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Küsse haben keine Kalorien von Susan Mallery

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Küsse haben keine Kalorien
von Susan Mallery
erschienen am 24. Juli 2015
bei mtb – MIRA Taschenbuch

  • Inhalt

Allison „Ali“ Thomas ist auf eine ganz eigene Weise berühmt. Als ihre Mutter, eine bekannte Schauspielerin, mit ihr schwanger war, hat sie eine siebenstellige Gage in den Wind geschossen und sich für ihr Kind entschieden. Allison ist das „Millionen-Dollar-Baby“ – und das seit dreißig Jahren. Um sich selbst zu verwirklichen, hat sie ein kleines Geschäft aufgebaut, in dem sie ihre Backwaren verkauft.

Handwerker Matt Baker, der ihr hilft, den Laden zu renovieren, rennt offensichtlich vor etwas davon und damit ist er genau der Typ Mann, auf den Ali abfährt, denn sie verliebt sich bevorzugt in gefallene Männer und Sorgenkinder.

Doch dieses Mal will Ali nicht darauf herein fallen, viel zu oft wurde sie von den Männern ausgenutzt. Doch sie kommt gegen die Gefühle, die Matt in ihr geweckt hat, nicht an. Matt seinerseits verbietet sich seine Gefühle, denn er weiß, dass er nie lange an einem Ort bleibt.

  • Meinung zum Buch

Ali war mir von Beginn an sympathisch, trotz der Belastung, die Tochter ihrer berühmten Mutter zu sein, hat sie sich ein eigenes Leben mit einem florierenden Geschäft aufgebaut.

Matt wirkte stellenweise etwas überheblich, je mehr man als Leser aber hinter seine Fassade blicken kann, desto verständlicher wird sein Verhalten.

Alis Mutter Elizabeth mochte ich anfänglich gar nicht, aber auch sie hat sich im Laufe der Geschichte zu einer liebenswerten Person entwickelt. Dass es sich bei ihrem Haustier um ein Schwein handelt, mit dem sie sich auch in der Öffentlichkeit zeigt, war für mich jedoch bis zum Ende gewöhnungsbedürftig.

Die Idee zur Handlung finde ich sehr gelungen, auch wenn der Verlauf der Geschichte keine wirklichen Überraschungen mit sich bringt. „Küsse haben keine Kalorien“ ist ein Buch, bei dem sich die Geschichte im Kopf wie ein Film abspult, weil der Schreibstil von Susan Mallery sehr bildhaft schreibt.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen für einen kurzweiligen und unterhaltsamen Frauenroman.  Das wird bestimmt nicht das letzte Buch sein, dass ich von Susan Mallery gelesen habe.

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Verlags-vielfalt-Challenge 2.0

mtb

Und es waren Hirten – Krippenspiele –

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Und es waren Hirten
13 Krippenspiele
inkl. CD-ROM
erschienen am 25. August 2014
bei Gütersloher Verlagshaus
12,99 Euro


  • Aufbau des Buches

Jedes der 13. Krippenspiele wird zunächst kurz zusammengefasst, es folgen Bemerkungen zu Anzahl und Alter der mitwirkenden Personen, erforderliche Requisiten, Besonderheiten, Dauer der Aufführung und danach das jeweilige Krippenspiel an sich.


  • Meine Meinung zum Buch

Die Auswahl ist sehr vielfältig, sowohl, was das Alter der Mitwirkenden, als auch deren Anzahl betrifft. Was mir gut gefallen hat ist, dass viele Sätze kurz gehalten sind, was gerade für die Jüngeren das Text lernen vereinfacht. Durch die kurzen Texte kann eine Rolle auch auf mehrere Personen aufgeteilt werden, so dass die Anzahl der Mitwirkenden problemlos erhöht werden kann.

Die Krippenspiele waren für mich alle komplett neu, ich kannte noch keines davon aus meinen Recherchen im Netz.

Heruntergerechnet zahlt man 1 Euro pro Krippenspiel, ich bin der Meinung, das Geld ist hier gut angelegt. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass nicht alle 13 Krippenspiele auf die eigenen Anforderungen passen können, weil eben die Auswahl zu vielfältig ist. Wir beispielsweise können nur etwa vier Stücke verwenden, weil die Texte für unsere Kleinen ansonsten zu schwer zum Lernen sind oder zu wenige Kinder teilnehmen können. Ich muss aber dazu sagen, dass wir seit Jahren über 30 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 – 12 Jahre mit im Boot haben.

Mich hat die Auswahl und der Aufbau insgesamt überzeugt, deshalb vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

Arschkarte von Heiko Thieß

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Arschkarte
von Heiko Thieß
erschienen am 14. September 2015
bei audio media verlag GmbH
Sprecher: Andreas Pietschmann

  • Inhalt

Timo arbeitet in einer Werbeagentur und war bis vor eineinhalb Jahren mit Lena zusammen. Dann ist Lena ausgezogen, genau eine Wohnung weiter, zu Timos Nachbar. Und nun darf der Gehörnte sich stellenweise mehrmals täglich anhören, wie gut die beiden harmonieren, zumindest in der Horizontalen. Aber Timo weigert sich standhaft, derjenige zu sein, der nachgibt und deswegen zieht er nicht aus. Stattdessen macht er sich auf die Suche nach der Frau fürs Leben.

