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Blog-Bücherwanderkiste von Kastanies Leseecke

Kerstin hat eine Bücherwanderkiste auf den Weg geschickt, die mich in den vergangenen Tagen aus Berlin von Iris und Claudia erreicht hat. Claudia hatte bereits angekündigt, dass sie der Kiste die Spannung entnehmen wollte, was natürlich für einen Krimi- und Thrillerfan wie mich gar nicht gut ist.

Trotzdem bin ich fündig geworden. Diese beiden Hörbücher gehören nun mir

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ebenso diese beiden Taschenbücher

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und auch zwei Hardcover habe ich mir unter den Nagel gerissen.

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Der Tausch läuft 1:1, entsprechend habe ich zwei Hörbücher

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zwei Hardcover

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und zwei Taschenbücher wieder in die Kiste hineingelegt.

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Als nächstes geht die Kiste auf die Reise zu Anne, viel Spaß, ich hoffe, Du wirst fündig.

Der himmlische Weihnachtshund von Petra Schier

 

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Der himmlische Weihnachtshund
von Petra Schier
Verlag Rütten & Loening
erschienen am 25. September 2012


  • Zum Inhalt:

Beim Möbelrutschen zwecks Renovierung entdeckt Santa Claus einen zwanzig Jahre alten Wunschzettel. Der kleine Michael hat sich einen Hund gewünscht und vor allem, dass seine Freundin Fiona nicht wegzieht.

Santa Claus will natürlich wissen, wie es Michael ergangen ist. Da der Wunschzettel vor zwanzig Jahren keine Beachtung fand, ist Michael ohne Hund geblieben und Fiona ist mit ihren Eltern weggezogen. Zwischenzeitlich ist Michael erfolgreicher Unternehmer und steht kurz vor einer Zweckheirat. Glück sieht anders aus. Das findet auch Santa und beauftragt seine Wichtel, einen Hund in Michaels Leben treten zu lassen.

Fiona ist Tierärztin geworden und lebt wieder in der Stadt. Durch eine Empfehlung kommt Michael in ihre Praxis, ohne zu wissen, wer sich hinter dem Namen der Frau Doktor versteckt…


  • Meine Meinung

Der Verlauf der Geschichte ist natürlich absehbar, die beiden sehen sich wieder, Gefühle spielen eine Rolle und selbstverständlich kommt es auch zu den obligatorischen Missverständnissen.

Aber Petra Schier hat aus dem Stoff, aus dem Liebesgeschichten nun einmal sind, ein ganz zauberhaftes Buch geschaffen. Schon das Intro um den Weihnachtsmann, der in einer technisierten Welt lebt und dessen Frau – wie jede andere Frau auch – einfach einmal das Bedürfnis hat, die Wohnung umzugestalten, zeigt dem Leser, dass es sich nicht um einen 08/15 Roman handelt.

Santa Claus stiftet mir seinen Rettungsversuchen zunächst mehr Chaos, als dass er Glück in das Leben von Michael bringt und – wie sollte es auch anders sein – Frau Santa hatte das ja gleich gesagt :D

Der Hund „Keks“ spielt eine grosse Rolle in der Geschichte, Petra Schier lässt ihn „zu Wort kommen“ und seine Sicht der Dinge schildern, was das Buch noch lebendiger und unterhaltsamer macht.

Alles andere ist eine wunderschöne, weihnachtlich angehauchte Liebesgeschichte – mit Happy End, aber das habt Ihr Euch ja sicher schon gedacht.

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Ein Engel im Mondlicht von Angela von Gatterburg

  • Ein Engel im Mondlicht
  • von Angela von Gatterburg
  • 192 Seiten
  • Verlag Rütten & Loening
  • 978-3-352-00816-0
  • 12,99 Euro

Zum Inhalt:

Engel 19 hat einen Fehler in der Verwaltung entdeckt, deshalb haben sich zwei Menschen nicht kennen gelernt, obwohl sie für einander bestimmt waren. Er fliegt zur Erde, verliert aber bei der Landung das Gedächtnis. In Bayern kommt er bei Willi, dessen Tochter Marie und der Enkelin Jennifer unter. Hier versucht Engel 19 die beiden Menschen zu finden, die er verkuppeln will.


Meine Meinung:

Achtung, das Buch ist furchtbar klischeehaft und kitschig. Aber es vermittelt auch eine Botschaft:

Es gibt in jedem Menschen eine tiefe Sehnsucht nach Verbundenheit. Aber während die Menschen die Erlösung im „Außen“ suchen, in Autos, Häusern, Ruhm, Ehre, Liebesabenteuer usw. vergessen sie, nach „Innen“ zu gehen und ruhig zu werden. In jedem Menschen gibt es einen heiligen Ort mit der „Melodie des Himmels“, die man aber nur finden kann, wenn man bereit ist, nach „Innen“, in die Stille zu gehen.

(Die „Melodie des Himmels“ zieht sich durch das Buch, die zusammen gefassten Passagen sind auf Seite 170 und 171 zu finden.)

Das Buch handelt von der Liebe und davon den Richtigen oder die Richtige zu finden. Es ist sehr unterhaltsam und kurzweilig. Als Leser muss man nicht an die Existenz von Gott, Amor oder Schutzengel glauben, aber es hilft bei der Lektüre.

Autoren-Lesechallenge 21/26

Schwesterherz von Anna Licht

 

Schwesterherz
von Anna Licht
erschienen am 12. März 2012

Verlag: Rütten & Loening

Zum Inhalt:

Lilly meldet sich bei ihren Schwestern, weil sie einen Typen heiraten will, den sie noch gar nicht lange kennt. Luise war sauer auch Charlotte, weil sie ein Versprechen nicht eingelöst hat, was Luise einen neuen Job versaut hat.

So weit, so gut, anhand der Kurzbeschreibung muss man davon ausgehen, dass sich die beiden nun ständig in den Haaren liegen. Tatsächlich entwickelt sich nun aber ein Mailwechsel, in dem beide füreinander da sind und sich in guten und schlechten Zeiten helfen.

Natürlich geht es – wie es in der Kurzbeschreibung steht – nicht zuletzt um die grosse Liebe, denn Charlotte, verheiratet, eine kleine Tochter, trifft sich mit einem Typen, den sie übers Internet kennen gelernt hat und Luise stellt fest, dass ihr Freund Tom nicht der ist, für den er sich ausgibt.


Mein Fazit:

Mailverkehr – klingt nach Daniel Glattauer, ja, tut es. Aber während ich den Hype um „Gut gegen Nordwind“ nicht wirklich nachempfinden konnte, hat mich „Schwesterherz“ sofort gepackt. Es ist das Verhältsnis, wie ich es unter Geschwistern kenne. Man liebt und hasst sich, aber wenn es darauf ankommt, ist einer für den anderen da.

Das Buch ist nicht spektakulär, sondern einfach nur schön, toll zu lesen und in der Hinsicht spannend, das fast jede Mail etwas offen lässt, was sich erst in der nächsten Mail klärt, so dass ich das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen wollte.

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