August ist sein Buch “Schauen sie mal böse” erschienen, das viele Erlebnisse aus seinem Schauspielerleben beinhaltet. Auch dieses Interview fand bei der SZ statt und auch hier habe ich nach den ersten Fragen die Segel gestrichen, weil sie so schlecht waren, dass Mario Adorf nicht einmal wusste, auf was der Fragesteller hinaus wollte. Dennoch eine beeindruckende Erscheinung, ich hätte ihn nicht versäumen wollen.

Todeswächter von Veit Etzold

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Todeswächter von Veit Etzold
Verlag: Bastei Lübbe
erschienen am 15. August 2014


  • Zum Inhalt:

Der Klappentext ist keine Inhaltsangabe, sondern besteht nur aus kurzen Sätzen, die neugierig machen, auch die Kurzbeschreibung des Buches gibt nicht viel vom Inhalt wieder. Daher habe ich das Buch natürlich sofort aufgeschlagen und bin direkt in einem Alptraum der Protagonistin Clara Vidalis vom Landeskriminalamt Berlin, gelandet. Clara ist Expertin für Pathopsychologie und wird in dieser Funktion zu einem Mord gerufen, dem zwei Weitere folgen sollen.

Bei den Ermittlungen gibt es einige wenige Gemeinsamkeiten, z. B. werden alle Leichen nach Eintritt des Todes arrangiert und es wird immer eine antike Münze bei ihnen gefunden wird. Die Ermittlungen führen zum Schluss, dass der Mörder längere Zeit bei seinen Opfern verbracht hat. Da aber an allen Tatorten unterschiedliche DNA gefunden wurde, stellt sich die Frage, ob es sich nur um einen einzelnen Täter handelt.


  • Meine Gedanken zum Buch:

Auf meinem SuB liegt bereits seit längerer Zeit das Buch “Final Cut” von Veit Etzold, das ich auch schon einmal verliehen und mit Lobeshymnen versehen zurück erhalten habe. Darüber hinaus habe ich schon viele gute Rezensionen über die Bücher dieses Autors gelesen. Als ich nun entdeckt habe, dass Blogg Dein Buch “Todeswächter” als Rezensionsexemplar anbietet, habe ich mein Interesse an diesem Buch bekundet und durfte es nun auch lesen.

Das Team um die Ermittlerin Clara Vidalis besteht aus Claras Kollegen Hermann, dem Vorgesetzten Kriminaldirektor Winterfeld, dem Rechtsmediziner Dr. von Weinstein und dem psychologischen Analytiker Dr. Martin Friedrich, genannt MacDeath. Veit Etzold hat zwar Hintergründe über die Teammitglieder einfließen lassen, aber im Großen und Ganzen sind die Figuren für mich eher blass und einfach nur Namen geblieben. Allerdings kann ich hier nur meinen Eindruck aus diesem Buch widergeben, vielleicht wäre der Eindruck ein anderer, wenn ich die ersten beiden Bände dieser Reihe bereits gelesen hätte.

Im Verlauf der ersten 100 Seiten habe ich begonnen, mir Notizen zum Buch zu machen und meine Gedanken festzuhalten. Nach einiger Zeit habe ich bemerkt, dass ich nur negative Punkte notiert habe.

So schießt sich das Team mehrfach schnell – und zu diesem Zeitpunkt noch recht frei von irgendwelchen Hinweisen – auf einen Täter ein, was für mich keine realistische Vorgehensweise ist.

Außerdem hat der Autor seitenweise Bezug auf ähnlich gelagerte Fälle und ähnliche Vorgehensweisen von Tätern genommen. Die ausführlichen Vergleiche mit diesen Fällen haben mich dazu verleitet, quer zu lesen und ganze Absätze zu überspringen, weil mich die Passagen gelangweilt haben. Das Gleiche gilt für die seitenfüllenden Erklärungen zu zahlreich verwendeten Fachbegriffen wie Cadaverin, Putrescin und Gammahydroxydbutansäure.

Ein Bericht über einen autoerotischen Unfall eines Mannes namens Lars Keppler empfand ich als störend in Anbetracht der Tatsache, dass es sich beim schwedischen Autorenduo Lars Kepler um keinen Unbekannten handelt. Ich vermute stark, dass die Namensähnlichkeit kein Zufall ist. Dieser Eindruck wurde nochmals dadurch bestätigt, dass im gleichen Atemzug Bezug auf den (realen) Tod von David Carradine genommen wurde.

Beim Querlesen und Überspringen ist mir dann auch bewusst geworden, dass der Thriller mich bis zur Hälfte des Buches kaum fesseln konnte und dass ich mich von Tag zu Tag förmlich zwingen musste, weiter zu lesen, was in meinen Augen auch nicht für das Buch spricht.

Einzig die Erzählungen eines Jungen, der zunächst unter seinem Vater und später dem Freund der Mutter leiden musste, konnten mich in ihren Bann ziehen. Das Leid, dass diesem Jungen zugefügt wurde, hat mich mehr beschäftigt, als die Fälle und Ermittlungen an sich.

Leider konnte dann auch die Aufklärung des Falles sich zu keinem Highlight entwickeln, da ich bereits seit längerer Zeit einen Verdacht hatte, wer der Täter ist.


  • Mein Fazit:

“Todeswächter” konnte mich nicht überzeugen. Ein guter Thriller muss für mich einen Pageturner-Effekt haben, was ich hier gänzlich vermisst habe. Aufgrund der Einbindung der Geschichte des leidenden Jungen vergebe ich noch zwei von fünf Eulen.

Für mich habe ich nun die Entscheidung getroffen, “Final Cut” zunächst auf dem SuB liegen zu lassen und zu einem späteren Zeitpunkt zu prüfen, ob ich mich für Veit Etzold generell nicht erwärmen kann, oder ob nur der “Todeswächter” einfach nicht “mein Ding” war.

SterneeuleSterneeule