  • Meine Meinung zum Hörbuch

Timo mimt nach außen hin den Coolen, aber gar nicht so tief in seinem Herzen sehnt er sich nach einer perfekten Beziehung. Auf seiner Suche begegnet er den verschiedensten Frauen. Da wären beispielsweise der Traum seiner schlaflosen Nächte, seine anbetungswürdige Arbeitskollegin, eine Frau, mir der er vom ersten Momemt an auf einer Wellenlänge liegt und zwei Mädels, die nicht abgeneigt sind, mal eine Nacht in einem fremden Bett zu landen. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Irgendeinen Haken, der sie nicht zu der Frau macht, mit der Timo den Rest seines Lebens verbringen will oder kann.

Ich gebe zu, stellenweise war ich von Timo ziemlich genervt, weil er vom Autoren sehr übertrieben dargestellt wird. In der Anfangsphase habe ich sogar mehrfach darüber nachgedacht, das Hörbuch abzubrechen. Was mich davon abgehalten hat, war Timos ganz eigener Humor, ironisch, sarkastisch, er mag nicht jedermanns Sache sein, mir aber liegt er. Und natürlich die Stimme von Andreas Pietschmann, den ich als Schauspieler sehr mag und der mich als Hörbuchsprecher hier absolut überzeugen konnte.

Leider reicht die Geschichte am Ende nur für 3,5 Eulen.

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Aufgabe 24) ein Buch mit einem Tierkreiszeichen im Titel oder auf dem Cover -> Fisch(e)

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Der Wintertransfer von Philip Kerr

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Der Wintertransfer
von Philip Kerr
erschienen 2015
Verlag: Tropen

  • Inhalt

Der Originaltitel des Buches lautet „January Window“ und steht für die Zeitspanne, in der in der Winterpause Spieler eingekauft werden können, ein Wintertransfer also. Scott Manson, seines Zeichens Co-Trainer von London City, hat in der Zeit schon genug zu tun, als ein alter Weggefährte sich umbringt und der Cheftrainer kurze Zeit später ebenfalls tot ist. Er wird vom Eigentümer des Vereins zum neuen Cheftrainer ernannt und soll gleichzeitig der Polizei zuvorkommen und den Mörder finden, um einen Presseauflauf zu verhindern.

  • Meine Meinung zum Buch

Ich bin der Meinung, wer hier mit einem Thriller rund um Fußball rechnet, liegt falsch. Philipp Kerr hat ein Buch über Fußball geschrieben und darin einen Thriller abspielen lassen. Er nimmt sich mit viel Ironie die komplette Bandbreite vor, die dieser Sport zu bieten hat: Die Korruption innerhalb der FIFA, russische Oligarchen, die sich in Vereine einkaufen, Spieler, die immer mehr Wert auf ihr Äußeres legen, Spielerberater, die mehr sich selbst, als ihre Spieler vertreten, die Vergabe der WM nach Katar, das Verhalten von Spielerfrauen, luxuriöse VIP-Logen für VIPs, die nicht wegen des Fußballs in Stadion kommen … und immer wieder hatte ich das Gefühl, dass der Autor auf ganz bestimmte Personen abzielt und „jede Ähnlichkeit mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen“ eben nicht rein zufällig ist.

Der Protagonist Scott Manson hat mir gut gefallen, er hat das Herz auf dem rechten Fleck und hat sich nicht in den Strudel um Geld und Macht hineinziehen lassen, sondern ist er selbst geblieben. Er saß längere Zeit unschuldig im Gefängnis und hat daher ein etwas gestörtes Verhältnis zum Rechtsstaat, weshalb er die privaten Ermittlungen gerne übernimmt.

Was mir nicht gefallen hat, was die Entwicklung der Polizistin, zu der Scott ein Vertrauensverhältnis aufbaut. Schlussendlich hat Philipp Kerr sie naiv und dümmlich dastehen lassen, was bestimmt nicht notwendig gewesen wäre. Aber das ist wirklich der einzige Minuspunkt.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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Und wenn ihr an einer weiteren Rezension interessiert seid, dann verweise ich gerne auf die Seite von Marc, bei dessen Verlosung ich dieses Buch gewonnen habe.

Rezension: Der Winter Transfer von Philip Kerr

Weitere Bücher um Scott Manson

  • Die falsche Neun
  • Die Hand Gottes

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Aufgabe 17)  ein Buch rund um das Thema Weihnachten oder Winter im Titel oder auf dem Cover

Verlags-vielfalt-Challenge 2.0

Titel: (Der) Wintertransfer

Klang der Gezeiten von Emily Bold

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Klang der Gezeiten von Emily Bold
erschienen am 03. Juni 2014
bei Montlake Romance

 

  • Meine Gedanken zum Buch

Von Emily Bold habe ich bisher die sehr unterhaltsamen Frauenromane um Mr. Grey gelesen.

Auf der Suche nach Mr. Grey von Emily Bold

Ein Tanz mit Mr. Grey von Emily Bold

 

„Klang der Gezeiten“ ist ganz anders. Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die den Mann ihres Lebens und Vater ihres ungeborenen Kindes auf tragische Weise verliert. Es vergeht kein Tag, an dem Piper nicht an Daniel denkt und ihn vermisst. Doch trotzdem möchte sie das Haus, das sie zusammen sanieren wollten, fertig umbauen und mit dem Baby an das Fleckchen Erde ziehen, dass sie wie kein anderes mit Daniel verbindet.

Klingt nach einem sehr traurigen Buch? Das ist es auch. Zu ihrem Schmerz kommt hinzu, dass sie ein schlechtes Verhältnis zu ihren Schwiegereltern hat. Und dann ist da auch noch Kevin, ihre Jugendliebe und gleichzeitig Daniels Freund, der immer noch Gefühle für sie hegt. Doch Piper ist nicht bereit, über eine neue Beziehung nachzudenken, weswegen sie ihn wegschickt. Doch mit ihm geht auch die Schulter, die sie zum Anlehnen und Ausweinen hatte.

Ja, die Geschichte hat mich mehr als einmal zum Weinen gebracht. Sie handelt aber nicht nur von Verlust und Trauer, sie handelt auch von nach vorne blicken, über seinen Schatten springen, Kollegialität und tiefer Freundschaft – eine Geschichte die ans Herz geht und über die man nicht einfach hinweg liest.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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Aufgabe Nr. 6, Ein Buch, das Dich traurig oder nachdenklich gemacht hat

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Blinder Instinkt von Andreas Winkelmann

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Blinder Instinkt
von Andreas Winkelmann

Wieder mal ein Thriller, den ich sowohl als Buch, wie auch als Hörbuch besitze und den ich parallel gehört und gelesen habe.

Das Hörbuch wurde vom Weltbild-Verlag herausgegeben, das Buch ist am 17. Januar 2011 bei Goldmann erschienen.

  • Inhalt

Ein kleines Mädchen sitzt auf einer Schaukel, weil sie blind ist, kann sie die Umgebung nicht sehen, aber sie spürt genau, dass sich ihr jemand nähert. Kurz darauf ist sie verschwunden.

Jahre später verschwindet wieder ein blindes Mädchen. Die Kommissarin Franziska Gottlob sieht einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen und nimmt Verbindung auf mit Max Ungemach, dem Bruder des ersten verschwundenen Kindes. Der ist über das Verschwinden der Schwester nie hinweg gekommen und beginnt mit eigenen Nachforschungen, die ihn und sein ganzes Umfeld in Gefahr bringen und Opfer fordern.

  • Meine Meinung zum Buch

Der Schreibstil des Autors ist absolut fesselnd und hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Während meines Arbeitsweges habe ich das Hörbuch gehört, um dann nachts „nur noch ein Kapitel“ im Buch zu lesen.

Er hat es geschafft, bereits zu Beginn zahlreiche Personen in die Geschichte einzuführen, ohne den Leser zu verwirren. So kannte ich bereits nach kurzer Zeit nicht nur Franziska Gottlob, ihre Eltern und die Familiengeschichte, sondern auch den Boxprofi Max Ungemach und sein komplettes Leben von der Kindheit bis zur Gegenwart.

Andreas Winkelmann führt seine Leser immer wieder auf Fährten, die sich dann wieder zerschlagen, um für einen neuen Verdächtigen Platz zu machen.

Paul Adamek, der Partner von Franziska Gottlob ist für mich eher blass geblieben und wenn ich die Kommissarin und den Boxer Max Ungemach nebeneinander stelle, muss ich sagen, dass Max für mich der wesentlich stärkere Protagonist war.

Der Plot selbst geht durchaus an die Substanz, denn das Handeln des Täters hat starke negative Gefühle in mir ausgelöst, was aber zu erwarten war, wenn es sich bei dem Opfer um ein Kind und dazu noch ein blindes Kind handelt. Dass der Autor auch noch allerlei Getier mit einfließen lässt, dass ich nicht um mich haben möchte, hat sein Übriges dazu beigetragen.

Was mir gut gefallen hat, ist, dass die Blindheit des Kindes nicht zur Verstärkung der Opferrolle beigetragen hat. Der Autor hat es geschafft, aufzuzeigen, dass Blinde mit anderen Instinkten reagieren als Sehende und dass sie, auch wenn sie durch das fehlende Augenlicht im Nachteil sind, Vorteile haben, mit denen Sehende eben nicht aufwarten können.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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Hier kann man es nachlesen, dieses Buch liegt tatsächlich seit März 2013 auf meinem SuB und ich hatte es in einem öffentlichen Bücherregal getauscht.

Aufgabe 51. Lese ein Wanderbuch, ein Buch, das Du einer Wanderbuchkiste entnommen hast, ein Buch aus einem öffentlichen Bücherschrank oder ein Buch, das über Bookcrossing zu Dir gefunden hat

Verlags-vielfalt-Challenge 2.0

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randomhouseChallenge 2016